BÜCHERSCHAU DES TAGES: Haarig, stinkig, knurrig
Die SZ lernt von Frank Bösch, dass die Probleme, die wir heute haben, mit der „Zeitenwende 1979“ begannen. Mit T.C….
Die SZ lernt von Frank Bösch, dass die Probleme, die wir heute haben, mit der „Zeitenwende 1979“ begannen. Mit T.C….
Die taz empfiehlt Walter Hönigsbergers Roman „Clos Gethseman“ als echtes Leseerlebnis und versichert, dass es nicht nur um Wein geht. Die Welt spürt das ganze Drama einer vertanen Lebenschance in Philippe Bessons Roman „Hör auf zu lügen“. Welt und Dlf …
Die SZ empfiehlt Felwine Sarrs „Afrotopia“ als Meilenstein der Postkolonialismusdebatte. Die FAZ lernt Sabotage in zwei Handbüchern zur psychologischen Kriegsführung und liest interessiert Frank Böschs Sozialgeschichte des Computers. Dlf Kultur gewinnt mit Hartmut Rosas „Unverfügbarkeit“ Gelassenheit und mit Wolfgangs Bauers …
Die Zeit lernt in Kenah Cusanits Debütroman über den Babylon-Gräber Robert Koldewey viel über aktuelle Raubkunstdebatten und dankt Ernst Piper für die Entkitschung der Rosa Luxemburg. Edouard Louis‘ Hommage an seinen Vater empfindet sie indes als Beleidigung der Literatur; …
Die FAZ begleitet Tomoka Shibasaki in ihrem Roman „Frühlingsgarten“ bei ihrer Erkundung der digitalen Moderne Tokios. Die FR liest Josephine Rowes australischen Familienroman „Ein liebendes, treues Tier“. Die SZ teilt das schwarze Vergnügen Siegfried Lichtenstaedters an seinen geschichtsprophetischen Skizzen aus …
Dlf Kultur jauchzt vor Freude über Neal Stephensons neuen Fantasy-Schmöker „Aufstieg und Fall des D.O.D….
Die FAZ streift mit Peter Ackroyd durch das queere London von der Antike bis zur Gegenwart und lässt sich von William Heinesen zum Tanz über die Färöer bitten. SZ und NZZ reichen bitterböse Verrisse zu Takis Würgers „Stella“ nach. Mehr …
Die SZ staunt, wie Kristen Roupenian in ihren Beziehungs-Erzählungen Poe, King und de Maupassant mixt. Die FAZ versinkt mit Jan Drees‘ Roman „Sandbergs Liebe“ in den toxischen Tiefen des Dating-App-Daseins und empfiehlt Ernst Troeltschs Briefe aus den Jahren 1915 …
Mit unbarmherziger Wucht, so die NZZ, schildert Neel Mukherjee in seinem Roman „Das Leben in einem Atemzug“ die Armut in Indien. Die SZ begegnet in Andor Endre Gelleris Erzählband aus den Dreißigern, „Stromern“, den Armen Ungarns und der Magie …
Der Dlf Kultur blickt seufzend auf die reiche Literaturlandschaft des armen Haitis und bewundert Néhémy Pierre-Dahomeys Roman „Die Zurückgekehrten“ (Hier unser Vorgeblättert). Die FAZ wandelt mit Tutu Kiladze und Gaga Nachutsrischwili durch die Traumlandschaften Georgiens. Dlf und FAZ …
Wärmstens empfiehlt die SZ Ernst Pipers gewissenhafte und empathische Rosa-Luxemburg-Biografie. Auf Größenwahn und Dünnhäutigkeit stößt der Dlf in Arno Schmidts Briefwechsel mit Hans Wollschläger. Die FR vergnügt sich bei aller britischen Verstocktheit mit dem „Weißen Tod“ von Robert Galbraith …
„Mrs. Calibans Geheimnis“ – es handelt sich um ein froschartiges Wesen, das dem Labor entkam und von Rachel Ingall gebannt wurde – hat die Kritikerin von Dlf Kultur zutiefst bezaubert. Die FAZ empfiehlt ein kleines Buch Jan Assmanns …
Mit Karacho verreißen FAZ, SZ und Dlf den neuen Roman des Spiegel-Reporters Takis Würger über die jüdische Greiferin Stella Goldschlag: Schund, so ihr einstimmiges Urteil. Aber knapp und knackig erzählt, meint Dlf-Kultur. Die FAZ vergnügt sich lieber …
Die FAZ reist mit Daniel Defoes „Consolidator“ zum Mond und lernt die Entstehung des modernen Britanniens kennen. Die NZZ verzichtet künftig lieber auf Fleisch nach der Lektüre von Frederic Lenoirs „Brief an die Tiere“. Dlf-Kultur und Zeit verfallen der Bildkraft …
Die NZZ liest mit Vergnügen Gerard Mortiers Essays über Oper, Kunst und Politik. Außerdem empfiehlt sie zwei Jugendbücher, die das Fantastische für die Erkundung der menschlichen Natur nutzen. Die SZ zieht mit Larry Browns „Joe“ in einen Trailerpark im Mississippi-Delta….
Mit „The Castle“ setzt Richard Mosse seine Protokollierung der Flüchtlingskrise mit einer unheimlichen und riesigen Wärmebildkamera fort, unter anderem an der türkischen Grenze zu Syrien, wo Flüchtlinge von Scharfschützen vom Grenzübertritt abgehalten werden. Das Buch ist trotz seiner Überfrachtung mit …
Die SZ lässt sich von Vladimir Sorokin zum Book’n’Grill mitnehmen, bei dem Klassiker verfeuert werden, um der russischen Dekadenzija Filets und Steaks zu servieren (wenn auch ohne Blattgold). Die FAZ erlebt mit Yu Huas Roman „Schreie im Regen“ eine …
Mit dem letzten Schwung an Houellebecq-Besprechungen spürt die taz heute sogar einen feministischen Geist durch „Serotonin“ wehen. Die FAZ lobt Anne Goldmanns feinsinnigen Gewaltroman „Das größere Verbrechen“. Mit Tito Topins dystopischen Roman „Tanzt!…
Michel Houellebecqs Schwanengesang auf den alten weißen Mann bringt die Kritiker in Wallung. Nora Bossong nimmt uns mit auf einen poetisch-politischen „Kreuzzug mit Hund“ vom Okzident bis in den Orient, Gabriele Adamesteanu begibt sich auf eine rumänische „Suche nach der …
Die SZ ruft dazu auf, Maya Angelou zu lesen, die in „Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt“ mit Wucht von ihrer Kindheit in den Südstaaten erzählt. In Guillermo Arriagas „Der Wilde“ erkennt sie den großen Mexiko-Roman. Die NZZ lernt …
Die taz liest bewegt Juan Pablo Villalobos‘ Erzählungen „Ich hatte einen Traum“ über Jungenliche aus Mittelamerika, die sich allein in die USA geschlagen haben. Der Dlf stellt sich mit Svein Jarvolls „Australienreise“ einem Monstrum der klassischen Moderne. …
Die FR wagt einen ersten Blick in Michel Houellebecqs nächste Woche erscheinenden Roman „Serotonin“. Die FAZ liest bewegt eine Studie zu Gewalterfahrungen von Kindern und Jugendlichen im St. Johannes-Stift in Marsberg….
Die FAZ würdigt Ulf Erdmann Zieglers „Schottland und andere Erzählungen“ als anspruchsvolle Vermessung unserer Epoche. NZZ und Welt gehen mit Nora Bossong auf „Kreuzzug mit Hund“. Die Welt empfiehlt N….
Die FR lernt mit Cloe Mehdis Roman „Nichts ist verloren“ in der Banlieue zu überleben und lobt Neil MacGregors „Leben mit den Göttern“ als fantasiereichen Geschichtenreigen. Die FAZ lässt sich von Frank Rexroths schierer Freude an der „Frühen Scholastik“ anstecken. …
Der Unionsverlag hat James McClures grandiose südafrikanische Serie um das schwarz-weiße Ermittlerduo Kramer und Zondi aus den Siebzigerjahren neuaufgelegt. Der Folio Verlag bringt Giorgio Scerbanencos Sechzigerjahre-Serie um den Mailander Arzt Duca Lamberti heraus.