Pfarrer, leidenschaftlicher Poet und Erotiker
Erotik und Feminismus: Die Werke des vor drei Jahren verstorbenen Poeten Kurt Marti treffen den heutigen Zeitgeist.
Erotik und Feminismus: Die Werke des vor drei Jahren verstorbenen Poeten Kurt Marti treffen den heutigen Zeitgeist.
Die FAZ lässt sich von Xue Mo ins bäurische China der Achtziger entführen, wo Frauen als Füchse und Hunde gelten. Die taz staunt, wie subtil Volha Hapeyeva das Aufwachsen im belarusischen Spätsozialismus schildert. Dichter noch als Eribon und Knausgard erzählt …
Keiner Stirbt ist ein zwiespältiges Werk aus Kurzecks erster Schaffensphase (der, in der er noch Romane schrieb, und nicht Romane… Weiterlesen Ein Kurzeck, dem zu viel Struktur fehlt (d.h. noch mehr als sonst) – „Keiner Stirbt“….
Mit »Das Wanderkind« der frankokanadischen Schriftstellerin Aude macht der Kröner Verlag erstmals ein Werk dieser Autorin dem deutschsprachigen Publikum zugänglich. Eine feine, melancholische Erzählung, die mit viel Gespür für die Innenwelt ihrer Figuren die Geschichte eines ungleichen Zwillingspaares erzählt….
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
Die Leipziger Buchmesse wird in diesem Jahr aufs Neue rein digital stattfinden. Im letzten Jahr war sie eine der ersten Großveranstaltungen, die pandemiebedingt als Ereignis vor Ort abgesagt wurden. „Ein katastrophales Zeichen“, das wenig Gutes fürs Jahr 2 der Pandemie …
Harald Martenstein schildert in seinem beklemmenden Roman „Wut“ eine Kindheit voller Gewalt. Verzeihen kann der Erzähler seiner Mutter nicht. Gerade weil das Buch nicht autobiografisch sein will, legt es doch diese Lesart nah….
Richard Brautigan (* 30. Januar 1935 in Tacoma, Washington; † September 1984 in Bolinas, Kalifornien)…
ich lebe in der wüste in einem areal von 80 mal 80 metern, das von einer 4 meter hohen mauer umgeben ist. an den mauerseiten wachsen, symmetrisch angeordnet, jeweils 8 bäume und 8 hecken, die ich regelmäßig bewässere. mein……
»Wir sehen uns 2021«, war oft zu hören, als die Leipziger Buchmesse 2020 als erste große Veranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt wurde. Nachdem die Messe 2021 in den Mai verlagert werden sollte, wurde sie heute (29.02….
Bei Ottessa Moshfegh denkt man automatisch an Dostojewski, Volker Reinhardt versammelt Erinnerungen an die Pest und Robert Habeck liefert eine Gesellschaftsanalyse mit Tiefgang. Das sind die Bücher des Monats.
Bücher, Ausstellungen, Freundschaften: Dinge und Menschen auf den Weg zu bringen, ist eines der großen Talente des 92-jährigen Gerhard Wolf. 60 Jahre lang lebte er mit Christa Wolf, deren Schriftstellerkarriere ohne ihn sicher anders verlaufen wäre.Deutschlandfunk Kultur, ZeitfragenDirekter …
Der Literaturbetrieb ist in einer Krise: Er steht nicht nur wegen der Pandemie vor großen Herausforderungen. Mit der Absage der Leipziger Buchmesse entfällt nun aber ein Ort der Selbstverständigung für die Branche, kommentiert Helmut Böttiger.Deutschlandfunk Kultur, FazitDirekter Link …
Maren Gottschalk schreibt mit „Wie schwer ein Menschenleben wiegt“ eine zweite Biografie von Sophie SchollRezension von Joachim Schulze-Bergmann zuMaren Gottschalk: Wie schwer ein Menschenleben wiegt. Sophie SchollVerlag C. H….
Lena Wankes dystopisches Debüt „Wo einst Leben war“ leidet an zweierlei: zu vielen Mängeln und zu vielen SeitenRezension von Rolf Löchel zuLena Wanke: Wo einst Leben warLektora, Paderborn 2020
Das Phänomen des Witzes in der neueren jüdischen Literatur von Jakob HessingRezension von Nathanael Riemer zuJakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche GeschichteVerlag C. H….
Protokoll eines gescheiterten ÜberredungsversuchesVon Peter Kock und Björn Ziegert
Schluss mit den Kürzungen: Elf deutsche Verlegerinnen und Verleger fordern, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk seinem Kulturauftrag gerecht wird.
Was macht uns im Kern aus? Was ist unser Wesen und ab wann hat die Gesellschaft begonnen uns soweit einzuschränken, dass wir uns hinter Konventionen und Erwartungen zu verstecken begannen? Das ist die Kernfrage, der sich Glennon Doyle selbst stellen …
Die FAZ lernt Ubychisch mit Harald Haarmann und begegnet bei Henry Keazor den Wiedergängern von Raffaels „Schule von Athen“. Die NZZ lässt sich vergnügt von dem Hochstapler Georges Manolescu an der Nase herumführen. Mit Ulrikes Sterblichs „German Girl“ macht sie …
Zuvor war der Termin für die Messe bereits von März auf Mai verschoben worden. Als Grund nennt der Veranstalter „die pandemische Entwicklung“.