„Geschichte des Geldes“: Reichtum, flüchtiger Hauch
Passgenaue Metapher, auserlesene Adjektive: Alan Pauls‘ Roman „Geschichte des Geldes“ ist wunderbar formuliert. Aber ist er auch gut erzählt?
Passgenaue Metapher, auserlesene Adjektive: Alan Pauls‘ Roman „Geschichte des Geldes“ ist wunderbar formuliert. Aber ist er auch gut erzählt?
Für eine Kunst mit gesellschaftlicher Aufgabe: zum Tod des großen englischen Kunstkritikers, Essayisten und Romanciers John Berger.
In den vergangenen Monaten wurde der Sinn für apokalyptische Szenarien geschärft. Ist Auswandern die Lösung? Wenn ja, nach Hintersibirien oder lieber in die Schweiz?…
Seine letzten Lebensjahre verbrachte Marcel Proust im Bett. Dort schrieb er Tausende von Briefen, die jetzt erstmals auf Deutsch erschienen sind.
Wieder mal zum Zahnarzt, eine Festanstellung bei Google, oder doch lieber auf Lehrer umschulen? Bis Mitternacht darf vorgeträumt werden, damit das neue Jahr besser wird.
Mitten in der Fake-News-Debatte blickt unser Autor auf 2016 zurück: Eine Geschichte dieses Jahres, in Fake-Internetkommentaren aufgeschrieben.
Wir könnten uns jeden Tag neu erfinden. Stattdessen jammern wir über Alternativlosigkeit. Schluss damit….
Kein Jahr wurde so oft beleidigt wie das Jahr 2016. Was macht das aus ihm? Am Ende seiner Amtszeit wendet es sich in einem Exklusivinterview an seine Kritiker….
Wie europäische Staaten vor 200 Jahren in den Kampf gegen die „Phantome des Terrors“ zogen: Adam Zamoyski erzählt in seinem Buch meisterlich von Angst und Hysterie.
Ramita Navai erzählt in ihrem Buch „Stadt der Lügen“ von den heimlichen Freiheiten des Lebens in Teheran. Der islamische Pragmatismus wird entlarvt, aber nie denunziert.
Mit Rassismus ist es wie mit vielen Problemen: Es herrscht Konsens, ihn abzuschaffen, aber die Apparate laufen weiter, die ihn aufrechterhalten. Zu Besuch in Washington
Was wir brauchen? Geistesgegenwart! Das letzte Buch des verstorbenen Roger Willemsen ist eine bestürzende Schlussabrechnung eines schwer enttäuschten Moralisten….
Die Welt ist alles, was gedacht werden kann: „Berge, Quallen“ des Autorenduos Gomes/Thermann ist ein großartiger, bösartiger, tarantinohafter Roman.
Nathan Hill ist mit „Geister“ ein großartiges Debüt gelungen. Nach Trumps Wahlsieg kann man diesen Roman kaum anders als prophetisch lesen.
Vor 50 Jahren starb der große Feuilletonist und Theoretiker Siegfried Kracauer. Jetzt erscheint die erste umfassende Biografie.
Ein Jahrhundertbuch: In seinen „Ansichten vom Niederrhein“ zeigt der Weltreisende Georg Forster einen Westen zwischen Reform, Revolution und konservativem Protest.
Herumeiern, ohne vom Fleck zu kommen: Der Cartoonist und Entertainer Philip Tägert hat mit dem Roman „Mitarbeiter des Monats“ das lustigste Buch des Jahres geschrieben.
Könnte Trumps skandalöse Unberechenbarkeit nicht auch eine Art Hoffnung darstellen? Unsere Autorin ist nach New York gereist, um Amerika verstehen zu lernen.
Iris Radisch empfiehlt zu Weihnachten gleich drei Bücher, die zum Nachdenken oder Entspannen einladen.
Ist die Demokratie noch zu retten? Ein Historiker, ein Stadtplaner und ein Spitzenökonom machen in neuen Büchern zumindest Vorschläge zu deren Stärkung.
Wo schlägt freie Meinungsäußerung in Hetze um? Der Historiker Timothy Garton Ash untersucht in seinem Buch „Redefreiheit“ die Prinzipien der digitalen Welt.
Zum Ende des Jahres stellt die Jury der KrimiZEIT-Bestenliste die zehn literarisch und thematisch interessantesten Romane vor.
„Eine Liebe im Kaukasus“– klingt nach Melodram und Herzschmerz. Aber Alissa Ganijewas Roman erzählt auch von den politischen Abgründen der postsowjetischen Gesellschaft.
Mehr Leben geht nicht: Jami Attenberg entfaltet in ihrem Roman „Saint Mazie“ im New York der Großen Depression ein Drama von Hoffnung und Wahnsinn.
Im Frühjahr untersagte der Bundesgerichtshof die Verlegerbeteiligung an Einnahmen der VG Wort. Ein Gesetzesentwurf von Union und SPD soll dies ändern.