Sophia Merwald: Sperrgut
Outcasts only: Sophia Merwald gelingt mit Sperrgut ein nicht nur sprachlich famoses Debüt über Außenseiter und die Gewalt der Normalisierung. Das Lusthansa erscheint wie ein vergessener Ort….
Outcasts only: Sophia Merwald gelingt mit Sperrgut ein nicht nur sprachlich famoses Debüt über Außenseiter und die Gewalt der Normalisierung. Das Lusthansa erscheint wie ein vergessener Ort….
495 Wörter, 3 Minuten Lesedauer. Kenneth Patchen (* 13….
Dave Eggers’ «Contrapposto» ist eine rasante Geschichte über unerfüllte Liebe und zugleich ein überlanger, wenig ergiebiger Roman über den Kunstbetrieb.
von Simon Sahner In den letzten Wochen habe ich vier Bücher gelesen, die ein unangenehmer Blick in die Produktionshallen der Debattenkultur waren. Am Ende muss man sagen, es stimmt: man will nicht wissen, wie die Wurst gemacht wird….
Mit ihrem Buch „Gewalt erleiden“ legt die Soziologin Tabea Koepp die erste große Studie zu weltanschaulich eingebetteter organisierter sexualisierter Gewalt vor. Dabei geht sie weit über alles hinaus, was bisher an Forschung zu dem Thema vorliegt.Beate Hinrichs…
Lange erinnerte im Schloss vor Husum nichts an Franziska zu Reventlow (1871 – 1918), obwohl die adelige Malerin, Schriftstellerin und Bohèmienne mit den Lebensdaten des Deutschen Kaiserreichs hier geboren wurde und ihre Kindheit verbrachte. Seit 2016 steht im Herzoginnengarten ein …
Die FAZ ist hellauf begeistert von Alexandre Labruffes Roman „Cold Case“, in dem sie eine „heilende Psychogenealogie Koreas“ ausmacht. Außerdem jubelt sie über Gabriela Adamesteanus neuen Roman „Stimmen auf Abstand“, der das Leben einer rumänischen Ärztin erzählt. Die Welt …
„Nachtzug nach Lissabon“ war der gehobene Unterhaltungsroman während meiner Zeit an der Uni, der Text, den alle gelesen haben und den ich schon allein deshalb ignoriert habe, weil der Titel irgendwie pseudotiefe a la Coelho befürchten ließ. Jetzt habe ich …
Elena Ferrante berichtet in ihren Poetikvorlesungen „An den Rändern“ von der Suche nach einer eigenen Stimme und erklärt ihr Schaffen als Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Schreibweisen Rezension von Gerrit Althüser zuElena Ferrante: An den RändernSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Emil Belzners „Marschieren – nicht träumen“ dürfte in der Romanliteratur zum 1. Weltkrieg seinesgleichen nicht findenRezension von Günter Helmes zuEmil Belzner: Marschieren – nicht träumen. Zerstörte Erinnerung….
Jan-Eike Hornauer Der Bademeister Es gibt sich häufig streng entgeistert,wer beruflich bademeistert.In hartem Ton, mit festem Blickschafft er Ordnung, also Glück. Er sitzt erhöht, ganz [……
Nach Jahren kehrt Iva an den Ohridsee in Nordmazedonien zurück, den Ort ihrer Kindheit. Der neue Roman „Luft nach unten“ von Tamara Štajner erzählt von ihrer Heimkehr, einer feurigen Liebe und dem Wunsch nach einem Kind.Stajner, Tamara…
Der rumänische Schriftsteller Norman Manea hat seinen Vorlass der Berliner Akademie der Künste überlassen – so wie auch Imre Kertész dies einst getan hat. „Es ist auch ein Zeichen der Autonomie des Schriftstellers, zu sagen: Gerade in Berlin soll das …
Die Methoden der ZDF-heute-„Nachrichten“ und der für dieses Medium typische Tendenzjournalismus, sie waren am 27. Juli einmal wieder live zu beobachten: Am Samstag gab es jenen islamischen Anschlag auf den CSD in Berlin. Am Montag dann bei „heute“ Interviews mit …
Mit «Die Auster» betritt Yael Inokai neues literarisches Terrain – und überzeugt auch als Krimi-Autorin.
Die Eigenart des Ästhetischen von Georg Lukacs. Mit Lukács‘ Kunstbegriff im ersten Teil, dass die Kunst als Widerspiegelung der menschlichen Verhältnisse zur Sinnstiftung dient, und mit den Maßstäben des Gelingens im zweiten Teil, die hauptsächlich auf der Abgeschlossenheit, Organizität …
165 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Silke Scheuermann…
„El Dorado Drive”, das verheißt Wohlstand, Sehnsuchtsort für „American Housewives“ oder doch eher Heimstatt für die Damen aus… Der Beitrag Megan Abbott – El Dorado Drive (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Die NZZ spürt bei Nikhil Krishnan das intellektuelle Knistern im Oxford der Jahre 1920 bis 1960. Die FAZ lässt sich sich von Màriam Ben-Arabs und Volker Schmitts postapokalyptischer Kinder-Graphic Novel mitreißen. Dlf folgt Ludwig Volbedas jungem Helden Jip auf seiner …
1974 spaziert der Hochseilartist über ein Seil zwischen den Twin Towers. Wie ist so etwas möglich?
Die marokkanisch-niederländische Autorin Safae el Khannoussi blickt in „Oroppa“ aus südlicher Perspektive auf den alten KontinentRezension von Beat Mazenauer zuSafae el Khannoussi: Oroppa. RomanHanser Berlin, Berlin 2026
Ungeachtet einiger schwacher Beiträge ist Andrea Susanne Stancus und Ioana Constantins Sammelband „Ein Fest für die Sinne“ insgesamt zu empfehlenRezension von Rolf Löchel zuAndrea Susanne Stancu; Ioana Constantin (Hg.): Ein Fest für die Sinne. Über das Essen …
Die Journalistin und Schriftstellerin Gabriele von Arnim legt mit „Abschied leben“ ihr Tagebuch eines Zeitgefühls vorRezension von Karl Bellenberg zuGabriele von Arnim: Abschied leben. Tagebuch eines ZeitgefühlsRowohlt Verlag, Hamburg 2026
Katja Hoyer macht „Weimar“ zu einer ebenso packenden wie unbequemen Lektüre über Menschen, Entscheidungen und die Zerbrechlichkeit demokratischer GesellschaftenRezension von Silvio Barta zuKatja Hoyer: Weimar. Glanz und Grauen der deutschen GeschichteHoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2026
Lesen und Reisen gehören für viele Menschen zusammen. Unter Begriffen wie „Book-cations“ oder „Readaways“ zelebriert die Gen Z nun eine scheinbar neue Art des Leseurlaubs. Was unterscheidet ihn von der gutbürgerlichen Studienreise?…