Algerien: „Der Prophet hat gesagt“
Eine deutsche Feministin besucht ihre Freunde in Algerien. Ist der arabische Frühling gescheitert? Ein Vorabdruck aus dem Buch „Meine algerische Familie“
Eine deutsche Feministin besucht ihre Freunde in Algerien. Ist der arabische Frühling gescheitert? Ein Vorabdruck aus dem Buch „Meine algerische Familie“
Endete nach Obama der postrassistische Traum? Zwei Bücher untersuchen den wachsenden Fremdenhass in den USA und die Konflikte, mit denen Schwarze heute zu kämpfen haben.
Unter den Nominierten des Leipziger Buchpreises ist auch der Roman „Wie hoch die Wasser steigen“ von Anja Kampmann. Der Preis wird zu Beginn der Buchmesse verliehen.
Revolutionär sind heute Nassrasierer oder Autos. Was einmal politische Brisanz hatte, wird zur Hohlformel. Dabei wäre echter Widerstand gegen die Verhältnisse so wichtig….
Belarus lockert die Verstaatlichung und öffnet sich der globalen Wirtschaft. Die Liberalisierung gilt aber ausschließlich für die IT-Branche. Ist das schon Revolution?…
Radikal authentisch – das gibt es nicht erst seit Knausgård. Das zeigt die erotische Autobiografie des Schriftstellers Rétif de la Bretonne aus dem 18. Jahrhundert….
Jede Diktatur bedarf willfähriger Justiz. Christian Booß beschreibt in seinem Buch „Im goldenen Käfig“ die zwiespältige Rolle von Anwälten in der DDR.
Wie fluide sind Geschlechter? Wie jagt man und wie liebt man heute? Wie jeden Monat haben die 28 Juroren Lektüre gefunden, die den Horizont erweitert….
Den aktuellen Antisemitismus vor allem mit Flüchtlingen in Verbindung zu bringen, ist falsch und gefährlich. Eine Erwiderung auf einen Text von Alexandra Berlin
Die Mutter gewalttätig, das DDR-Kinderheim lieblos, nun eine dämonische Ehe. Mit „Jahre später“ setzt Angelika Klüssendorf ihren Romanzyklus um das Mädchen April fort.
Die Achtundsechziger sind jetzt zwischen siebzig und achtzig Jahre alt. Sie haben einen unglaublichen Versuch der Befreiung gewagt. Der Soziologe Heinz Bude zieht Bilanz….
Fun, Fun, Fun: Haben junge Schriftsteller heute mehr zu zeigen als zu sagen? Die Berliner Autorenclique „Rich Kids of Literature“ will die Gegenwartsliteratur retten.
Vor 650 Jahren beginnt die Geschichte der Österreichischen Nationalbibliothek. Sie zeigt, wie sich das Land immer wieder selbst finden muss.
Wir brauchen eine Erinnerungskultur an den Holocaust, die einen emotional erreicht und nicht zur Abwehr zwingt. Sie muss das Alte mit dem Gegenwärtigen verbinden.
Ein großer, verstummter Autor ergreift endlich wieder das Wort. Selten hat bisher jemand vernichtender über Donald Trump gesprochen.
Der einzige Nachteil von Haruki Murakamis neuem Roman ist, dass sein zweiter Teil erst im April erscheint. Bis dahin bleiben alle Fragen offen.
Ein Gedicht von Eugen Gomringer soll von der Fassade einer Berliner Hochschule entfernt werden. Es ist das Ende eines Streits um Sexismus und Kunstfreiheit.
Im neuen Roman von John Banville, „Die blaue Gitarre“, kennt der egozentrische Erzähler keine Grenzen. Grenzenloses Lesevergnügen bedeutet das nicht.
Natan Sznaider erzählt in zehn Szenen vom Zusammenleben und der Widersprüchlichkeit der Menschen in Israel. Eine Soziologie auf der Höhe ihrer Zeit
Vorfreude kann man nicht hassen. Sie ist sozial anerkannt, friedliebend und obendrein völlig unpopulistisch. Ein emotionaler Snack in schweren Zeiten!…
Er deckte illegale Waffenschiebergeschäfte auf und schlich sich als angeblicher Faschist bei Adolf Hitler ein. Jetzt wird der mutige Reporter Leo Lania wiederentdeckt.
Mit „Patria“ hat Fernando Aramburu den ersten großen Roman über den baskischen Terror vorgelegt – ein Werk von gewaltiger Wucht.
Ludwig Lugmeier war einmal Bankräuber und ist ein glänzender Erzähler. Der Held seines Tatsachenromans „Die Leben des Kätp’n Bilbo“ ist fast noch schillernder als er.
Frau Guse aus Berlin-Marzahn, 85, hat fünf Kinder und ist seit Jahrzehnten Witwe. Alle sechs Wochen erzählt sie mir ihr Leben, während ich sie pediküre.
Dem Journalisten und Buchautor Simon Strauß wird vorgeworfen, sein Roman „Sieben Nächte“ spiele Neonazis in die Hände. Berechtigte Kritik oder Rufmord? Ein Pro und Contra