Literaturpreis geht ins Tessin: Gottfried-Keller-Preis an Pietro de Marchi
Der diesjährige Gottfried-Keller-Preis geht ins Tessin. Der Lyriker und Literaturwissenschafter Pietro de Marchi erhält ihn für sein literarisches Werk.
Der diesjährige Gottfried-Keller-Preis geht ins Tessin. Der Lyriker und Literaturwissenschafter Pietro de Marchi erhält ihn für sein literarisches Werk.
Im Alter von 88 Jahren ist in Luzern der Lyriker Hans Leopold Davi gestorben. Davi sprach Spanisch und Deutsch und hat fast alle Bücher zweisprachig herausgegeben.
Das Oberste Gericht in Israel hat entschieden, dass die Hinterlassenschaft Max Brods mit wichtigen Handschriften von Kafka nicht in Privatbesitz bleibt.
Warum ist Gewalt für viele Menschen so attraktiv? Juan Villoro erkundet die Grauzonen von Drogenhandel, Geldwäsche und Tourismus. Ein Gespräch über die Absurdität des mexikanischen Alltags….
Die Epochen des Klassizismus und des Historismus hinterliessen in Basel besonders reiche architektonische Spuren. Eine Studie lässt einen das Bild der Stadt am Rheinknie neu entdecken.
Die Wissenschaftshistorikerin Marietta Meier erzählt in einer Studie die Geschichte der Leukotomie, sie konzentriert sich auf die schweizerische Anstaltspsychiatrie und enthält sich eines Urteils.
Eine Fotografin versucht, auf ihren Bildern die Welt festzuhalten: Die französische Schriftstellerin Cécile Wajsbrot fasst die Fragilität der Existenz in imponierende Formulierungen.
Sosehr man ihn in seiner Heimat schätzt, im Unterschied zu Zbigniew Herbert oder Wislawa Szymborska ist Miron Bialoszewski hierzulande noch kaum wahrgenommen worden. Eine Crux ist die Übersetzung.
Fiston Mwanza Mujila wagt den Versuch, die Gewaltgeschichte seiner Heimat Kongo-Kinshasa literarisch von innen heraus zu demontieren. Damit gelingt ihm ein brillantes, aber auch riskantes Experiment.
Die Prager Literaturszene bis 1939 war äusserst lebhaft. Dazu gehörten auch Zeitungen, die literarische Texte druckten. Robert Walser hat vieles in Prager Zeitungen veröffentlicht….
Max Brod gründete einst den «Prager Kreis» als Zusammenschluss von Autoren. Später schrieb er dessen Geschichte und wahrte sich damit lange auch die Deutungshoheit über Kafka.
Die Nachfrage nach Zürich-Krimis wächst rasant. Sie verbinden kriminalistische Spannung mit dem Reiz des Vertrauten.
Vor 25 Jahren wurde die Literaturwerkstatt gegründet. Inzwischen widmet sich das Haus ausschliesslich der Lyrik – mit erfolgreichen Veranstaltungen und kühnen Übersetzerprojekten.
Graham Swift ist kein Freund lauter Töne, aber er gehört zu den führenden Vertretern der britischen Gegenwartsliteratur. Wie ist es, an seiner Seite durch London zu streifen und über Bücher zu reden?
Nur einen Roman hat Julian Maclaren-Ross in seinem unsteten Leben zu Ende gebracht. Er griff dafür auf seine Erfahrungen in einem vielgeschmähten Metier zurück – und machte daraus ein Glanzstück.
Im Milieu seiner Herkunft, der Arbeiterklasse, galt der Bücherwurm Didier Eribon schon im Kindesalter als Verräter. Jetzt hat sich der Intellektuelle, zu dem er wurde, dieser Herkunft gestellt.
Ein verschlafenes englisches Städtchen, ein Restaurator, der ein verblasstes Fresko freilegt: «Ein Monat auf dem Land» könnte eine Idylle sein, läge darauf nicht der Schatten des Ersten Weltkriegs.
In der Münchner Bohème-Szene war Emmy Hennings das Produkt wilder Männerphantasien und ihres Drogenmissbrauchs. Erst mit Hugo Ball und als Dichterin kam sie zu sich selbst.
Rilke war schon zu Lebzeiten ein Superstar der Poesie, doch die Faszination von Leben und Werk hält heute noch an. Die Archive sind fruchtbar noch – und nicht weniger ist es der Geist der Interpreten.
Seit vielen Jahren lebt der Schriftsteller Günter de Bruyn in der brandenburgischen Abgeschiedenheit. Im November wird er neunzig. Eine Spurensuche….
Zwar folgt man als Leser dem Schicksal einer deutsch-schlesischen Familie mit Interesse, doch ist die eigentliche Attraktion von Szczepan Twardochs Roman «Drach» die Erzählinstanz – die Erde selbst.
Kurz nach Erscheinen wurde «Eden Eden Eden» auf den Index gesetzt, elf Jahre lang blieb das Buch verboten. Unter seinen Verteidigern figurieren Sartre, Boulez, Foucault. Brauchen wir es auf Deutsch?…
Die zwölfjährige Annika lügt für ihr Leben gern. Als ihre Mutter eine Frühgeburt hat und alle sich um das Baby sorgen, flüchtet sich Annika vor der schmerzhaften Wahrheit in eine Parallelwelt.
Zuerst wird ein Autotunnel in den Berg gesprengt, dann folgen Elektrizität und Touristen. Für den zwölfjährigen David sind die Veränderungen aufgrund seines Autismus eine besondere Herausforderung.
An ihrem Praktikumsplatz erfährt die 13-jährige Vicky von den dubiosen Geschäftspraktiken ihrer Chefin. Zusammen mit ihren Schulkameraden bringt sie den Skandal ans Licht der Öffentlichkeit.