Antonio Muñoz Molina: „Tage ohne Cecilia“: Gemurmel der Neuronen
So geschichtsvergessen sich Antonio Muñoz Molinas Beziehungsdrama „Tage ohne Cecilia“ anlässt, so klar spiegelt sich darin eine heutige Gesellschaft.
So geschichtsvergessen sich Antonio Muñoz Molinas Beziehungsdrama „Tage ohne Cecilia“ anlässt, so klar spiegelt sich darin eine heutige Gesellschaft.
“In Dschungeln. In Wüsten. Im Krieg” wird als “Eine Art Abenteuerroman” beworben, aber selbst mit der Einschränkung “Eine Art…” ist… Weiterlesen Noch ein Buchpreis-Roman, der nicht überzeugt: “In Dschungeln….
„Bewältigung“ von Feridun Zaimoglu ist eines dieser Bücher, bei denen man tatsächlich einmal den Klappentext (s.o.) heranziehen kann, um sich… Weiterlesen „Bewältigung“ von Feridun Zaimoglu ist ein nicht rundum gelungener Versuch sich mit dem Schreiben über Hitler auseinanderzusetzen….
Der DlfKultur bewundert das Feingefühl, mit dem Barbaros Altug in „Ausländer“ von Heimatverlust und Exil schreibt. Die taz folgt Miqui Otero nur allzu gern auf den Spuren des poetischen Phantasten „Simón“ durch Barcelona. Die FAZ lernt mit Klaus Zeyringer, …
Nachdenklich in der Stunde des Erfolgs: Schweizer Buchpreis-Gewinner:in über den Schmerz, der zum Schreiben gehört.
Kim de l’Horizons „Blutbuch“ ist ein komplexer, kunstvoller Roman. Die Entscheidung der Buchpreisjury nur gesellschaftspolitisch zu betrachten, wäre ein Fehlschluss.
Ian McEwans Roman »Lektionen« spielt zu weiten Teilen in Deutschland. Das »Haus der Geschichte« in Bonn erlebt Isa Tschierschke diesmal vor dem Hintergrund ihrer aktuellen Lektüre….
Am Mittwoch beginnt die Frankfurter Buchmesse. Über diese zwanzig Bücher wird gerade geredet und gestritten: eine Handreichung für Ihren intellektuellen Small Talk.
Erstmals wird eine non-binäre Autor:in für den Roman des Jahres ausgezeichnet. Kim de L’Horizon aus der Schweiz erhält den Deutschen Buchpreis für den autofiktionalen Identitätsroman »Blutbuch«. Ein Roman von einem Ort, an dem ein Sprechen über Vielfalt, Ambivalenz und Fluidität, …
Der in Sri Lanka geborene Autor Shehan Karunatilaka ist für seinen Roman »The Seven Moons of Maali Almeida« mit dem renommierten britischen Booker Prize ausgezeichnet worden. Die Jury beschreibt den Roman als unprätentiösen »Afterlife Noir, mit Anspielungen auf Dante und …
Der Deutsche Buchpreis geht in diesem Jahr an Kim de l’Horizon für den Roman „Blutbuch“. Nach der Dankesrede hat sich „dey“ ihrem Selbstverständnis nach non-binäre Autor:in aus Solidarität mit den Frauen im Iran unter standing ovations die Haare abrasiert: „Dieser …
Stephan Weichert – Adler, Weibliche Kriminalpolizei, Berlin. Verdunklung 1940 (Buch) Serienmörder oder Staatsfeinde? Berlin….
Kim de l’Horizon hat den Deutschen Buchpreis gewonnen und sich bei der Dankesrede den Kopf rasiert. „Blutbuch“ heißt der ausgezeichnete Debütroman.
von Leander Steinkopf Wenn Schriftstellerinnen und Schriftsteller zusammenkommen, reden sie erfahrungsgemäß eher selten über die Romane der Gegenwartsliteratur, die ihr inhaltliches Arbeitsumfeld bilden. Stattdessen geht es um die neuesten Verlagswechsel ihrer Peers, um den Medienhype, der einen Kollegen beglückte, oder …
Andrea Zanzotto (* 10. Oktober 1921 in Pieve di Soligo; † 18….
Der Schriftsteller veröffentlicht gerade sein neustes Buch. Es heisst «Vaters Kiste» und erzählt nebenbei eine kleine Familiengeschichte. Zur Hauptsache aber ist es ein Manifest, wie alles besser werden könnte….
Der neuste Roman des britisch-tansanischen Autors ist ein grandioser Wurf. Das Erschütterndste: Er beruht auf unglaublichen historischen Tatsachen.
Die Jury des Literaturpreises lobt unter anderem den Humor in Karunatilakas Roman „The Seven Moons Of Maali Almeida“. Den zeigte der Autor auch in seiner Dankesrede.