Achtsamer lesen im hektischen Alltag: Wie Literatur uns wieder ins Hier und Jetzt bringt
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Bekannt wurde Marieluise Fleißer mit 25 Jahren durch ihr Drama „Fegefeuer in Ingolstadt“. Eine Inszenierung wurde als so skandalös kritisiert, dass sie lange in ihrer Heimatstadt verachtet wurde. Dennoch blieb sie….
Bekannt wurde Marieluise Fleißer mit 25 Jahren durch ihr Drama „Fegefeuer in Ingolstadt“. Eine Inszenierung wurde als so skandalös kritisiert, dass sie lange in ihrer Heimatstadt verachtet wurde. Dennoch blieb sie….
Dlf Kultur bewundert den Farbreichtung in Mia Coutos Roman „Der blinde Fluss“, der in den einstigen portugisieschen Kolonien spielt. Die ungarische Autorin Kinga Toth, die auch auf deutsch schreibt, erzählt in ihrem Gedichtband „Mariamachina“ Leben als oppositioneller Künstlerin unter …
Lena Falkenhagen kannte ich bisher vor allem als eine der stärkeren Autorinnen von DSA-Romanen. Die Onleihe hat von ihr auch noch den historischen Roman „Die letzte Hanseatin“. Die Autorin hat wohl neben noch einigen anderen Fantasy-Romanen auch eine Reihe historischer …
Schmökern im Urlaub: Das müssen nicht immer “Easy Reads” sein. Unsere Literaturexperten empfehlen vier Romane über nicht gelebte Lebensentwürfe, menschliche Abgründe, Geschichte und familiäre Zerwürfnisse….
Da wurden in Deutschland am 29. Juni bei einem Massaker in Stade sechs Menschen, die in der Kinder- und Jugendhilfe arbeiteten, auf brutale, gezielte und bestialische Weise erschossen und ermordet, und in den Medien und in der Politik wird laut …
In dem Roman „Pompóm“ erzählt Johanna Sebauer von einer Begegnung mit dem eigenen, älteren Ich. Auf der Suche nach Identität verschmelzen dabei Wirklichkeit und Einbildung. „Mich interessieren absurde Gedanken, die man ernsthaft weiterdenkt“, sagt sie….
Die Lyrik Charlotte Mews in der Sammlung „Alle belebten Dinge halten den Atem an“ zeugen von einer Könnerschaft im Umgang mit Sprache, die zu einer lohnenden Neuentdeckung einlädtRezension von Manfred Roth zuCharlotte Mew: Alle belebten Dinge halten den …
Der Juni zeigt schon mal, welche Hitze die Zukunft für uns so bereithält. Literarisch macht sich dagegen der Herbst schon immer mehr bemerkbar. Was sonst noch so los war im Juni, lest ihr hier….
Christine Wunnicke hatte niemand so richtig auf dem Schirm für den Büchnerpreis – umso erfreuter sind die Kritiker über die Entscheidung, der Schriftstellerin diese höchsten Ehren der deutschsprachigen Literatur zukommen zu lassen. Die in eigener Sache sehr zurückhaltend auftretende Autorin …
541 Wörter, 3 Minuten Lesedauer. Die Bundeshauptstadt ist reich an Prominenten aller Fächer, also auch an Prominentenfriedhöfen….
Das renommierte ukrainische Literaturfestival Meridian hat sich entschlossen, die Veranstaltungen nicht am Stammsitz Czernowitz, sondern in Frontstädten stattfinden zu lassen. Dieses Jahr in Charkiw und Saporischja. Ein beklemmender Augenschein vor Ort….
Zum ersten Mal ging der Umsatz der Buchbranche innerhalb eines Jahres um 2,7 Prozent zurück. Die Zahl insbesondere junger Buchkäufer nimmt weiter ab….
Eine Autorin, die man kaum auf Lesungen sieht, Bühnen meidet und Interviews scheut, erhält die höchste literarische Auszeichnung des Landes: Christine Wunnicke bekommt den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2026….
„Wie die anderen in Winesburg war er verwirrt und wusste nicht, was er tun sollte.“ Am Anfang ist der Schriftsteller, ein alter Mann mit weißem Schnurrbart, am Ende der junge Mann, der vom Schreiben träumt,… Mehr
Christine Wunnicke, Georg-Büchner-Preisträgerin 2026, reist nicht gerne, aber in ihren Romanen geht es häufig in andere Länder und Zeiten. Das Schreiben sei „ein Zusatz zum Alltagsleben“, sagt sie, und manchmal „relativ wildes Zeug“.Hueck, Carsten…
Die FAZ nimmt mit Valentin Groebner die Mittelalterbegeisterung der Linken in den achtziger und neunziger Jahren unter die Lupe. Die NZZ fällt mit Hermann Burgers Theaterstück „Die Scheintoten“ mit Begeisterung dem Wahnsinn anheim. Die Zeit empfiehlt Svenja Leibers Roman „Nelka“ …
Der Georg-Büchner-Preis für Christine Wunnicke ist mehr als gerechtfertigt: Kaum jemand sonst versteht es so gut wie sie, die Entstehung des Wissens aus der tief im Menschen angelegten Neugierde in hochansprechende, kurzweilige Handlungen zu übersetzen.Von Wiebke Porombka
Der nächste Gast der „Willst du mit mir Lego bauen?“ Reihe ist Ana Tcheishvili. Im Gespräch mit Katja Gehring geht es um die Anfänge ihres Schreiben und die Auswirkungen des Schreibens auf ihren psychologischen Beruf….
Tragische Frauenfiguren standen bei Buchempfehlungen auf TikTok und Instagram lange hoch im Kurs. Von der Sad-Girl-Literatur haben Leserinnen nun aber offenbar genug. Wonach es ihnen verlangt?…
Der Wallstein Verlag startet eine kritische und kommentierte Edition seiner KorrespondenzRezension von Manfred Orlick zuRolf Dieter Brinkmann: Briefe. Band I: 1956 bis 1959Wallstein Verlag, Göttingen 2026
Michiko Aoyama legt mit „Im Park der aufgehenden Sonne“ fünf Fallstudien zur bibliotherapeutischen Notfallversorgung vorRezension von Lisette Gebhardt zuMichiko Aoyama: Im Park der aufgehenden Sonne. RomanRowohlt Kindler, Hamburg 2026
Christine Wunnicke erhält den Georg-Büchner-Preis 2026. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ehrt damit „ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk“. Die Autorin hat eine Vorliebe für kuriose historische Figuren – und Humor….
Buch in der Debatte Bestellen Sie bei eichendorff21!Hans Rudolf Vaget ist zweifellos eine absolute Thomas-Mann-Koryphäe, schreibt Edo Reents in der FAZ, doch mit seiner vor kurzem im „Jahrbuch Sexualitäten 2026“ veröffentlichten Kritik an Tilmann Lahmes Mann-Biografie schlage der Literaturwissenschaftler …