Von alttestamentarischer Wucht
Fix Zone: Neu bei Matthes & Seitz in der Reihe der DAAD als Spurensicherung Bd. 30: Schönheit und Tod, Geborgenheit und Gewalt gehen in Yitzhak Laors… Weiterlesen
Fix Zone: Neu bei Matthes & Seitz in der Reihe der DAAD als Spurensicherung Bd. 30: Schönheit und Tod, Geborgenheit und Gewalt gehen in Yitzhak Laors… Weiterlesen
Phillip K. Dicks Science-Fiction-Klassiker Träumen Androiden von elektrischen Schafen bekommt als Blade Runner eine gelungene neue ÜbersetzungRezension von Leon Doorlag zuPhilip K. Dick: Blade Runner….
Ja, es ist modisch geworden, sich grün zu geben. Das Öko-Gehabe wirkt naiv, oft verlogen. Dass Maja Lundes „Die Geschichte der Bienen“ Buch des Jahres ist, beruhigt trotzdem….
In seinem letzten Werk untersucht Zygmunt Bauman die Gründe für die Sehnsucht nach dem StammesfeuerRezension von Christophe Fricker zuZygmunt Bauman: RetrotopiaSuhrkamp Verlag, Berlin 2017
Karin Wetteraus Beitrag zum kommenden JubiläumRezension von Julia Klebs zuKarin Wetterau: 68. Täterkinder und Rebellen. Familienroman einer RevolteAisthesis Verlag, Bielefeld 2016
Der britische Theaterregisseur Alan Bennett schildert seine Erlebnisse mit BildernRezension von Stefanie Leibetseder zuAlan Bennett: Alan Bennett geht ins MuseumVerlag Klaus Wagenbach, Berlin 2017
Er war eine große Stimme der israelischen Literatur und Holocaust-Überlebender. Am Donnerstag starb der Autor im Alter von 85 Jahren.
Kritik: Es ist ein Phänomen: neunundneunzig Prozent der Menschheit lassen sich vom reichsten einen Prozent nach Belieben dominieren. Das bewusst zu machen, womöglich zu ändern, tritt der britische Soziologe Andrew Sayer, Professor an der renommierten Lancaster University, mit seinem neuen …
Alec Soth ist weniger Klassiker geworden, als dass er vielmehr von Anfang an wie ein Klassiker an die Sache heranging. Seine Bilder von Außenseitern und sanft insistierenden Panoramen haben ebenso viel mit der Gegenwart des US-Heartlands zu tun wie mit …
Ein instruktives wie auch gutes Interview gibt es im „Freitag“ dieser Woche, und zwar mit dem Philosophen Guillaume Paoli. Es trägt den Titel „Die Armen sind Gegner“. Zu Beginn des Marx-Jahres bereits vom Titel her ein guter Auftakt….
Arbeitslos und abgehängt: Die Soziologin Arlie Russell Hochschild hat sich fünf Jahre lang im Milieu der Tea-Party-Anhänger aufgehalten. Was sie dabei zutage gefördert hat, gibt Aufschluss über die Gefühlswelt der amerikanischen Rechten.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
In den 90er-Jahren steigen Neonazis in Brandenburg zu gewaltbereiten Alphatieren unter einer haltlosen Jugend auf. Manja Präkels macht diese Zeit in „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ zum Thema. Die Nachkommen vieler damaliger Täter seien heute in der AfD aktiv, …
Er gilt als meistübersetzter Autor Israels. Nun ist Aharon Appelfeld im Alter von 85 Jahren gestorben.
Jerusalem (dpa) – Der israelische Schriftsteller und Holocaust-Überlebende Aharon Appelfeld ist im Alter von 85 Jahren gestorben. Dies bestätigte seine Familie in Jerusalem am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.
„Ist nicht alles im Leben nur Vorwand?“ „Washi bedeutet: Papier des Friedens und er Harmonie….
Im Zeit-Gespräch reden Daniel Kehlmann und Clemens J. Setz darüber, was sie beide bewogen hat, über Till Eulenspiegel zu schreiben. Kehlmann erklärt es mit seiner Faszination für das Bösartige der Figur: „Der Narr steht schon dafür, dass Kunst nicht nur …
Moische Kulbak war Anhänger der Oktoberrevolution. In „Die Selmenianer“ beschreibt er den Zusammenstoß traditioneller jüdischer Lebensweise mit Geist und Ungeist der neuen Zeit. Nun liegt der Roman in einer neuen Übersetzung vor….
Yanis Varoufakis, griechischer Finanzminister in der Euro-Krise, hat aufgezeichnet, was er mit der EU-Troika erlebte. Es geht auch um eine Mitverantwortung Deutschlands.
Nora Iuga (* 4. Januar 1931 in Bukarest, eigentlich Eleonora Almosnino)…
Derweil in Rumänien Literaturkritiker darüber streiten, ob der Gebrauch von Bild und Ton die Poesie verfälscht, liegt kaum bemerkt auf Deutsch ein Roman vor, der die ganze Dämonie der Securitate ergründet: Doina Rustis «Das Phantom in der Mühle».
Er hatte aus dem Fenster geschaut, die Sonne brannte schon früh herein, als hätte sie nie etwas anderes gemacht. Vergessen waren plötzlich die langen Monate des Winters. Vergessen war ihm die Kälte, die Mühe des Atmens in frostiger Luft….
Die FAZ schätzt James Gordon Farrells Kolonialgeschichte „Singapur im Würgegriff“ für ihre Buddbrooks-Momente und ihren Witz. Die FR durchlebt mit Anna Galkinas autobiografischem Roman „Das neue Leben“ den deutschen Bürokratiealptraum von Flüchtlingen. Die NZZ lässt sich von Doina Rustis Roman …
„Wir sollen für das Haus sorgen wie für ein lebendiges Wesen, dann wird das Vertrauen wachsen, dann werden wir eine Familie sein, Brüder und Schwestern (…).“ Ein Haus bietet nicht nur seinen Bewohnern ein Dach und ein Zuhause….
Einblicke in Neuerscheinungen zwischen „verjüngter Antike“ und „religiösen Spuren“Rezension von Torsten Mergen zuMarkus Janka; Michael Stierstorfer (Hg.): Verjüngte Antike. Griechisch-römische Mythologie und Historie in zeitgenössischen Kinder- und JugendmedienUniversitätsverlag Winter, Heidelberg 2017
Einblicke in Neuerscheinungen zwischen „verjüngter Antike“ und „religiösen Spuren“Sammelrezension von Torsten Mergenzu Büchern von Markus Janka, Michael Stierstorfer, Markus Tomberg