Alfred Kerr: «Ich schreie nach Bestätigung»
Alfred Kerr war der berüchtigtste Theaterkritiker Deutschlands und egozentrisch bis auf die Knochen. Seine Biografin hat unbekanntes Material zusammengetragen.
Alfred Kerr war der berüchtigtste Theaterkritiker Deutschlands und egozentrisch bis auf die Knochen. Seine Biografin hat unbekanntes Material zusammengetragen.
Kritik: Um direkt so zu beginnen: es war ein sehr mühseliges Geschäft, den neuen Roman von Jonathan Safran Foer zu lesen. Endlose Dialoge, überall sprießen Spitzfindigkeiten, turbulent dramatische Entgleisungen an allen Ecken und Enden, hinzu kommt das ständige Überlagern der …
Kritik: Ich halte den bei Reinecke & Voß erschienenen Band in Händen und rätsle, was mir die Umschlaggestaltung sagen will – sollen das Meereswellen sein? Linien aus einem alten, analogen Seismographen? … Nebenbei nehme ich in den Anhängen zur Kenntnis, …
Kritik: Mayjia Gilles Verse „für die Liebenden“, wie sie es ihnen in entwaffnend großer Geste als Motto vorausschickt, sprechen empathische Charaktere an. In einer Zeit, in der Gedichte nur noch etwas für eine sehr kleine, mitunter reichlich verkopfte Gemeinde… Weiterlesen
alles ist von sich selber durchdrungen das unendliche ist unendlich genug *** KUNO verleiht dem Autor für den Band Das Gespür für die Welt und in Anerkennung seines Lebenswerks den Twitteraturpreis 2015. Lesen Sie hier die Würdigung von Tom de …
Der neue Roman von Stefan Beuse stellt mich vor einige Herausforderungen. Die erste ist wohl, an dieser Stelle erklären zu wollen, worum es in Das Buch der Wunder geht. Geht es um ein Geschwisterpaar, das sich verliert und wiederfindet?…
Tomas Venclova ist die Stimme Litauens in der Weltliteratur. Sein neues Buch nimmt uns durch einen fließenden Erzählton mit und zeigt, wie man auch in totalitären Zeiten würdevoll leben kann.Deutschlandradio Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Zur Entdeckung, Restaurierung und Annäherung an den 1961er-Spielfilm „Jeunesse perdue“ des Iraners Akramzadeh und an die Zweitfassung „Der Perser und die Schwedin“Rezension von Behrang Samsami
Ulrike Leutheusser hat sich intensiv mit den „Frauen im Schatten von Schloss Elmau“ beschäftigt. Ein Buchtipp zum Weltfrauentag, der am kommenden Mittwoch gefeiert wird
Der syrische Autor und Journalist Yamen Hussein lebt als PEN-Stipendiat in München, seine Gedichte erzählen nicht nur von der Symbolik eines Strumpfes
Ein toller Debütroman!Sommer 1972. Benjamin ist vor einigen Wochen elf geworden….
Lukas Bärfuss verfolgt im Roman „Hagard“ einen Verfolger, der von seinen eigenen Obsessionen gejagt wirdRezension von Beat Mazenauer zuLukas Bärfuss: Hagard. RomanWallstein Verlag, Göttingen 2017
Susanne Klingenstein spürt „Zauber und Wirklichkeit eines Schriftstellers“ nachRezension von Anton Philipp Knittel zuSusanne Klingenstein: Wege mit Martin Walser. Zauber und Wirklichkeit eines SchriftstellersWeissbooks, Frankfurt am Main 2016
In „Sie kam aus Mariupol“ widmet sich Natascha Wodin der Geschichte ihrer Familie und setzt dabei nicht nur ihrer Mutter ein berührendes literarisches DenkmalRezension von Dietmar Jacobsen zuNatascha Wodin: Sie kam aus MariupolRowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2017
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Erinnerungen an Teofila und Marcel Reich-RanickiVon Andrew Ranicki
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuAndrea von Treuenfeld: Erben des Holocaust . Leben zwischen Schweigen und ErinnerungGütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2017
Vergangenheitsbewältigung bei Günter EichEssay von Jürgen Joachimsthaler
Sehr faszinierend die Übergänge von der Realität in die geschichtliche Imagination.
Krieg ist nicht mehr das exklusive Feld männlicher Autoren. Drei Bücher deutschsprachiger Schriftstellerinnen über Schuld, Verdrängung und allgegenwärtige Angst.
Über Wandlungen und Niedergang der DetektivfigurEssay von Jochen Vogt
Michael Tomasello rekonstruiert die Evolution der menschlichen MoralRezension von Gertrud Nunner-Winkler zuMichael Tomasello: Eine Naturgeschichte der menschlichen MoralSuhrkamp Verlag, Berlin 2016
Bifo Berardi über den Zusammenhang zwischen Poesie und FinanzwesenRezension von Markus Steinmayr zuFranco Berardi: Der Aufstand. Über Poesie und FinanzwirtschaftMatthes & Seitz Verlag, Berlin 2015
Alexander Friedrich erforscht die „Metaphorologie der Vernetzung“Rezension von Lina Schröder zuAlexander Friedrich: Metaphorologie der Vernetzung. Zur Theorie kultureller LeitmetaphernWilhelm Fink Verlag, Paderborn 2015
Hinweis von Redaktion Gegenwartskulturen zuBritta Caspers; Dirk Hallenberger; Werner Jung; Rolf Parr (Hg.): Theorien, Modelle und Probleme regionaler LiteraturgeschichtsschreibungKlartext Verlagsgesellschaft, Essen 2016