Gedankenexperiment in Buchform – Würden Sie das Blau des Himmels opfern, um die Erde zu retten?
In Magdalena Schrefels Roman opfern die Menschen das Himmelsblau, um den Klimawandel zu stoppen.
In Magdalena Schrefels Roman opfern die Menschen das Himmelsblau, um den Klimawandel zu stoppen.
Nach den ersten vielleicht 10 bis 20 Seiten von Toni Morrisons Erzählung „Rezitativ“ musste ich mich doch erstmal ins Internet begeben, um herauszufinden, ob ich auf dem Schlauch stehe oder die Unklarheit, vor die die Erzählung mich stellte, genauso beabsichtigt …
Ursula K. Le Guins Band „Der Tag vor der Revolution“ versammelt größtenteils noch immer lesenswerte Science-Fiction-StoriesRezension von Rolf Löchel zuUrsula K. Le Guin: Der Tag vor der Revolution….
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuThorsten Schulte: Gedankenstriche, Literaturkritik und lyrische EssaysFrank & Timme Verlag, Berlin 2026
Graciela Iturbide, eine der bedeutendsten Fotgrafinnen Mexikos, siedelt ihre Fotografie bewusst an Schnittstellen an: von indigener und hispanischer Kultur, von Arm und Reich, von urbanen und ruralen Räumen, von Mann und Frau, von Leben und Tod. Sie fotografiert Zapoteken, …
Wie jedes Jahr berichtet die großartige Katrin Doerksen für uns von der Berlinale. Zu den schauderhaften Bedingungen der Pressevorführungen hat Thomas Groh auf der gerne empfohlenen Website critic.de das leider Notwendige gesagt: »Ein Festival, dem die Kino-Infrastruktur abhanden kommt….
Die Schauplätze sind Neu-Delhi, Tel Aviv, Buenos Aires, Istanbul oder Berlin, aber in Tomer Gardis neuem Roman geht es nicht um Geheimagenten, sondern um die Menschen vom unteren Ende der kapitalistischen Fresspyramide – um Essenslieferanten.Gardi, Tomer
Mitte der 1960er veröffentlichte Anatoli Kusnezow sein Buch „Babyn Jar“ über das Massaker an Juden 1941. Eine Neuübersetzung von Christiane Körner führt uns noch einmal die Barbarei vor Augen, die Kusnezow als Augenzeuge überlieferte.Von Ulrich Rüdenauer…
Besprochen werden unter anderem Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“ (FR), Gisèle Pelicots Memoir „Eine Hymne an das Leben“ (taz), Cécile Wajsbrots in „Offener Himmel“ (FAZ) und Mirna Funks „Balagan“ (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Gesehen: Death in Venice (1971) von Luchino Visconti mit Dirk Bogarde und Björn Andrésen. Tolle Bilder, man möchte sofort nach Venedig, die pädophile Stalker Geschichte ist aber echt problematisch. …
Zwei Silberne Bären hat sie schon gewonnen. Nun konkurriert Angela Schanelec mit »Meine Frau weint« erneut um eine der begehrten Trophäen. Darin erzählt sie von der unerträglichen Gleichzeitigkeit der Welt und der Schwierigkeit, dafür Worte zu finden….
195 Wörter, 1 Minute Lesezeit. Heute mal wieder ein Gedicht mit Zeilenkommentar, und als Bonus eine Textverbesserung….
Einst eine meiner österreichischen Lieblingsautorinnen, hat Laura Freudenthaler es nun nicht mehr geschafft, mich mit ihrem neuen Buch zu begeistern. Ganz wunderbar war „Die Königin schweigt“ und „Geistergeschichte“, sowohl sprachlich als auch inhaltlich. Dann kam „Arson“, mit dem ich …
Juliette Binoche und Tom Courtenay brillieren in Lance Hammers Demenz-Drama »Queen at Sea«. Der Film folgt der Tochter und dem Ehemann der demenzkranken Leslie, die sich über den verantwortungsvollen Umgang mit der Krankheit streiten.
Auf den Fall Gisèle Pelicot hat die ganze Welt geschaut. Mit ihren Memoiren erlangt die Französin nun die Hoheit über ihre eigene Geschichte, sagt die Feministin Sonja Eismann. Aber wen erreichen Bücher über Missbrauch und „Rape-Culture“ am Ende?…
Der australische Filmemacher Warwick Thornton präsentiert im Wettbewerb seinen Outback-Western »Wolfram«. Er erzählt darin von der Gewalt der weißen Kolonialisten und dem Überlebenskampf der Aborigines.
Das meist besprochene Buch ist heute Gisèle Pelicots Erinnerungsband „Eine Hymne an das Leben“. Die Rezensenten sind stark beeindruckt von ihrem Willen glücklich zu sein und ihrer Weigerung, sich zum Opfer machen zu lassen. Die FR liest Norbert Gstreins Roman …
Eine Enkelin steigt in die Abgründe ihrer FamiliengeschichteRezension von Dirk Kaesler zuChristina Strunck: Die Aufsteiger. Deutscher Mittelstand unter Hitler: Eine FamiliengeschichteRowohlt Verlag, Hamburg 2025
Markus Kügle möchte in „Audio-Visuelle Tropen“ mittels Bezug auf sprachliche Figuren die Rhetorik von Dokumentarfilmen über Ernährung offenlegen, scheitert dabei jedoch an eigenen rhetorischen SchwächenRezension von Martin Janda zuMarkus Kügle: Audio-visuelle Tropen. Die Rhetorik von ‚Nahrungs-Aufnahmen‘ im Dokumentarischen…
Mit dem Renteneintritt beginnt eine Phase der Neuorientierung, die vielen schwer fällt – auch dem Romanhelden in Jens Sparschuhs neuem Buch „Der Waldmeister“. Doch dann wechselt der ehemals pingelige Gastro-Kritiker die Seiten.Sparschuh, Jens…
Heimat und Exil: Oroppa von Safae el Khannoussi ist ein wild wuchernder Roman über die Möglichkeit einer neuen Heimat in der Fremde, hier von nordafrikanischen Menschen in den Niederlanden. Salomé Abergel ist weg….
Im Ganzkörperanzug, mit Maske und vielen Muskeln kämpft der US-amerikanische Held aus dem Dschungel seit 90 Jahren für Frieden und Freiheit. „Das Phantom“ gilt als Prototyp des Superhelden. Ein Comic-Klassiker für den Traum von einer besseren Welt….
Besprochen werden Gisèle Pelicots Memoir „Eine Hymne an das Leben“ (FR, NZZ, Standard), Norbert Gstreins „Im ersten Licht“ (FR), Manfred Pfisters „Englische Renaissance“ (Intellectures) und Kristof Magnussons „Die Reise ans Ende der Geschichte“ (SZ). Mehr in unserer Bücherschau um 14 Uhr.
Félicité kann mit den Geistern sprechen, lebt in Nizza und verdient ihr Geld dort mit Geisterkommunikation und Teemagie.… Der Beitrag Chris Vuklisevic – Tee für die Geister (Buch) erschien zuerst auf booknerds….
Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt von Bodo Kirchhoff. Spiegel Belletristik-Bestseller 2026. In seinem neuesten Roman Nahaufnahmen einer Frau, die sich entfernt beschäftigt sich Bodo Kirchhoff mit der zunehmenden Desintegration des Leben- und Liebesraumes einer siebzigjährigen Psychotherapeutin auf ehelichen Abwegen….