FOTOLOT: Tanzender Stern
Sein Tod ist nicht nur ein persönlicher Schmerz, er versinnbildlicht vielmehr den Untergang einer Ära und einer Art und Weise, sich künstlerischen Werken zu nähern. Nachruf auf den großen Fotobuch-Verlegers Hannes Wanderer.
Sein Tod ist nicht nur ein persönlicher Schmerz, er versinnbildlicht vielmehr den Untergang einer Ära und einer Art und Weise, sich künstlerischen Werken zu nähern. Nachruf auf den großen Fotobuch-Verlegers Hannes Wanderer.
Die Zeit lässt sich von Nicola Gardini und Andrea Marcolongo für die Schönheit und köstliche Präzision des Lateinischen und Altgriechischen begeistern. Die NZZ sieht uns mit Karl Pilny ins asiatische Jahrhundert steuern. Die FAZ sitzt mit Philipp Weiss „Am Weltenrand“, …
Ich habe mich an den Beschreibungen der Birken erfreut, mir schwarze Drosseln, Pfirsichblüten, Apfelbäume und so manche andere Dinge vor Augen geführt und bin mit Zviad Ratiani beim Rasieren gestanden. Ich habe Kartoffeln geerntet und mir andere …
Die FAZ möchte nach Norbert Sachsers Buch „Der Mensch im Tier“ wieder über Tierethik nachdenken. Mit Perry Andersons „Hegemonie“ erkundet sie das Machtgebaren politischer Eliten. Die SZ lernt mit Frederika Finkelkraut das Leben paranoider Millennials in Paris kennen….
Die FAZ lernt von Achim Wambach und Hans Christian Müller, dass „Digitaler Wohlstand für alle“ möglich ist, wenn die Macht der Internet-Konzerne eingeschränkt wird. Die SZ erkennt mit Behnam T. Saids „Geschichte al-Qaidas“, dass auch weiterhin mit der Terrorgruppe …
Maria Cecilia Barbetta erzählt schillernd und opulent vom Vorabend der argentinischen Militärdiktatur, Inger-Maria Mahlke zoomt ein Jahrhundert auf den Kanaren mikroskopisch heran, Masande Ntshanga schreibt cool, elegant und mit einer Prise Nietzsche über das Kapstadt der nuller Jahre …
Die FAZ lässt sich von der jungen Bauingenieurin Roma Agrawal fasziniert in „Die geheime Welt der Bauwerke“ einführen. Bei Franklin Foer liest sie, wie das Silicon Valley freies Denken und Selbstbestimmung bedroht. Die SZ bewundert mit Sonja Hnilica Großstrukturen in …
Für die NZZ explodiert mit dem Wimmelbuch „Eins zwei drei VIELE“ ein ganzes naturwissenschaftliches Museum. Die taz freut sich über einen Ostberliner „Spirou“ von Flix. Die SZ denkt mit Perry Anderson über den Begriff der Hegemonie nach….
Die SZ jubelt über Eckhart Nickels ersten Roman „Hysteria“, der vielleicht dekadent und reaktionär, aber vor allem von unanfechtbarer Eleganz sei. Die FAZ feiert Heinz Strunks auf die Spitze getriebenen Erzählungen „Das Teemännchen“. Von Roberto Simanowskis Studie „Stumme Medien“ lernt …
Rapatriés heißt die Siedlung am äußersten Ende von Port-au-Prince, in der Haiti seine Rückkehrer unterbringt, die Gescheiterten und Gestrandeten. Auch Belliqueuse Louissaint, genannt Belli, lebt hier mit ihrem unzuverlässigen Gefährten Nènè, seit sie bei ihrem Versuch, in die USA …
Einblick in ein zerrissenes Land erhält die FR mit Goran Vojnovics Roman „Unter dem Feigenbaum“. Die taz blickt mit Mana Neyestanis düsterer Graphic Novel „Die Spinne von Maschhad“ in die bigott-sadistischen Abgründe des Iran. Die SZ feiert mit „Spirou …
Die SZ staunt, wie brillant David Christian Weltgeschichte vom Urknall bis zum Anthropozän auf 400 Seiten zusammenschnurren lässt. Die taz freut sich über einen vierzehnstündigen Tonbandschatz mit englischsprachiger Lyrik von Hemingway bis Atwood. Die Welt lernt von Paco Bacilieri, …
Die letzten Zeitungen reichen Kritiken zum neuen Sarrazin nach: Die FAZ zerlegt den Band gleich zwei mal, indem sie unter anderem den Kriminologen Thomas Feltes die Statistiken korrigieren lässt. Lieber den „Klartext“ des Psychologen Ahmad Mansour lesen, der Strukturen in …
Ellen Korths neues Buchobjekt „The Fabric of Time“ ist eine durch Fäden und Nähte zusammengehaltene, mehrere Blätter starke Schriftrolle aus transparentem japanischem Awagami-Papier. Auf den einzelnen Blättern – Blätter wie verwelkende Blüten – befinden sich Fotografien von Einzelstücken historischer Unterwäsche.
Die FAZ empfiehlt wärmstens Paul-Henri Campbells Lyrikband „Nach den Narkosen“. Die Aufzeichnungen des georgischen Schriftstellers Lewan Berdsenischwili aus dem Gulag der achtziger Jahre liest sie mit großer Sympathie als „philosophische Komödie“. Keiner kann Horror so subtil wie Stephen …
Jennifer Egans Roman „Manhattan Beach“ über eine junge Taucherin in der Navy lässt die SZ gut unterhalten, aber leicht ratlos zurück. Die FAZ rühmt Michael Kleebergs Divan „Der Idiot des 21. Jahrhunderts“ als Wunderbuch….
An Peter Weiss, Thomas Mann und Boccaccio fühlt sich die FAZ erinnert, wenn Steffen Mensching in seinem Mammutroman „Schermanns Augen“ die Geschichte des Krakauer Grafologen Rafael Schermann erzählt, der trotz hellseherischer Fähigkeiten im Gulag landete. Fragen nach Schuld, Liebe …
Die SZ begegnet Bach, Marlon Brando und anderen melancholischen Machos in Wolf Wondratscheks Kaffehausplauderei „Selbstbild mit russischem Klavier“. Die FAZ bespricht Kinderbücher: Reinstes Elternglück überkommt sie mit Oliver Jeffers Bilderbuch-Anleitung zum Leben auf der Erde „Hier sind wir“. Alexandra …
Tom Franklin erzählt in seinem tiefgründigen Roman „Krumme Type, krumme Type“ von verratener Freundschaft, Einsamkeit und Rassismus in Mississippi. In Mercedes Rosendes Roman „Krokodilsträne“ gerät Uruguays Upperclass auf Abwege.
Als großes Werk rühmt die Welt Michael Lentz‘ Roman „Schattenfroh“ über seinen Vater, den sadistischen Oberbürokraten von Düren. Und David Graeber fragt sie: Was ist schlimm an „Bullshit Jobs“? Die taz erklärt den von Thomas Piketty herausgegebene Report über …
Die FAZ reist mit den eleganten Essays von Valentin Groebner auf der Suche nach Authentizität und Traditionen durch’s „Retroland“. Die NZZ verdankt einem neuen Handbuch einen veränderten Blick auf die Schweizer Reformation. Verändert schaut sie auch auf Didier Eribon nach …
Die FAZ stellt sich mit Davit Gabunia ans Fenster und beobachtet gebannt die georgische Gesellschaft im Umbruch. Vom Saufen und Huren in 94 unzensierten Gedichten von Charles Bukowski kann sie ebenfalls nicht genug bekommen. Die Zeit blickt mit Verena Roßbachers …
Von drei Generationen, dem Zerfall Jugoslawiens, zerbrochenen Familien und der Suche nach Identität erzählt der slowenische Autor und Regisseur Goran Vojnovic in poetischen, dichten Szenen. Lesen Sie hier einen Auszug aus Vojnovics Roman „Unter dem Feigenbaum“.
Die SZ lässt sich von Masande Ntshanga auf eine urkomische Reise ins Kapstadt der Nullerjahre zwischen Künstlerpartys, Post-Apartheid und Nietzsche mitnehmen. Die FAZ staunt über die präzisen Pflegeheim- und Literaturbetriebsschilderungen in Hilmar Klutes Romandebüt „Was dann nachher so …
Die FR begibt sich mit dem Anthropologen Gilles Reckinger nach Kalabrien, um die Ausbeutung afrikanischer Migranten auf Italiens Plantagen zu erkunden. Als Poeten der Finsternis rühmt die FAZ den koreanischen Erzähler Lim Chul Woo. FAZ und NZZ loben auch sehr …