Börsenverein präsentiert Zahlen zum Buchmarkt: Weniger Titel, weniger Umsatz in 2025
Zum ersten Mal ging der Umsatz der Buchbranche innerhalb eines Jahres um 2,7 Prozent zurück. Die Zahl insbesondere junger Buchkäufer nimmt weiter ab….
Zum ersten Mal ging der Umsatz der Buchbranche innerhalb eines Jahres um 2,7 Prozent zurück. Die Zahl insbesondere junger Buchkäufer nimmt weiter ab….
Eine Autorin, die man kaum auf Lesungen sieht, Bühnen meidet und Interviews scheut, erhält die höchste literarische Auszeichnung des Landes: Christine Wunnicke bekommt den mit 50.000 Euro dotierten Georg-Büchner-Preis 2026….
„Wie die anderen in Winesburg war er verwirrt und wusste nicht, was er tun sollte.“ Am Anfang ist der Schriftsteller, ein alter Mann mit weißem Schnurrbart, am Ende der junge Mann, der vom Schreiben träumt,… Mehr
Christine Wunnicke, Georg-Büchner-Preisträgerin 2026, reist nicht gerne, aber in ihren Romanen geht es häufig in andere Länder und Zeiten. Das Schreiben sei „ein Zusatz zum Alltagsleben“, sagt sie, und manchmal „relativ wildes Zeug“.Hueck, Carsten…
Die FAZ nimmt mit Valentin Groebner die Mittelalterbegeisterung der Linken in den achtziger und neunziger Jahren unter die Lupe. Die NZZ fällt mit Hermann Burgers Theaterstück „Die Scheintoten“ mit Begeisterung dem Wahnsinn anheim. Die Zeit empfiehlt Svenja Leibers Roman „Nelka“ …
Der Georg-Büchner-Preis für Christine Wunnicke ist mehr als gerechtfertigt: Kaum jemand sonst versteht es so gut wie sie, die Entstehung des Wissens aus der tief im Menschen angelegten Neugierde in hochansprechende, kurzweilige Handlungen zu übersetzen.Von Wiebke Porombka
Der nächste Gast der „Willst du mit mir Lego bauen?“ Reihe ist Ana Tcheishvili. Im Gespräch mit Katja Gehring geht es um die Anfänge ihres Schreiben und die Auswirkungen des Schreibens auf ihren psychologischen Beruf….
Tragische Frauenfiguren standen bei Buchempfehlungen auf TikTok und Instagram lange hoch im Kurs. Von der Sad-Girl-Literatur haben Leserinnen nun aber offenbar genug. Wonach es ihnen verlangt?…
Der Wallstein Verlag startet eine kritische und kommentierte Edition seiner KorrespondenzRezension von Manfred Orlick zuRolf Dieter Brinkmann: Briefe. Band I: 1956 bis 1959Wallstein Verlag, Göttingen 2026
Michiko Aoyama legt mit „Im Park der aufgehenden Sonne“ fünf Fallstudien zur bibliotherapeutischen Notfallversorgung vorRezension von Lisette Gebhardt zuMichiko Aoyama: Im Park der aufgehenden Sonne. RomanRowohlt Kindler, Hamburg 2026
Christine Wunnicke erhält den Georg-Büchner-Preis 2026. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ehrt damit „ihr stets überraschendes und souverän konzipiertes Erzählwerk“. Die Autorin hat eine Vorliebe für kuriose historische Figuren – und Humor….
Buch in der Debatte Bestellen Sie bei eichendorff21!Hans Rudolf Vaget ist zweifellos eine absolute Thomas-Mann-Koryphäe, schreibt Edo Reents in der FAZ, doch mit seiner vor kurzem im „Jahrbuch Sexualitäten 2026“ veröffentlichten Kritik an Tilmann Lahmes Mann-Biografie schlage der Literaturwissenschaftler …
Lily King widmet sich in ihrem neuesten Roman „Herz König“ erneut der Liebe, der Literatur und den Verlusten, die unser Leben prägen. Worteweberin Annika ist der Geschichte auf den Campus und ins Krankenhaus gefolgt….
129 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Samuel Kramer…
Mit «Himmelskörper am Rande der Welt» beweist der isländische Schriftsteller Jón Kalman Stefánsson seine überragenden Qualitäten. Es geht um ein Massaker an spanischen Walfängern, aber noch stärker um haarsträubende intime Verwicklungen und erotische Verfehlungen.
Der Schweizer Schriftsteller machte aus Todesangst grosse Komik – nun erscheint sein wildes und bislang unaufgeführtes Theaterstück als Buch.
Hans van der Meer sucht in seinem Fußballfotobuch „Torhüter – Von den Plätzen des europäischen Amateurfußballs“ nicht die Athletik und Dynamik des Spiels. Auch keinen Legenden wie Maradona oder Zidane, sondern die Einsamkeit des Torhüters auf europäischen Bolzplätzen. Seine Arbeiten …
Heute mal nur ein kurzer Hinweis auf einen Film, der eigentlich absoluter Trash ist, aber gerade deshalb interessant, weil er trotzdem handwerklich gut gemacht ist, gerade von der ästhetischen Seite her. Das erlebt man heute immer seltener und dürfte fast …
Die FAZ versucht mit Daniela Dröschers Essay „Sprechen“ die Angst vor dem Nichtverstehen zu bewältigen. Mit Andreas Fischer versucht sie sich aus dem öden Troisdorf zu befreien und landet im Bann eines narzisstischen Schriftstellers. Die FR feiert mit Andrew O’Hagans …
Für Autor Kamel Daoud wurde es in Algerien zu gefährlich – doch Schweigen war keine Option. Im Exil schrieb er weiter.
Christoph Bartmann findet keine Rezepte gegen die kulturpolitische „Attacke von rechts“Rezension von Hermann Rotermund zuChristoph Bartmann: Attacke von rechts. Der neue Kampf um die KulturHanser Berlin, Berlin 2026
Jan-Eike Hornauer Sommerszene Lässig liegst du in der Sonne,lässt dich heiß von ihr umschmeicheln,dich vom Windhauch zärtlich streicheln.Und du stöhnst kurz, rein aus Wonne. Schweiß [……
Friedhelm Rathjen verknüpft James Joyce und Samuel Beckett von A bis ZHinweis von Redaktion literaturkritik.de zuFriedhelm Rathjen: Hibernische Hemisphären. Beckett & JoyceEdition ReJOYCE, Südwesthörn 2026
Nicht nur das Land Taiwan wird mit seiner vielfältigen Kultur immer mehr entdeckt, auch taiwanische Literatur erfreut sich seit Jahren zunehmender Beliebtheit. Wir empfehlen Thriller, einen Booker-Preisträger und eine Anthologie.Borchardt, Katharina…
Paul Ingendaay schreibt in der FAZ-Reihe zur Geschichte der USA im Spiegel ihrer Literatur über Kate Chopins „The Awakening“. Besprochen werden unter anderem Szczepan Twardochs „Sehnsucht“ (online nachgereicht aus der WamS), Andrew O’Hagans „Maifliegen“ (FR), Tadeusz Borowskis Gedichtband „Imiona Nurtu. Die Namen …