Aisha Franz und Oliwia Hälterlein
»Einmal drin, alles hin« – über den Mythos des Jungfernhäutchens, warum er und so viele andere schräge Geschichten über Frauen- und Mädchenkörper sich beständig weitertragen, also über die Mystifizierung und Tabuisierung weiblicher Körperlichkeit im Allgemeinen wollen wir mit Oliwia Hälterlein …
Schriftsteller Daniel Speck – „Jede Geschichte ist eine Reise“
Das Reisen hatte es Daniel Speck schon als Kind angetan. Später war der Autor für seine Bücher und Filme immer in der Welt unterwegs. In seinem neuen Roman „Jaffa Road“ beleuchtet er den Nahostkonflikt aus ungewohnter Perspektive….
Efeu – Die Kulturrundschau vom 16.04.2021 – Literatur
Literaturarchive tun im wesentlichen noch immer so, als würden sie analoge Unikate aus schriftstellerischer Korrespondenz sicherstellen und der Forschung der Zukunft zur Verfügung stellen, kritisiert Jürgen Thaler, selbst Leiter des Franz-Michael-Felder-Archivs in Bregenz, in der FAZ. Dabei müssten Archive längst …
Andreas Maier: Die Städte Suhrkamp Verlag
Der achte Band des auf elf Teile angelegte Romanzyklus „Ortsumgehung“ von Andreas Maier ist erschienen! Beinahe jedes Jahr gibt es einen neuen Band, der von mir immer sehnlichst erwartet wird, denn ich bin großer Fan des Erzählstils von Maier. Es …
Lena Bastašić: „Fang den Hasen“ – Eine Reise ins Verdrängte
Lena Bastašić lässt in „Fang den Hasen“ zwei Freundinnen zu einem Trip in die Vergangenheit aufbrechen, auf dem die Bosnienkriege nur angedeutet werden. Ein fesselnder Debütroman über die Kraft von Erinnerung und Sprache.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Literatur für Journalisten
Es gibt drei Perspektiven, unter denen Kritiker literarische Texte betrachten: die der Kunst, die der Unterhaltung und die der Publizistik. In der Regel verwenden sie die Perspektive, die sich für das besprochene Werk am besten eignet. Viele Werke, meistens Romane, …
Lieber zu zweit verhungern
Sarah Kirsch (* 16. April 1935 in Limlingerode, Kreis Nordhausen; † 5….
Ja, es wird Frühling, aber lesen Sie trotzdem weiter: Mit diesen Büchern geht man gern in die schönste Jahreszeit
Die Tage werden länger, Corona bleibt, und das Beste, was man tun kann, ist lesen. Hier sind zehn persönliche Buchtipps von Redaktorinnen und Redaktoren des NZZ-Feuilletons.
Er war kein Mitläufer der Nazis, aber er war auch kein Widerständler. Er schaute bloss genau hin
Der Schriftsteller Hermann Stresau überstand den Krieg in der inneren Emigration. In seinen Tagebüchern schlugen sich die Ereignisse in präzisen Beobachtungen nieder.
Als man in Leningrad die Toten in bunte Tücher hüllte: Polina Barskova beschreibt den Horror der Weltgeschichte – mit seiltänzerischem Gespür für Sprache und Schrecken
Die 1976 geborene Lyrikerin erzählt von sich und der Belagerung im Krieg.
100-Seiten-Bücher – Teil 219 Flora Nwapa / Gracy Osifo / Zaynab Alkali: »Salzlose Asche« (1981–1989)
Dieses superste Buch enthält insgesamt sieben Storys und einen Essay. Meine Lieblingsstelle steht in der Geschichte »Das Dilemma des Jägers« von Gracy Osifo und lautet: »›Rühr mich nicht an!‹, schrie Adanma….
Sprechen ist immer zitieren
Der Welttag der Stimme ist eine weltweite jährliche Veranstaltung, die zur Feier des Phänomens der Stimme stattfindet. Ziel ist es, die enorme Bedeutung der Stimme in unserem alltäglichen Leben aufzuzeigen, als ein Werkzeug der Kommunikation und zur Anwendung einer Vielzahl……
Nature Writing – Insekten singen im Sinkflug
Sie dichten über Dodos, schreiben über Steine oder Tauben: Junge Schreibende entdecken die Natur und erfinden damit die Tradition des „Nature Writing” neu. Ihre Werke bewegen ein Publikum, das im Lockdown seinerseits die Natur wiederentdeckt hat.Deutschlandfunk Kultur, ZeitfragenDirekter …
James McBride: „Der heilige King Kong“ – Bitte nicht auf den Dealer schießen!
James McBride erzählt in seinem komischen Kriminalroman „Der heilige King Kong“ vom Alltag im Brooklyn des Jahres 1969. Trotz Beschaffungskriminalität, Rassismus und Immobilienspekulation gibt es Hoffnung auf ein anderes Leben. Ein gewaltiges Epos….
Arnon Grünberg: „Besetzte Gebiete“ – Durchs Schreiben die Welt verstehen
Die Geschichte in Arnon Grünbergs Roman „Besetzte Gebiete“ beginnt mit einer medialen Vorverurteilung und den Folgen. Doch hintergründig spiele die Geschichte seiner eigenen Familie und das Weiterleben nach dem Holocaust eine Rolle, erzählt Grünberg.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur …
Kleines Wunder – Das erste Jahr mit Kind festhalten
Bücherstadt-Baby Nummer 4 ist da! Seit einigen Wochen bereichert eine bezaubernde kleine Tochter das Leben von Erzähldetektivin Annette und ihrem Mann. All die neuen Eindrücke und Erinnerungen wollen natürlich gebührend festgehalten werden….
First we take Manhattan
„To me the outdoors is what you must pass through in order to get from your apartment into a taxicab.” Foto: Clay Banks @ Unsplash Los geht es mit unserer literarisch-kulinarischen Weltreise!…
Ein Gedicht von Friedrich Ani: Roboter
Friedrich Ani schreibt nicht nur Romane, sondern auch Lyrik. Wie dieses Gedicht aus der Pandemie.
Der Autor googelt derweil den Bamberger Tiernotdienst
Ein von Iris Hermann und Nico Prelog herausgegebener Tagungsband umkreist die Poetik von Clemens J. SetzRezension von Thomas Merklinger zuIris Hermann; Nico Prelog (Hg.): „Es gibt Dinge, die es nicht gibt“….
Ist das überhaupt noch Kunst oder eine Diskussionsveranstaltung?
Gerald Siegmund fragt nach der Relevanz der zeitgenössischen Theater- und TanzperformanceRezension von Mario Huber zuGerald Siegmund: Theater- und Tanzperformance zur EinführungJunius Verlag, Hamburg 2020
Der Ideendieb
John Boynes Roman „Maurice Swift. Die Geschichte eines Lügners“ dreht sich um die Frage, warum zu schriftstellerischem Können auch und vor allem eine spannende Geschichte gehörtRezension von Dietmar Jacobsen zuJohn Boyne: Die Geschichte eines LügnersPiper Verlag, München 2020
Gestörte Beobachtung
Yishai Sarids Gegenwartsroman „Siegerin“ erschließt differenzierte Reflexionspotenziale entlang unterschiedlicher BeobachtungsinstanzenRezension von Wolfgang Johann zuYishai Sarid: SiegerinKein & Aber Verlag, Zürich 2021
Botanische Weltreise
Vor knapp drei Jahren legten der britische Botaniker Jonathan Drori, ehemals Kurator der Royal Botanic Gardens in Kew, und die französische Illustratorin Lucille Clerc mit ihrem gemeinsamen Buch „In 80 Bäumen um die Welt“ (mehr dazu u. a. bei Elementares …
Justin Marozzis Buch „Islamische Imperien“: Damals schuf niemand solche Städte
Ein lehrreiches historisches Spektakel: Der britische Journalist und Historiker Justin Marozzi hat einen großen wehmütigen Reiseführer in die Geschichte des Islam geschrieben.
