Unendlicher Cringe – Wie Unternehmen vom Pride Month profitieren
von Jonas Lübkert Juni ist Pride Month. In diesem Monat feiert die LGBTQIA+ Community stolz und selbstbewusst ihre vielfältigen Identitäten….
von Jonas Lübkert Juni ist Pride Month. In diesem Monat feiert die LGBTQIA+ Community stolz und selbstbewusst ihre vielfältigen Identitäten….
Die Kalender sind voll von AuTOREN und wenig INNEN. Ich suchte ein wenig, ob ich was Brauchbares bei Frida Schanz finden könnte, die am 17. Juni 1944 gestorben ist….
Ein junger Mann taumelt in Martin Lechners Roman durchs Leben. Er sucht die Freiheit und findet das Glück der Planlosigkeit.
Agrippina tat alles, um ihren Sohn Nero auf den Thron zu bringen. Nur, skrupelloser als die Männer in ihrem Umfeld war sie nicht. Birgit Schönau beschreibt Frauenschicksale im alten Rom – und räumt auf mit ein paar Vorurteilen….
Wie kann, soll, will das literarische Schreiben auf die Umbruchsituation reagieren, in der wir uns gerade zu befinden scheinen? Wie sieht sich die Literatur den kommenden Jahren gegenüber?…
»Man hütet sich, Fragen zu stellen, bei soviel offenkundiger Sinnlosigkeit.« Läuft man im Juni 2021 durch die Fußgängerzone in Klagenfurt, so ist wieder deutlich sichtbar: es ist Bachmannpreis oder die »45….
Deutschland, Deutschland, liberales, von der Etsch bis an den Belt! Seht ihr nicht am preuß’schen Pfahl es, wie es auseinanderfällt? Deutscher Reichstag – Preußenbündler – deutscher Schnaps und bayrisch Bier – Deutschland, Deutschland, liberales – Deutschland, Deutschland – hüte……
Diktatoren fürchten Schriftsteller, sagt der Autor Marko Martin. Deshalb leben viele im Exil. Das sei problematisch, weil sie dort als Autoren unsichtbar werden, meint die Schriftstellerin Annika Reich….
Wie literarische Figuren zu Syndromen werden, beleuchtet der Sammelband „Syndrome. Fiktionen und Pathologien“ von Rupert Gaderer und Wim PeetersRezension von Anne Amend-Söchting zuRupert Gaderer; Wim Peeters: Syndrome. Fiktionen und PathologienWehrhahn Verlag, Hannover 2020
Das Wilhelminische Zeitalter als „Aufbruch in die Moderne“ statt als ihr ewiger Hemmschuh? Hedwig Richter macht sich an eine grundlegende Revision des langen 19. JahrhundertsRezension von Walter Delabar zuHedwig Richter: Aufbruch in die Moderne….
Ein Debüt, das aus dem Rahmen fällt: Yulia Marfutova schreibt mit Der Himmel vor hundert Jahren einen zauberhaften Roman über die abgelegene Peripherie und das Leben vor der globalisierten Echtzeit-Kommunikation. Ein Dorf, irgendwo in Russland….
Der Schriftsteller Rafik Schami wird am 23. Juni 75 Jahre alt. So steht es zumindest in seinem Pass….
Den Raum erobern, nicht die Zeit
Scotts Heart of Midlothian ist wirklich ein Kampf. Große Teile der Dialoge in diesem Buch sind in Lowland Scotts verfasst,… Weiterlesen Der Kampf gegen den Hausmeister-Willie-Akzent: Scotts „Heart of Midlothian“
Noch ist die Ordnung des alten Amerikas unangetastet, aber die Zukunft klopft schon an: Ann Petrys Roman „Country Place“ aus dem Jahr 1947 erstmals auf Deutsch.
Die taz liest mit großen Interesse, wie die Kulturwissenschaftlerin Dorothee Kimmich in „Leeres Land“ die Niemandsländer in der Literaturgeschichte erkundet. In der FAZ nimmt die Ethnologin Susanne Schröter Ayaan Hirsi Alis Buch „Beute“ zum Anlass, für substanzielle Forschung zum Geschlechterverhältnis …
Pandemiegeschehen, Klimakrise, politische Zuspitzungen –das neue Jahrzehnt beginnt hochgradig krisenhaft. Was macht diese Gegenwart mit den gerade entstehenden Literaturen?…
Die Tage der deutschen Literatur in Klagenfurt sind eröffnet. Der scheidende Jury-Vorsitzende Hubert Winkels fordert in seinen Worten zum Auftakt den Stellenwert der Literatur in der Gesellschaft und in den Medien zu pflegen.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
Die 25-jährige Französin Fatima Daas hat einen erstaunlichen Debütroman geschrieben. Sie unterläuft virtuos alle Erwartungen an die Literatur migrantischer Autorinnen.
Annalena McAfee entlarvt in „Blütenschatten“ die Ausschlusskriterien der Kunstwelt und den Mythos des genialen männlichen Künstlers. Aber auch Künstlerinnen kommen nicht gut bei ihr weg: Ihre Hauptperson Eve Laing ist von zweifelhaftem Charakter.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
Peter Handkes neustes Werk ist mit 94 Seiten ungewöhnlich kurz, und es erzählt dabei, so kommt es einem vor, keineswegs von weniger Begegnungen auf Streifzügen und Wanderungen des Erzählers als in manchen seiner großen Werke – von Mein Jahr in …
Graeme Macrae Burnet – Das Verschwinden der Adèle Bedeau Einfühlsame Charakterstudie Mit Manfred Baumann möchten Sie nicht befreundet… Der Beitrag Graeme Macrae Burnet – Das Verschwinden der Adèle Bedeau (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Die meisten biografischen Comics, die gerade auf dem Markt boomen, sind an und für sich eher mediokre, mit Marktkalkül entstandene Auftragsarbeiten – dennoch werden sie in den Feuilletons rauf und runter besprochen, wundert sich Christian Gasser in der NZZ. Zwar …