Elisabeth Borchers: Nicht zur Veröffentlichung bestimmt
Die Lektorin Elisabeth Borchers hat Interna des Literaturbetriebs notiert. In dem posthumen Erinnerungsbuch „Nicht zur Veröffentlichung bestimmt“ kann man sie nachlesen.
Die Lektorin Elisabeth Borchers hat Interna des Literaturbetriebs notiert. In dem posthumen Erinnerungsbuch „Nicht zur Veröffentlichung bestimmt“ kann man sie nachlesen.
Emotionen bringen Populisten an die Macht. Was kann man dagegen tun? Isolde Charim und Olga Flor analysieren in ihren Büchern brillant die Folgen der Pluralisierung….
Der Staatsrechtler Horst Dreier plädiert in dem Buch „Staat ohne Gott“ für mehr Distanz der Politik zur Religion. Seine Perspektive ist allzu oft sehr protestantisch.
Frankfurter Hochhauskultur: Alexander Schimmelbuschs „Hochdeutschland“ und die Fernsehserie „Bad Banks“ entdecken den Kapitalismus wieder.
Jetzt schon Klassiker: Benjamin von Stuckrad-Barre versammelt in dem Band „Ich glaub, mir geht’s nicht so gut, ich muss mich mal irgendwo hinlegen“ seine Feuilletons.
Als meine Familie nach Deutschland auswanderte, ließen wir alles zurück. Auch die Sprache. Lange blieb die Angst: Dass man mir ansieht und anhört, dass ich anders bin….
Carl Gustav ändert die Statuten der Akademie: Sitze in der Jury für den Literaturnobelpreis sollen neu besetzt werden können, wenn ein Mitglied länger nicht aktiv ist.
Kumpanei, Verrat, Geld und Machtmissbrauch in vergoldeten Kulissen. Warum zerlegt sich die ehrwürdige Schwedische Akademie einfach selbst?
Ist 200 Jahre nach Karl Marx soziale Umwälzung noch möglich? Luise Meier hat mit ihrem Buch „MRX-Maschine“ ein unterhaltsames und dichtes Antimanifest geschrieben.
Ja, die Pubertät in Österreich, was für eine Naturgewalt! Voller Todessehnsucht, Übermut und Sinnlosigkeit. Davor gab es leider nur eine Rettung….
Wo fast alles andere kaputt geht, gedeiht der Matsutake. Anhand dieses edlen Pilzes erklärt Anna Lowenhaupt Tsing, wie man auch ohne Fortschritt lebt und überlebt.
Die Aufdeckerinnen des Weinstein-Skandals, der Fotograf von Charlottesville, Kendrick Lamar: Der Pulitzerpreis zeichnet ein politisches Bild der USA in Zeiten Trumps.
Muslime seien die neuen Antisemiten in Deutschland, heißt es. In seinem viel diskutierten Buch „Muslimischer Antisemitismus“ relativiert David Ranan diese Warnung.
Und wenn eine AfD von links die Wahl gewänne? Alexander Schimmelbusch spielt in „Hochdeutschland“ diesen Gedanken durch. Er hat den Roman der Stunde geschrieben….
Deutschlands Öffentlichkeit hat Carles Puigdemont ins Herz geschlossen. Seine Geschichte ist aber keine vom Freiheitskampf, sondern eine politisch-menschelnde Anekdote.
Wegen Belästigungs- und Missbrauchsvorwürfen gegen einen nahestehenden Funktionär hat die Akademiechefin ihr Amt niedergelegt. Die Institution vergibt die Nobelpreise.
Er galt als besonders phantasievoller Erzähler: Mit Sergio Pitol ist einer der wichtigsten Autoren der lateinamerikanischen Literatur gestorben.
Amazon hat für die Verfilmung von Cixin Lius Trisolaris-Reihe eine Milliarde Dollar gezahlt. Warum sind chinesische Science-Fiction-Romane weltweit dermaßen erfolgreich?
Belästigung, Nötigung bis zur Vergewaltigung: Die Stühle in der Schwedischen Akademie wackeln, die bisher so strahlende Aura des Literaturnobelpreises erbleicht.
Ein Buch der Feministin Camille Paglia erscheint nun im rechten Antaios-Verlag. Die Autorin ist empört. Doch einige ihrer Thesen werden in diesem Milieu gefeiert….
Wer in Deutschland für Kinder und Jugendliche schreiben will, ist mit Regeln und Verboten konfrontiert. Eine Heuchelei! Ein Plädoyer für Mut und literarische Freiheit
In seinem Roman „Was ein Mann ist“ beschreibt der britische Schriftsteller David Szalay den Tölpel von heute. Und auch das schaurige Aroma verschwendeter Lebenszeit.
Alleinerziehende Eltern sind noch immer schlechter gestellt. Wie kann es sein, dass im Jahre 2018 diese Ungerechtigkeit in der Politik kaum diskutiert wird?
Aus dem Altersalterswerk: Martin Walsers neuer Roman „Gar alles“ ist wieder eine rücksichtslose Selbstentblößung des Schriftstellers. Vor allem aber eine Petitesse.
Die Frauenarztpraxis ist weiß und klinisch rein. Und sie riecht nach Scham und Verzweiflung. Es wird noch viele Bücher brauchen, damit Frauen ihre Körper anerkennen….