Jacques Stéphen Alexis: „Der Stern Wermut“: Hochspannungsliebe
Was für eine glänzende Entdeckung: Der haitianische Schriftsteller Jacques Stéphen Alexis und die letzte seiner magischen politischen Parabeln auf das Schicksal seines Landes.
Was für eine glänzende Entdeckung: Der haitianische Schriftsteller Jacques Stéphen Alexis und die letzte seiner magischen politischen Parabeln auf das Schicksal seines Landes.
Ungarn wird seit zwölf Jahren von Viktor Orbán regiert, am Sonntag wird in dem Land gewählt. Ein Besuch bei dem ungarischen Schriftsteller Péter Nádas, um zu fragen: Besteht die Aussicht auf einen Regimewechsel?
Daniel-Pascal Zorn rettet die philosophische Postmoderne.
Djaimilia Pereira de Almeidas Kurzroman „Im Auge der Pflanzen“ erforscht mit großer Sprachgewalt und kleiner Handlung die Schuld und mangelnde Sühne des Kapitän CelestinoRezension von Felix Haas zuDjaimilia Pereira de Almeida: Im Auge der PflanzenUnionsverlag, Zürich 2022
Der Roman „Das zweite Leben des Adolf Eichmann“ macht Eichmann, von dem das historische Wissen vermeintlich klare Konturen gezeichnet hat, zum Gegenstand literarischer FiktionalisierungRezension von Patrick Eser zuAriel Magnus: Das zweite Leben des Adolf EichmannVerlag Kiepenheuer & …
einzlkinds verstörender Zukunftsroman über den Streit zwischen Populismus und Künstlicher Intelligenz: „Minsky“ lässt keine WahlRezension von Walter Delabar zu einzlkind: Minskyedition TIAMAT, Berlin 2021
In ihrem neuen Roman „Das Flüstern der Feigenbäume“ erzählt Elif Shafak vom Zypern-KonfliktRezension von Swen Schulte Eickholt zuElif Shafak: Das Flüstern der FeigenbäumeKein & Aber Verlag, Zürich 2021
Über Murilo Rubião muss man schreiben, schon aus Sorge, es mache sonst niemand. Von dem brasilianischen Schriftsteller existiert auf Deutsch… Weiterlesen Magisch-Realistisch/Fantastische Kürzestgeschichten voller enigmatischer Bilder. „Der Feuerwerker Zacharias“ von Murilo Rubião….
Wie ist es, wenn man als Frau abtreiben will, aber nicht darf? Diese Frage steht hinter dem autobiografischen Roman »Das Ereignis« von Annie Ernaux. Die Verfilmung der 1980 geborenen Französin Audrey Diwan gewann im vergangenen Jahr in Venedig den Hauptpreis …
Sprachen, Kultur und Glaube der beiden Kriegsländer sind eng verbunden: das ukrainische Tagebuch.
Fährt man nicht zu den Bettenburgen im Süden Lanzarotes, sondern in den Norden an einen abseits gelegenen Ort mit Blick auf Steilküste und Vulkane, ist er im selben Moment da, in dem man aus dem Bus steigt, und geht …
Nach dem Tod bleibt bei Hinterbliebenen oft Verzweiflung und auch Einsamkeit. Denn richtiges Trauern muss gelernt sein. Leider ist das Thema in unserer Gesellschaft aber ein Tabu….
Der Schriftsteller Ingo Schulze, der sich im Vorfeld des Ukrainekriegs über die CIA-Prognose eines bevorstehenden Angriffs zumindest ansatzweise lustig gemacht hatte (unser Resümee), schämt sich in einem von der SZ dokumentierten Brief an einen namenlos bleibenden Freund schon sehr für …
Charlotte McConaghy – Wo die Wölfe sind (Buch + Hörbuch) In Schottland sollen wieder Wölfe angesiedelt werden. Es… Der Beitrag Charlotte McConaghy – Wo die Wölfe sind (Buch + Hörbuch) erschien zuerst auf booknerds….
In 13 Erkundungen über „Hitlers Deutsche oder die Gegenwart der Vergangenheit“ schreibt Helmut Ortner in „Volk im Wahn“ gegen Geschichtsvergessenheit an. Und nimmt dabei besonders die Justiz in den Fokus. „Die personelle Kontinuität nach 1945 ist ein zweifelhaftes Lehrstück politischen …
Lettisches Volkslied Bittre Tränen weint der Mond 1 Leute gruben mir ein Grab, Auf dem Grabe blühn mir Rosen; Sitze da im Grab und flechte Mir aus Rosen einen Kranz. 2 Denen, die mich tadeln, wünscht’ ich Garnicht allzu sehr …
Es sollte eine literarische Reise durch Europa werden. Stattdessen entwickelt sich die Begegnung des Kanzlers Olaf Scholz mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern zu einer Abrechnung.
Die Ukraine ist das zweitgrößte Land Europas. Aber auf der mentalen Landkarte des Westens existiert sie nicht. Das ist auch eine Folge ihrer Vereinnahmung durch Russland….
Coming of Age beim FC Bayern: Dem Ex-Abwehrspieler und heutigen Literaturfreak Udo Horsmann zum 70. Geburtstag.
Ein Brief des Schriftstellers Ingo Schulze an einen Freund über das Verzweifeln am Krieg in der Ukraine und die Frage, wie sich die Literatur nun verhält.
Diese ewige Bereitschaft, Komplexität zuzugestehen: Warum degradiert sich die Kunsttheorie eigentlich so oft freiwillig zum bloßen Dienstleister der Kunst?
Die russische Welt in dieser Prosa ist durch und durch nihilistisch: Vladimir Sorokins Erzählungen zeigen das heutige Russland als eine ideologiegetränkte Männerfantasie.
Ein Treffen in Lissabon mit Afonso Reis Cabral, mit dessen Buch über ein wahres Verbrechen seine internationale Karriere richtig losgehen sollte. Und dann kam die Pandemie.
Die FAZ feiert Monica Alis Roman „Liebesheirat“, der sie mit Witz, Empathie und Weltkenntnis besticht. Von György Dalos lernt sie das System Orbán zu durchschauen, und auch Eberhard Seidels türkisch-deutsche Kulturgeschichte des „Döner“ weiß sie zu goutieren. Die taz lässt …