Zurück in die Steinzeit
Tristan Horx möchte in „Die Zukunft der Männer“ aufklären – und mündet in Banalitäten. Das ist schadeRezension von Stefan Neuhaus zuTristan Horx: Die Zukunft der Männer. Eine Generation zwischen Wut und Utopie….
Tristan Horx möchte in „Die Zukunft der Männer“ aufklären – und mündet in Banalitäten. Das ist schadeRezension von Stefan Neuhaus zuTristan Horx: Die Zukunft der Männer. Eine Generation zwischen Wut und Utopie….
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuStephan Wolting: auch steine sterben. sonnen, sterne sowiesoPalmArtPress, Berlin 2026
Mit großer Freude hat FAZ-Kritiker Jürgen Ritte die Ausstellung in der französischen Nationalbibliothek zu Leben und Werk des Avantgarde-Schriftstellers Georges Perec besucht. „Sein Œuvre, in dem keine zwei Bücher sich gleichen, durchmisst alle Dimensionen, in die Schrift vordringen kann: vom …
118 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Buson (Yosa Buson oder Yosa no Buson (与謝 蕪村; * 1716 in Kema, heute zu Ōsaka; † 17….
Anna Baars neuer Roman Amseln, der auf einer wahren Begebenheit basiert, ist ein harter Stoff. Ein Stoff, den man der Autorin angeblich zugespielt hat, wie im Vorwort zu lesen ist. Baar hat daraus ganz souverän einen vielschichtigen, faszinierenden, …
Über den Newsletter des TASCHEN Verlags bin ich auf die Star Wars Comics Library aufmerksam geworden. Die ersten Marvel Star Wars-Comics aus den Jahren 1977…
Als Legastheniker in Mississippi aufwachsen: Das sind schlechte Voraussetzungen, um Schriftsteller zu werden. Der 82-jährige Bestsellerautor Richard Ford erzählt in seinem neuen Buch „In einfachen Worten“ von seiner Herkunft und dem Schreiben.Von Christoph Schröder…
Was treibt die Menschen an Literaturfestivals? Martin Walker, Festivalleiter von «Zürich liest», im Gespräch.
Mindestens 27 Menschen ertranken, als 2021 ein Schlauchboot auf dem Ärmelkanal sank. Der Philosoph und Schriftsteller Vincent Delecroix hat im Roman „Schiffbruch“ das Unglück nachgezeichnet. Gelungen, notwendig, aufwühlend….
Die NZZ ist ganz verliebt in John Greenes Roman „Hollywood, Ending“, der von zwei jungen Schauspielern in einem Film über Andy Warhol erzählt. Die FAZ attestiert Sven Regeners neuem Lehmann-Roman „Dickens-Niveau“. Die SZ ist nicht vollständig überzeugt von Svenja Flaßpöhlers …
Die 78. Frankfurter Buchmesse 2026 ist längst vorbei….
Die Geschichte beginnt als Suche nach einem Mann. Martin Suter macht daraus ein raffiniertes Spiel mit dem Bewusstsein.
Gabriel Wolkenfelds große Lust am Fabulieren macht „Amarek“ zu einer außergewöhnlichen und anspruchsvollen MärchensammlungRezension von Michael Fassel zuGabriel Wolkenfeld: Amarek. Märchen für erwachsene Kinder und kindische ErwachseneMüry Salzmann Verlag, Salzburg 2026
Mit „Ans Ende kommen“ veröffentlichen Thomas Böhm und Klaus Sander ihre Gespräche mit Dieter Wellershoff erstmals in gedruckter FormRezension von Werner Jung zuDieter Wellershoff: Ans Ende kommen. Dieter Wellershoff erzählt über Altern und SterbenSupposé Verlag, Berlin 2026
Das Tagebuch des verhungernden Jura Rjabinkin aus dem belagerten Leningrad beschäftigte Edgar Selge jahrelang und wurde zur Grundlage für „Juras letzter Winter“. Doch wie erzählt man heute die Geschichte eines russischen Jungen?Selge, Edgar…
Am 19. Oktober 2026 wurde in der Gerlinger Stadtbücherei der 6….
Oktober 21, 2026 Michael Kausch Buchbesprechung: Marlen Hobrack. Stolz und Zweifel….
Sally Rooneys Stunt, erst zu verkünden, dass sie ihre Erlöse aus ihren britischen Buchverkäufen der in Großbritannien als Terrororganisation eingestuften Gruppe „Palestine Action“ zur Verfügung stellen wolle, nur um dann gemeinsam mit dem Verlag zu verkünden, man werde die Bücher …
Die zentralen Probleme moderner Gesellschaften sind nicht primär Verteilungsprobleme, sondern Angebotsprobleme, sind sich der Politikexperte Ezra Klein und Wirtschaftsjournalist Derek Thompson sicher. In »Der neue Wohlstand« erklären sie, warum es für eine bessere Zukunft weniger korrekte Verfahren und mehr konkrete …
116 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Thomas Böhme DREIZEHN SCHWÄNE Später Tag im Oktober:Zeit für Geisterseher….
Der Bestsellerautor lässt in seinem Roman einen verschwundenen Ehemann mysteriöse Zeichen senden.
Wir – die Leserinnen – lauschen. Von Anfang an befinden wir uns mit Anna, der Ich-Erzählerin, in einem abgeschotteten Raum. Sie lässt keinen Zweifel daran, dass ihre Schilderungen im Verborgenen geschehen müssen….
„Sword Blades and Poppy Seeds“ von Amy Lowell ist de facto ein zweigeteiltes Werk. Die ersten etwa zehn Texte lesen sich, als könnten sie kaum von der gleichen Autorin stammen, die gerade zwei Jahre früher noch wie aus dem 19. …