BÜCHERBRIEF: Odyssee unserer Zeit
Postreligiöses Erzählen aus Bulgarien, ein biografischer Roman über den spanischen Bürgerkrieg, rumänisches Kleinstadtleben, eine Geschichte der Violine – dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Juni.
Postreligiöses Erzählen aus Bulgarien, ein biografischer Roman über den spanischen Bürgerkrieg, rumänisches Kleinstadtleben, eine Geschichte der Violine – dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Juni.
Die NZZ feiert Hector Abads von Peter Kultzen brillant übersetzten Roman „La Oculta“ als neues Meisterwerk der kolumbianischen Literatur. Die FR blättert durch zwei Bildbände über die Atelierwohnungen von Beuys und Kiefer. Lob gibts in der NZZ auch für das …
„Wann wird die Sonne in ihrer Schönheit wieder über ganz Afrika scheinen?“ fragt der südafrkanische Dichter Wanga Gambushe. Noch stehen vor einer afrikanischen Renaissance Selbstzweifel, die Wunden der Apartheid und die Sünden der Väter….
Die FAZ streift mit Norman Lewis durch Neapel im Jahre 1944. Fasziniert erkundet sie mit „Keplers Dämon“ auch das Grenzgebiet zwischen Literatur und Wissenschaft. Die SZ kreist mit Francis Picabias dadaistischen Texten um die Avantgarden….
Die NZZ träumt mit Michelle Steinbecks Debütroman „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ vom Meer. Die SZ nimmt mit Lasha Bugadze den Literaturexpress. Die FAZ folgt den Spuren Wilhelm Tells nach Manila….
Die FAZ entdeckt in Ernst Jandls Werken Sprachschätze für ein ganzes Lektüreleben. Die FR macht es sich im England der 50er gemütlich mit einem Cozy Krimi von James Runcie. Die NZZ geht mit zwei Kindern auf die Suche nach dem …
Klug, elegant und überzeugend findet die SZ, wie Wolfgang Ullrich in seinem Essay „Siegerkunst“ den refeudalisierten Kunstmarkt seziert, für den das Vokabular der Moderne nur noch wertsteigerndes Ornament ist. Die FAZ ist ganz hingerissen von der Poesie und Märchenhaftigkeit …
Berührt und begeistert liest die FAZ Sally Nicholls‘ Jugendbuch „Wünsche sind für Versager“, das die Geschichte eines ungeliebten Kindes erzählt. Für Leseglück sorgt bei der FAZ auch Philippa Pearces Kinderbuchklassiker „Als die Uhr dreizehn schlug“. Die Welt folgt noch …
Einfach hingerissen ist die Welt von Luiz Ruffatos Roman „Ich war in Lissabon und dachte an dich“: Unmöglich, dem Sound des Brasilianers nicht zu verfallen! Die FAZ lernt von François Garde alles über das Leben und „Lachen der Wale“. Die …
Analytische Schärfe, fundierte Argumente und überraschende Lösungen präsentiert Sahra Wagenknecht in „Reichtum ohne Gier“, stellt die FAZ beeindruckt fest. Äußerst aufschlussreich findet sie auch Patrick Kingsleys Fluchtreportage „Die neue Odyssee“. Ein Meisterstück inmitten von Etüden entdeckt die SZ in Georgi …
Die fleißige Zeit überlässt sich mit Cecile Wajsbrot in einem Pariser Café der Vergangenheit, übt sich mit Ilija Trojanow in den achtzig olympischen Sommerdisziplinen, begutachtet mit Riad Sattouf den Araber von morgen und setzt sich der vollen Härte von Michael …
Die SZ liest mit Oguz Atays Roman „Die Haltlosen“ einen Klassiker der türkischen Literatur. Die FAZ lässt sich von Pavel Pepperstein in die Zukunft der russischen Avantgarde katapultieren. Die NZZ staunt über Burt Glinns Fotos von der Revolution in Kuba….
Meisterhaft findet die SZ das Porträt Ostmitteleuropas, das Nellja Veremej in ihrem Roman „Nach dem Sturm“ zeichnet. So dunkel wie in Reinhard Jirgls „Oben das Feuer, unten der Berg“ hat die NZZ selten von der DDR gelesen. SZ und FR …
Geradezu ungläubig liest die SZ den Band „The Tale of Tomorrow“: So viel Zukunft gab es einmal die Architektur, so viel Lust auf Neues! Als dystopischen Indentitäts-Thriller empfiehlt sie außerdem Alexandra Kleemans inteligentes Debüt „A wie B und C“. Die …
Dringend empfiehlt die SZ Didier Eribons autobiografischen Essay „Rückkehr nach Reims“, in dem sich die Abgründe und Pathologien des heutigen Frankreich ausloten lassen. Die Welt begibt sich mit der Philosophin Bettina Stangneth auf eine Reise durch das „Böse …
In Simone Buchholz‘ St.-Pauli-Roman „Blaue Nacht“ hat Staatsanwältin Chastity Riley alle Hände voll zu tun: Der Calabretta hat Liebeskummer, dem Österreicher werden alle Knochen gebrochen und der Albaner will den Drogenmarkt aufmischen. Christine Lehmann erkundet in ihrem …
Die NZZ liest Christian Broeckings Biografie der Schweizer Jazzpianistin und Feministin Irène Schweizer. Ein Band über Plätze in Deutschland 1950 und heute lässt die FAZ über städteplanerische Schandtaten schaudern. Der Welt fürchtet sich vor den Plänen Donald Trumps, Amerika …
In Simone Buchholz‘ St.-Pauli-Roman „Blaue Nacht“ hat Staatsanwältin Chastity Riley alle Hände voll zu tun: Der Calabretta hat Liebeskummer, dem Österreicher werden alle Knochen gebrochen und der Albaner will den Drogenmarkt aufmischen. Christine Lehmann erkundet in ihrem …
Die fünfzehnjährige Lydia wird im Mai 1977 ertrunken im See gefunden. Selbstmord? Mord?…
Die FR lobt Lydie Salvayres ideologiefreien Blick auf den Spanischen Bürgerkrieg in ihrem Roman „Weine nicht“. Die SZ fährt mit Yann Martel gern durch die „Hohen Berge Portugals“, aber über letzte Dinge würde sie lieber von anderen lesen. Die FAZ …
Die NZZ vertieft sich in Martin Bossenbroeks Geschichte des Burenkriegs. Die SZ kann sich trotz der Überzeugungsarbeit Arbogast Schmitts nicht mit dem Vernunftbegriff des Aristoteles anfreunden. Die FAZ fühlt sich vergnügt wieder jung und dumm werdend mit den irischen Erzählungen …
Epochal findet die NZZ Yan Liankes Roman „Lenins Küsse“, hochkomisch, politisch und fantastisch zugleich. Die FR liest mit Freude Sarit Yishai-Levis Familienroman „Die Schönheitskönigin von Jerusalem“. Als famoses Großstadtspektakel erlebt die FAZ John Dos Passos‘ Manhattan Transfer“ in einer …
Die britische Rapperin Kate Tempest hat den Überschwang in die Literatur zurückgebracht, jubelt die Welt. Bei Christian Jakob, Patrick Kingsley und Jagoda Marinic informiert sie sich außerdem über Flüchtlinge, Einwanderung und Integration. Die FAZ rät zur mindestens zweifachen Lektüre …
Das aktuelle Heft der Zeitschrift osteuropa bietet so gut wie alles, was man über die aktuelle Entwicklung in Polen wissen muss, staunt die SZ. Sehr empfehlen kann sie auch Willy Hochkeppels „Philosophische Traktate abseits des Geläufigen“. Die FAZ lässt sich …
Die Zeit amüsiert sich mit den Sprachspielen in Saša Stanišićs Erzählband „Fallensteller“. In der NZZ empfiehlt Jan Koneffke den zauberhaft melancholischen Roman „Alle Eulen“ des rumänischen Autors Filip Florian. Gesellschaftskritik aus dem Geiste der Küchenphilosophie liest die FAZ mit Durian …