Literaturnobelpreis-Vergabe: Sara Danius ist tot
Als erste Frau stand sie an der Spitze der Schwedischen Akademie und verkündete, wer den Literaturnobelpreis erhält. Nun ist Sara Danius im Alter von 57 Jahren gestorben.
Als erste Frau stand sie an der Spitze der Schwedischen Akademie und verkündete, wer den Literaturnobelpreis erhält. Nun ist Sara Danius im Alter von 57 Jahren gestorben.
Kintsugi bezeichnet das japanische Kunsthandwerk, zerbrochenes Porzellan mit Gold zu reparieren. In Miku Sophie Kühmels gleichnamigem Debütroman (S. Fischer) geht nicht nur eine Teeschale zu Bruch, sondern auch zwischen alten Vertrauten bilden sich kleine Risse….
Der Dlf sieht die polnisch-litauische Adelsrepublik des 18. Jahrhunderts mit den Augen des jüdischen Reformers Jakob Frank in den „Jakobsbüchern“ der frisch gekürten Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk. Die FR lernt Bukarest als Literaturweltstadt kennen in Mircea Cartarescus surrealem Roman …
Haben Sie Probleme mit dem Einschlafen? Dafür gibt’s doch Handke!…
Die Twitter-Aktion #dichterdran erscheint in Buchform. «Hemingways sexy Beine» ist witzig, aber eine vergebene Chance.
War der 4. November 1989 der Höhepunkt des Wendeherbstes? Diesen Eindruck erweckt das Buch „Der Traum ist aus“….
Wissen Sie, was eine „Hauptsehenswürdigkeit“ ist? Hat mit Brandenburg zu tun und ist eine Wortschöpfung von Theodor Fontane, der vor knapp 200 Jahren durch Brandenburg gewandert ist. Der Reporter Cornelius Pollmer ist ihm hinterhergewandert….
Fix Zone: Der ZDF-„aspekte“-Literaturpreis geht 2019 an Miku Sophie Kühmel für ihren Roman „Kintsugi“. Die Jury begründet ihre Entscheidung… Weiterlesen
Dass Peter Handke in diesem Jahr mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet werden soll, hat nach der gestrigen ersten literaturkritischen Begeisterung nun doch noch für die erwartbare gesellschaftspolitische Empörung gesorgt: Handkes Parteinahme in den Neunzigern für die serbischen Nationalisten und seine Treue …
Anna Louisa Karsch (* 1. Dezember 1722 in Hammer bei Schwiebus; † 12….
In Dänemark wurde ernsthaft gefragt, ob sich Literatur eigentlich mit etwas anderem beschäftigen darf als mit der Klimakrise. In Schweden sehen manche die Literatur in der Pflicht, aus den Lesern bessere Menschen zu machen. Und in Norwegen?…
Kolumne: Denn wer da buchet, der findet Mt 7:8 Oder sollte es (schließlich steckt der Teufel, wie jeder, der mit Sprache befaßt ist, weiß, im Detail) etwa heißen: Wer da fluchet, der schindet? Es sollen gebunden sein Thersilochos, Oinophilos, …
Der Hungertuchpreisträger Thomas Suder präsentierte auf KUNO Objekte und Bilder, die eine dialektische Beziehung zwischen organischen, also eher rundlichen Formen und Strukturen, und dem was ebendieses an höchst unorganischen Formen hervorbringt, um in der angeblich erlebten geordneten Realität letztendlich wiederum……
Sechs norwegische Autorinnen und Autoren stellen im Gespräch mit Hinrich Schmidt-Henkel ihre neuen Bücher vor. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von dem norwegischen Jazz-Duo Trygve Seim und Frode Haltli.Deutschlandfunk Kultur, Lange NachtDirekter Link zur Audiodatei…
Mehr Vielfalt war selten: Vom 16. bis 20. Oktober 2019 ist wieder Buchmesse in Frankfurt, und das literaturcafe….
Karl Ove Knausgård hat ein Buch über den Maler Edvard Munch geschrieben und eine Ausstellung mit dessen Bildern kuratiert, die jetzt in Düsseldorf zu sehen ist.
„Was macht man, bevor man die Hölle betritt?“ Ein Dorf der Cree-Indianer an der Hudson Bay ist ihr Ziel….
Autor Eduardo Halfon möchte wissen, was mit seinem jüdischen Onkel Salomon passiert ist. Der Ich-Erzähler in „Duell“ glaubt fest daran, Salomon sei als Kind in einem See ertrunken. Aber auf Erinnerungen ist nur eingeschränkt Verlass….
In Ulrich Tukurs erstem Roman flaniert ein Dandy durch die Trümmer der Welt. Im besten Fall ist das nur langweilig. Im schlimmsten bedient es zweifelhafte Sehnsüchte….
Viele Schriftsteller und Intellektuelle sind entsetzt über den Literaturnobelpreis für Peter Handke. Die polnische Regierung versucht, die Auszeichnung für Olga Tokarczuk zu instrumentalisieren.
Autor und Werk müssen getrennt betrachtet werden. Diese Ambition stößt im Fall Peter Handke an ihre Grenzen – spätestens bei den Opfern der von ihm in Schutz genommenen Kriegsverbrecher.