Kategorie-Archiv: Literatur
Brave new bookworld am #indiebookday
Ein Appell zum #indiebookday: Um Bibliodiversität zu erhalten, braucht es auch Neugier und Offenheit.
Efeu – Die Kulturrundschau vom 16.03.2024 – Literatur
Jayrôme Robinet denkt in der taz über das Bearbeiten von Kinderbuch-Klassikern nach, um künftigen (Vor-)Lesegenerationen unliebsam gewordene Begriffe oder klischierte Illustrationen zu ersparen – und schlägt auf beiden Seiten der Kontroverse Entspannung, sowie eine „diachrone“ Sichtweise vor: „Im 23. Jahrhundert …
Mina Hava: Für Seka
Die Fäden der Vergangenheit: In ihrem Debütroman Für Seka erzählt Mina Hava von der postmigrantischen Gedankenwelt einer jungen Frau zwischen Bosnien und der Schweiz. Archive sind Landschaften der Erinnerung….
Indiebookday 2024: Meine Entdeckungen aus unabhängigen Verlagen
Indiebookday.de ist eine Initiative des mairisch Verlags: www.mairisch….
Höllenfolter
Heute vor 400 Jahren wurde Johann Georg Albinus (oder Albini) in Unternessa im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt geboren. Anders als die drei Jahre ältere Generationsgenossin Sibylla Schwarz hat er sich einen Namen gemacht in der Dichtermännerwelt. Man nennt ihn auch Johann Georg Albinus …
Musikmärchen für Kleine: „Ich entdecke Peter und der Wolf“
Klassische Musik für Kinder kann Spaß machen! Zum Beispiel mit dem Soundbuch „Ich entdecke Peter und der Wolf“. Worteweberin Annika hat darin mit ihren Kindern der Geschichte und den Klängen von Sergei Prokofjew gelauscht….
Museen – Rheinsberg: Zukunft von Tucholsky-Museum: Unterlagen eingefordert
Non-Binarität – Literatur zwischen den Geschlechtern
Viele Menschen fühlen sich non-binär, definieren sich also in ihrer Identität nicht eindeutig oder dauerhaft als männlich oder weiblich. Deshalb wird das Nachdenken über non-binäre Identitäten auch in der Literatur immer mehr zum Thema.Gerstenberg, Ralph…
Zwischen den Geschlechtern. Non-binäre Perspektiven in der Literatur
„Landkrank“: Auf zu alten Ufern
Der Soziologe Nikolaj Schultz schreibt in „Landkrank“ über einen, der versucht, Klimafragen zu entkommen. Und findet eine Sprache für die diffusen Emotionen dieser Krise.
Fluss als Ort des Trostes – Matthias Jügler über seinen neuen Roman „Maifliegenzeit“
Ihre Quelle liegt im Thüringer Becken bei Dingelstädt. 192 Kilometer fließt die Unstrut durch den Freistaat und Sachsen-Anhalt, bis sie im malerischen Blütengrund bei Naumburg in die Saale mündet. Matthias Jügler führt mit seinem neuen… Mehr
Kafka – der moderne Mensch: An den Grenzen des Menschlichen
Müsste nicht angesichts der Werke Franz Kafkas vieles, was heute geschrieben wird, zu Staub zerfallen? Terror und Brutalität des 20. Jahrhunderts hat er vorausgesehen wie niemand anderes….
Roman von Elizabeth Strout: Die Lage des Landes
Ein New Yorker Intellektuellen-Paar flüchtet vor der Pandemie aufs Land – und verfolgt von dort aus den Zusammenbruch des alten Amerika: Elizabeth Strouts Roman „Am Meer“.
Philipp Felsch: „Der Philosoph – Habermas und wir“: Der letzte Idealist
Philipp Felsch besucht Jürgen Habermas, um ihn als Zentralgestirn der deutschen Debattengeschichte zu porträtieren. Er trifft einen bestürzend desillusionierten Beobachter unserer Gegenwart.
Leipziger Buchmesse: Was wir in diesem Frühjahr lesen
Ausgewählte Romane, Sachbücher und Werke für Kinder, pünktlich zur Leipziger Buchmesse. Zwölf Empfehlungen.
Das Literarische Quartett vom März 2024: Feinjustierung
Ist das Literarische Quartett noch zu retten, seitdem es unter einer Lampe läuft? An Kleinigkeiten wird geschraubt, um Hektik rauszunehmen….
Leipziger Buchmesse: Von unterwegs gesendet
Schriftsteller sind mit ihren Büchern oft wochenlang auf Tour. Wolf Haas, Caroline Wahl, Benjamin von Stuckrad-Barre und andere Lieblingsautoren zeigen in persönlichen Fotos, wie sich Lesereisen anfühlen.
John Lewis-Stempel: Wandern bei Nacht
Mondsüchtig Nachts streift der Naturschriftsteller und Landwirt John Lewis-Stempel gern mit seiner Hündin Edith durch die Hügellandschaft von Herefordshire. Dort lebt er mit seiner Familie auf einem Bauernhof und schreibt nebenbei wunderbare Bücher über die Natur dieses englischen Landstrichs. Sein …
BÜCHERSCHAU DES TAGES: Durch den Hut hindurch
Die taz bewundert, wie Anke Feuchtenberger die Grenzen zwischen Natur und Mensch in ihrer Graphic Novel über eine Kindheit im Vorpommern der Sechziger zerfließen lässt. Die FAZ lässt sich von Claus Beisbart die Entstehungsgeschichte der virtuellen Realität erzählen. Die NZZ …
Vielschichtiger, als ich es in Erinnerung hatte. Falladas „Blechnapf“ dürfte sein bester Roman sein.
Falladas „Blechnapf“ habe ich nach schätzungsweise anderthalb Jahrzehnten zum ersten mal wieder lesen können. Weil mein altes Taschenbuch aus der Zeit an der Uni, am Anfang, wo man alles verschlingt, lange verloren oder zerfallen war, es aber jetzt eine gemeinfreie …
Den Klimawandel verstehen: eine „feuerhistorische“ Analyse
Peter Sloterdijk legt mit seiner sprachmächtigen Publikation „Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des Feuers zur globalen Brandstiftung“ eine alternative Ideen- und Menschheitsgeschichte vorRezension von Marcel Baumann zuPeter Sloterdijk: Die Reue des Prometheus. Von der Gabe des …
„Meine Generation schreibt mit Tränen und Feuer“
Ukrainische Literatur in Zeiten des KriegesEssay von Natalia Blum-Barth
Dichten als Widerstand
Yevgeniy Breyger schreibt eine widerständige und bildhafte Münchner Rede zur Poesie 2023, die einige Rätsel aufgibt und zum literarischen Widerstand aufruftRezension von Florian Birnmeyer zuYevgeniy Breyger: Am Anfang knäulte das Wort, am Ende platzt der Gottballon. Münchner Reden …
Was kann und möchte man noch machen, was weitergeben, wenn der Tod ganz nah ist?
Bernhard Schlinks eindringlicher Roman „Das späte Leben“Rezension von Martin Gaiser zuBernhard Schlink: Das späte LebenDiogenes Verlag, Zürich 2023
