Mit allen wurden die Römer fertig, nur mit den Germanen nicht
Sie waren nicht die wilden Haudegen, zu denen die Nazis sie stilisierten. Aber was waren sie dann? Der Historiker Karl Banghard räumt auf mit Klischees über die Germanen….
Sie waren nicht die wilden Haudegen, zu denen die Nazis sie stilisierten. Aber was waren sie dann? Der Historiker Karl Banghard räumt auf mit Klischees über die Germanen….
In Yulia Marfutovas neuem Roman spielen die putzigen Nagetiere eine Hauptrolle. Was sie genau tun und bewirken, bleibt im Dunkeln.
Mit 28 Jahren veröffentlicht die jüngste Friedensnobelpreisträgerin, die es je gab, bereits ihre zweite Autobiografie. Sie ist überraschend roh und zeigt eine Frau zwischen westlichem Feminismus und muslimischen Fesseln.
Elefantenjagd, Liebesaffären und Millionengeschenke aus Saudiarabien: Spaniens Altkönig Juan Carlos gesteht in seinen Memoiren Fehltritte. Zu Kritik am Diktator Franco kann er sich nicht durchringen.
Er gehört zu den bekanntesten Schauspielern Deutschlands, seit einigen Jahren schreibt Christian Berkel auch autobiografische Romane. Im Gespräch schildert er, wie es dazu kam und wie er sich als Deutscher mit seiner jüdischen Identität auseinandergesetzt hat.
Literatur aus Taiwan findet hierzulande zu Unrecht kaum Beachtung: Kevin Chens Roman «Geisterdämmerung» bietet ein melancholisches Epochen- und Familientableau, poetisch und unsentimental, oft von schräger Komik und doppelbödigem Humor.
Die Soziologen Caroline Amlinger und Oliver Nachtwey diagnostizieren bei der Rechten eine Lust, den Staat zu zerstören. Roberto Simanowski zweifelt, ob wir die Welt mit KI wirklich besser verstehen, und Philipp Theisohn nähert sich dem Dichter Conrad Ferdinand Meyer an.
Im Sommer 1933 findet sich eine illustre Schar exilierter deutscher Schriftsteller in Sanary-sur-Mer. Florian Illies erzählt in seinem neuen Buch hautnah von diesem gespenstisch schönen Sommer.
Er ist nicht fassbar und nährt sich aus unterschiedlichsten Quellen: Der Historiker Ulrich Raulff hat eine Kulturgeschichte des Geschmacks geschrieben.
Der Ukrainer Juri Andruchowytsch reist als Schriftsteller und Musiker seit zwei Jahrzehnten durch Europa. Im Krieg sei die Kunst ernster geworden, doch er bleibe optimistisch, sagt er im Interview.
In ihrem Roman «La Bella Vita» zeichnet die Zürcher Autorin, was der Titel verheisst: Nach dem grossen Umbruch beginnt das schöne neue Leben.
Ein Star war Jon Fosse in Norwegen schon, bevor er 2023 den Literaturnobelpreis erhielt. Seither aber sind alle Dämme der Verehrung gebrochen – mit Museen, Preisen, Vorträgen und Workshops. Dabei gilt der Autor als einsilbiger Mystiker….
Bettina Flitner erkundet nach dem Schicksal ihrer Schwester nun auch die Tragödie ihrer früh aus dem Leben geschiedenen Mutter.
Die Wurzeln der westlichen Welt liegen in Athen und Rom. So haben wir es gelernt. Nur: Stimmt das wirklich?…
In Briefen aus den 1920er Jahren plädierte der Dichter für den Gehorsam gegenüber einem autoritären Diktat, wie er es in Italien unter dem Duce heraufziehen sah.
Mit 25 Jahren hat die englische Schriftstellerin drei Geschichten über eine Freundin aufgezeichnet. Jüngst hat eine Forscherin sie unverhofft entdeckt. Die Texte sind witzig, boshaft und prophetisch….
Kurz vor dem stalinistischen Grossen Terror besuchte Michail Prischwin (1873–1954) ein avantgardistisch-sozialistisches Experiment an der Peripherie der Sowjetunion. Die postum veröffentlichten Tagebücher zeigen sein inneres Ringen um das, was er erlebte.
Seit den sechziger Jahren lebte die amerikanische Schriftstellerin Patricia Highsmith in Europa. 1988 zog sie nach Tegna im Onsernonetal. In ein Haus wie eine Festung, wo sie umgeben war von Katzen und Schnecken….
Der New Yorker Kultautor veröffentlicht 88-jährig einen neuen Roman, der auch sein letzter sein könnte. Noch einmal brilliert er mit seiner Kunst und mischt grotesken Witz mit politischen Anspielungen.
In ihrem eindringlichen Roman «Die Tiefe» verknüpft die junge polnische Schriftstellerin Ishbel Szatrawska die Schicksale von Kriegsflüchtlingen in Masuren, dem früheren Ostpreussen, mit den Pushbacks an der weissrussisch-polnischen Grenze.
In ihrem Buch «Wo bleibt das Licht» sammelt die Zürcher Schriftstellerin Aufzeichnungen der letzten Jahre. Neben Verlusten registriert sie auch spätes Glück.
Die Autorin spürt in ihrem neuen Buch «Die Kaiserin von Galapagos» den Geschichten von Entdeckern, Verfolgten und Visionären nach.
In seinem neuen Buch macht sich Michael Maar auf die Suche nach den Details in der Weltliteratur. Entstanden ist ein vergnüglicher Geschichtenband. Warum er mit Virginia Woolf, die er verehrt, keinen Abend verbringen möchte, erklärt er im Interview….
Klimawandel, Ehekrisen, verschollene Meisterwerke: Das neue Buch des britischen Starautors spricht viele Themen an. Zu viele.
KI lernt aus Daten. Und je mehr sie benutzt wird, desto mehr lernt sie aus Daten, die sie selbst erzeugt hat. Das verändert unser Bild der Welt….