VOM NACHTTISCH GERÄUMT: Jene Formen feiner Sitte
Über Körper in der Kunst, sieben Päpste und fünf Todesfälle, Fontanes Schwindeleien, Karl Löwiths Blick auf Japan und Sabas Bohnen.
Über Körper in der Kunst, sieben Päpste und fünf Todesfälle, Fontanes Schwindeleien, Karl Löwiths Blick auf Japan und Sabas Bohnen.
Navid Kermanis Reportage „Einbruch der Wirklichkeit“ hilft beim Verständnis der Flüchtlingskrise, Philippe Bucs Studie „Heiliger Krieg“ beim Verständnis der Flüchtlingsdebatte, meint die FR. Die SZ begrüßt die Wiederentdeckung von Edward Lewis Wallant und Julia Decks Fortschreiben des nouveau roman. SZ …
Die FAZ liest mit Begeisterung die von Ralph Dutli übertragenen Heidelberger Gedichte Ossip Mandelstams. Die NZZ beugt sich über Kornel Ringlis Monografie des skulpturalen TWA-Terminals von Eero Saarinen. Die Zeit, die schon vor 20 Jahren Bell Hooks gelesen hat, …
Die SZ lernt von Ulrich M. Schmid, dass in Russland selbst der bösesten Staatsmacht noch ein ruhmreicher Herrscher vorsteht. Groß und reich, nur leider überhaupt nicht tröstlich findet die NZZ Michail Ossegins Roman „Eine Straße in Moskau“ von 1929….
Walser in Bestform, Ivan Vladislavics Tryptichon Südafrikas, Handkes glänzende Literaturkritiken für Radio Steiermark, Alexander Ilitschewskis Kaukasusepos „Der Perser“ und ein Prachtband übers Reisen – dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Februar.
Als höchst wirksames Antidot zu Nichtwissen und Unverständnis empfiehlt die SZ einen Sammelband „Deutsch-polnische Erinnerungsorte“. Instruktiv findet sie auch das „Kleine Lexikon der Politik“. Noch mehr als der spannende Plot gefällt der FR die plastische Figurenzeichnung in Jeong Yu-jeongs koreanischem …
Ben Lerner beherrscht den Stil der Stunde perfekt, versichert die taz und lobt den Roman „22:04“ für seine Mischung aus Theorie, Transzendenz und Atmosphäre. Mit Begeisterung liest sie auch Maria Sonia Cristoffs Geschichte einer anarchistischen Aussteigerin „Lasst mich da …
Als milde, klug, unprätentiös und wertfrei lobt die FR Franziska Gerstenbergs Erzählband „So lange her, schon gar nicht mehr wahr“. Die SZ entdeckt mit „Wolke und Walzer“ von Ferdinand Peroutka einen europäischen Jahrhundertroman und erkennt in Ta-Nehisi Coates‘ Manifest …
Die SZ feiert Ivan Vladislavics magischen Roman „Double Negative“ über Johannesburg kurz vor und nach Überwindung der Apartheid. Abbas Khiders Roman „Ohrfeige“, der die verzweifelte Situation schlecht verwalteter Flüchtlinge in Deutschland aufs Korn nimmt, beeindruckt die FAZ und lässt …
Nacht für Nacht sitzt ein alter Mann in einer Bar in Oran und erzählt. Seine Geschichte und die seines Bruders Moussa, jenes Arabers, der 1942 von einem gewissen Meursault erschossen wurde. Daoud schreibt den berühmten Roman „Der Fremde“ weiter …
Die FR folgt staunend Erika Tophovens Geschichte des Hochstaplers und Beckett-Übersetzers Karl Franz Lembke. Die NZZ ist beeindruckt von Kathrin Schärers Bilderbuch über einen schlauen Fuchs und den Tod. Die SZ liest mit Angelika Krebs‘ „Zwischen Ich und Du“ …
Die NZZ erlebt in Orhan Pamuks neuem Roman „Diese Fremdheit in mir“ den Zerfall Istanbuls. Die FAZ kommt voll auf ihre Kosten mit Gerd Haffmans Sammlung „Die komischen deutschen Erzähler“. An Anja Reschkes Band „Und das ist erst der Anfang“ …
Überglücklich ist die SZ, Hector Oesterhelds dystopischen Comic-Klassiker „Eternauta“ endlich einmal auf Deutsch lesen zu können. Absolut richtig findet die FAZ, dass Margot Friedlander ihre Erinnerung selbst als Hörbuch eingesprochen hat. Sehr emfpehlen kann sie auch Lesungen von …
Über die Präzision von Fantasmen und den Band "Tumor Linguae" des polnischen Dichters Eugeniusz Tkaczyszyn-Dycki. (Foto © Marta Sputowska)
Die FR lernt mit Michael Köhlmeiers neuem Roman „Das Mädchen mit dem Fingerhut“, wie das Elend aus früheren Jahrhunderten nach Europa zurückkehrt. Die NZZ wagt sich mit Juan S. Guse in die Gated Community Nordelta….
Wenn alle Alterswerke so lässig, leicht und stringent daherkämen wie Tito Topins Krimi „Exodus aus Libyen“, würde die SZ nichts anderes mehr lesen wollen. Beim Betrachten des Bildbands „Polaroids 1958-1987“ staunt sie außerdem, wie ungezwungen und ironiefrei Stars einst vor …
Die FAZ reist mit vier Dandys im Tourenwagen Marke Sunbeam durch das Europa zwischen den Weltkriegen. Die NZZ erlebt Russische Revolution und Ersten Weltkrieg aus der Perspektive der exzentrischen Dichterin und religiösen Schwärmerin Sinaida Hippius. Die Zeit staunt über den …
Die SZ erliegt der Sprachgewalt Cormac McCarthys selbst in seinem Debüt. Die FAZ genießt die Identitätsspiele in der Ursprungsfassung von Alfred Döblins Roman „Hamlet oder Die lange Nacht nimmt ein Ende“. Als spannend, witzig, manchmal bitter empfiehlt die NZZ Laszlo …
Immens spannend findet die NZZ, wie Javier Sebastián in „Thallium“ postkoloniale Geschichte erzählt. Sehr zu schätzen weiß sie auch die feinen Beobachtungen in Peter Kurzecks Romanfragment „Bis er kommt“. Fröstelnd liest die FAZ Boris Sawinkows bereits vielgelobten Terroristen-Roman „Das …
Als Protokoll einer menschlichen Degradierung liest die FAZ Sam Hawkens Roman „Kojoten“ über den Schmuggel an der texanisch-mexikanischen Grenze. Atemlos verfolgt sie auch Tito Topins abenteuerliche Fluchtgeschichte „Exodus aus Libyen“. Die SZ erkundet mit Esther Kinsky und Martin Chalmers die …
Daniel Woodrell erzählt in seinem Country-Noir "Tomatenrot" von zwei Underdogs, die in der harten Schule der Ozarks lernen, dass man sich dem Ärger nicht in den Weg stellt. In Adrian McKintys "Gun Street Girl" verirrt sich Oliver North in der …
Als amüsantes und scharfsinniges Stück Hornbrillen-Literatur preist die SZ Ben Lerners Roman „22:04“. Sehr beeindruckt ist sie auch von Alexander Ilitschewskis geologisch-philosophisch-historisch tiefgründigen Roman „Der Perser“. Die taz liest mit großem Vergnügen Western-Comics von Antonio H….
Der Zeitungsstrip lebt!, jubelt die NZZ angesichts der Comic-Sammelbände „Schöne Töchter“ von Flix und „The Singles Collection“ von Mawil. Die FAZ taucht mit Misha Glenny in den brasilianischen Drogensumpf und besucht mit Rudolf Stumberger „Das kommunistische Amerika“….
Die SZ freut sich über eine Prachtausgabe des altchinesischen Buchs der Lieder in neuer Übersetzung von Rainald Simon. Die FAZ liegt dem Literaturkritiker Handke zu Füßen. Die Zeit saust mit Reisebüchern von Katharina von Arx, Alastair Bonnett und Rainer Wieland …
Die NZZ geht mit Armin Sensers Gedichten „Liebesleben“ der Schönheit des Denkens auf den Grund. Als herrlich poetisches Abenteuer feiert die FAZ Andreas Unterwegers „Gelbe Buch“. Die SZ amüsiert sich mit Mai Jias chinesischem Spionagethriller „Das verhängnisvolle Talent des Herrn …