Ökonomische Forschung: Sind Finanzkrisen vorhersagbar?
Das Unvermögen der Ökonomie, die Finanzkrise zu prognostizieren, hat ihr viel hämische Kritik eingetragen. Das Fundament der neoklassischen Theorie hat sich als morsch erwiesen.
Das Unvermögen der Ökonomie, die Finanzkrise zu prognostizieren, hat ihr viel hämische Kritik eingetragen. Das Fundament der neoklassischen Theorie hat sich als morsch erwiesen.
Peter Stamm ist einer der erfolgreichsten Schriftsteller der Schweiz. Als Intellektuellen, der seine Stimme in öffentliche Debatten einbringt, sieht er sich aber nicht.
Fast sechzig Jahre hat es gedauert, bis eine der Keimzellen von Claude Simons grandiosem literarischem Werk ins Deutsche übersetzt wurde. Das Warten hat sich gelohnt.
Von Judas bis Edward Snowden: Mathias Schreiber räsoniert in einem neuen Buch über den «Verräter» im Lauf der Kulturgeschichte.
Plot ist nicht alles – das legt der Ire Colum McCann angehenden Schriftstellern ans Herz. Er selbst demonstriert die hohe Kunst introspektiven Erzählens in seinem neuen Buch.
Über das Auffahrtswochenende wurde in Solothurn zum 39. Mal die Literatur gefeiert. Es war ein schönes und fröhliches Fest….
In Henriette Vásárhelyis zweitem Roman unternimmt die Erzählerin eine Reise in die Vergangenheit. Aber die Rückkehr verspricht keine Erlösung von den Dämonen der Herkunft.
Lizzie Doron berichtet in ihrem neuen Buch vom schwierigen Dialog mit palästinensischen Kämpfern. Die Reaktionen waren so feindselig, dass Israel der Schriftstellerin nicht mehr Heimat sein kann.
Der britische Reporter und Schriftsteller Lawrence Osborne ist bei uns noch unbekannt. Sein Marokko-Roman, der sarkastisch und raffiniert konträre Welten kollidieren lässt, könnte das ändern.
Michael Schindhelms neuer Roman, «Letzter Vorhang», wirft der Volksbühne einen standesgemässen Grabstein hinterher. Er führt im Schweinsgalopp durch die Hauptstadt und ihre jüngere (Theater-)Geschichte.
Im Himmel der jüdischen Antike war Jahwe nicht allein. Wer leistete ihm Gesellschaft? Peter Schäfer weiss es – und zeigt es in seinem Buch «Zwei Götter im Himmel»….
Das kurze, glücklose Leben des Comte de Mirabeau: Johannes Willms erzählt es und malt ein Bild Frankreichs am Ende des 18. Jahrhunderts.
Gegen die Entmündigung der Kärntner Minderheitsslowenen durch die Mehrheitsösterreicher verfasste Florjan Lipuš 1972 einen Roman, der Sprache biegt und bricht und so erneuert. Ein Ereignis noch heute.
In ihrem zweiten Buch entwirft die Schriftstellerin Noëmi Lerch die intime Welt einer kleinen Familie. Aber sie erzählt damit eine viel grössere Geschichte. Immer auf Messers Schneide steht hier das Glück der Menschen….
Der amerikanische Autor Denis Johnson ist mit nur 67 Jahren gestorben. Als Schriftsteller und Reporter begab er sich in die Schattenzonen des Lebens.
Er lese, um überrascht, herausgefordert und geschockt zu werden, schreibt der Schriftsteller Ilija Trojanow. Er plädiert für mehr Neugier und Leidenschaft im Umgang mit Literatur aus aller Welt.
Guinea-Bissau? Kaum je gehört. Aber Ohrenspitzen lohnt sich: Sylvain Prudhomme erzählt die dramatische und manchmal irrwitzige Geschichte einer Band – und vieles davon ist aus der Realität gegriffen….
1964 kam die Verfilmung von Dürrenmatts «Der Besuch der alten Dame» ins Kino, mit Ingrid Bergman und Anthony Quinn in den Hauptrollen. Der Kürzestauftritt eines Nebendarstellers entging bis heute allen.
Was 1517 sonst noch alles und anderswo als in Wittenberg geschah: Heinz Schilling globalisiert das Reformationsjahr.
Die deutschsprachige Literatur entdeckt gerade wieder die Utopie. Die neuen Paradiese sind freilich doppelbödige Versprechen und nicht durchaus gemütliche Ecken.
Der Genfer Georges Haldas (1917–2010) zählt zu den herausragenden Poeten dieses Landes. Und unter den grossen Dichtern ist er einer der Verborgensten geblieben. Nun liegt eine vorzügliche Auswahl auf Deutsch vor….
Es gehört zu den gängigen Vorurteilen, dass Schriftsteller zechen und rauchen und generell exzessiv leben. Das österreichische Literaturmuseum liefert nun die Dokumente zum Klischee.
Sein provokativ «Mein Kampf» genannter, radikal-autobiografischer Romanzyklus hat den Norweger Karl Ove Knausgård weltberühmt gemacht. Ein mit viel bösem Blut erkaufter Erfolg.
Zwei Reisen hat der Dichter Rainer Maria Rilke nach Russland unternommen. Die Erfahrung hat ihn im Innersten erschüttert und dichterisch beflügelt.
Der Zürcher Germanist Peter von Matt wird am Samstag achtzig. Sein Freund und einstiger Verleger Michael Krüger schreibt über das Glück, mit ihm Bücher zu machen und sie zu lesen.