INTERVIEW – «In der Schule wurden wir zu Antisemiten erzogen. ‹Jude› war ein Schimpfwort»: Abdel-Hakim Ourghi erklärt, weshalb der Islam eine «Liebe zum Hass» pflegt
Der 7. Oktober 2023 hat eine Welle des Antisemitismus ausgelöst. Auch im Westen….
Der 7. Oktober 2023 hat eine Welle des Antisemitismus ausgelöst. Auch im Westen….
Zahlreiche Deutsche erblicken in der Ukraine keinen vollwertigen Nationalstaat mit eigener kultureller Tradition. Viele Ukrainer werfen den Deutschen einen «Russland-Komplex» vor, in dem die Ukraine gar nicht vorkomme. Genau in diese Lücke stösst ein neues Buch….
Der deutsche Schriftsteller spielt sein Thema in neun Erzählungen durch. Die Variation macht nur umso deutlicher ersichtlich, dass es den Texten an Glaubwürdigkeit fehlt.
Quasi über Nacht brach 1992 über die bosnische Hauptstadt Sarajevo der Krieg herein. Fast vier Jahre lang sollte sie belagert werden. Eines der massgeblichen Zeugnisse über diese Zeit des Horrors ist Nenad Veličkovićs sarkastisch-distanzierter Roman «Nachtgäste»….
Der ehemalige «Vanity Fair»-Chefredaktor Graydon Carter erzählt in einem neuen Buch von den fetten Jahren des Magazinjournalismus – und von seinem angeblichen Anteil am Aufstieg des US-Präsidenten.
Die neunziger Jahre waren das Jahrzehnt der Versprechungen, die sich in den vergangenen Jahren nicht erfüllt haben. Georg Diez sucht nach den «Kipppunkten», an denen sich die Zukunft entschied.
254 koreanische Schülerinnen und Schüler fanden 2014 den Tod, als eine Insel-Fähre kenterte und sank. Die Lyrikerin Kim Hyesoon hat dieses Unglück nicht mehr losgelassen. In einem erschütternden Gedichtband «Autobiographie des Todes» erhebt sie Klage und Anklage….
Wie begann der Nahostkonflikt? Sind Flüsse Lebewesen? Wie wird ein ehemaliger Nazi zu Pinochets Folterknecht?…
Er wurde in den letzten Kriegstagen erschossen, unter ungeklärten Umständen: «Was hat mein Grossvater im NS-Staat getan?», fragte sich Susanne Beyer – und schrieb über das, worüber in der Familie nie gesprochen wurde.
Der nun veröffentlichte Briefwechsel der beiden Schriftsteller liest sich wie das Protokoll einer Zuneigung, der wenig zur Liebe gefehlt hat.
Nur wenige Menschen begleiteten Adolf Hitler so eng wie sein Leibfotograf Heinrich Hoffmann: Nun gibt eine Biografie Einblick in Hoffmanns Leben und in die Bildpropaganda des «Dritten Reichs».
In seinem neuen Buch «Der grosse Sprachumbau» rechnet Matthias Heine mit dem angeblich progressiven Sprachwandel ab. Kommt sein Werk wegen Donald Trump zum falschen Zeitpunkt?
Im «Dritten Reich» seien nur die wenigsten Deutschen überzeugte Nazis gewesen, behauptet Peter Longerich. Michael Thumann spürt auf einer Reise durch Osteuropa die allgegenwärtige Angst vor Putin, und Hans Ulrich Gumbrecht spürt dem Zauber der Stimme nach.
Sie sind Stellvertreter Teherans in Gaza und Libanon: Der Historiker Joseph Croitoru zeigt, wie die Hamas und der Hizbullah entstanden sind. Und wie sie funktionieren.
Der Waadtländer verliess die Schweiz 21-jährig kurz nach dem Krieg. Nach wenigen Jahren in Paris ging Philippe Jaccottet in den Süden Frankreichs und schuf bis zu seinem Tod 2021 in ländlicher Abgeschiedenheit ein immenses dichterisches Werk.
Frauen mussten sich den Weg zum Fussball jahrzehntelang erkämpfen. Im Buch «Wir waren Heldinnen» erzählt Torsten Kröner die deutsche Fussballgeschichte neu.
Daniela Seel schafft ein neues Bild der biblischen Eva – und eine bewegende Reflexion über Leben und Sterben.
Der Schriftsteller und Zeitzeuge Christoph Hein verbrachte einen Grossteil seines Lebens in der DDR und zieht nun eine bittere, aufrichtige Bilanz.
Ein Paar bewältigt den Alltag mit einer mysteriösen Krankheit. Aus der Hilflosigkeit schöpft Mercedes Lauenstein brillante Beobachtungen.
Der Literaturstar zeigt die USA als ein Land von Fast-Food-Lokal-Mitarbeitern, Opioid-Süchtigen und Eingewanderten. Der American Dream ist für sie unerreichbar. Stattdessen bleibt ihnen die Solidarität unter Verlierern
Wenn gewisse Deutsche wieder einmal das Ausnahmeverhältnis zu ihrem «Nachbarn Russland» beschwören, wissen die Polen, was es für sie geschlagen hat: Es gibt sie gar nicht. Die Ignoranz des westlichen Publikums über Polen ist gigantisch. Ein Buch schafft Abhilfe….
Ein Segelboot donnert gegen die Bohlen der Hamburger «Barca»-Bar, in Serbien wird protestiert, und in den sozialen Netzwerken verbreitet sich eine Falschnachricht. Mitten in dieser Welt sitzt die österreichisch-serbische Autorin Barbi Marković und erzählt von ihrem eigenen verrückten Leben.
In seinem neuen Roman vermengt der Autor deutsche Kulturgeschichte mit Jugenderinnerungen an die Achtzigerjahre. Das überzeugt – meistens.
Der Theoretiker des Kapitals gab immer mehr Geld aus, als er hatte: Uwe Wittstock schildert in seinem neuen Buch das chaotische Leben von Karl Marx. Und erzählt, wie der Revolutionär als alter Mann nach Algier fuhr.
Heimatverlust gab es vor 1989 nicht nur im modernistischen Westen, sondern auch im Osten. Der preisgekrönte tschechische Roman «370 m über NN» erzählt die Geschichte eines Dorf, das von einem Stausee überflutet wird.