„Poetica“ in Köln: Lyrik, die zu Herzen geht
Die neunte Auflage des Kölner Literaturfestivals „Poetica“ rückt die Natur in den Mittelpunkt. Ums Idyll geht es dabei längst nicht mehr.
Zum Tod von Elke Erb – Szenegröße aus dem Poesieuntergrund
Elke Erb war ein Star der Lyrik und seit den 1970ern Mentorin der literarischen Szene in der DDR. Ein Vorbild und Inspiration für junge Autoren, berichtet Salon-Gastgeber Ekkehard Maaß. Mit 85 Jahren ist die Georg-Büchner-Preisträgerin nun gestorben….
BÜCHERSCHAU DES TAGES: Der Bienenfresser und sein Sang
Die FAZ freut sich über das gruselige Rätsel, das ihr Susan Krellers Roman „Salzruh“ aufgibt. Außerdem schaut sie Sarah Kirsch zufrieden bei der Weltflucht zu. Die SZ taucht mit Tuvia Tenenbom ab in die Welt des orthodoxen Judentums….
Georg-Büchner-Preisträgerin: Schriftstellerin Elke Erb gestorben
Die Lyrikerin Elke Erb erhielt 2020 den Georg-Büchner-Preis – er gilt als wichtigste literarische Auszeichnung hierzulande. Nun starb Erb im Alter von 85 Jahren.
Die Büchner-Preisträgerin Elke Erb ist gestorben
Die Schriftstellerin war 2020 mit dem renommierten Literaturpreis geehrt worden. Sie starb im Alter von 85 Jahren.
Mehr als Nils Holgerson 2 – Selma Lagerlöfs „Der Ring des Generals“.
„Der Ring des Generals“ von Selma Lagerlöf ist eine ungewöhnlich aufgebaute, relativ kurze Erzählung, die eine Zeit von etwa 100 Jahren überspannt und dabei dennoch nicht zerfahren wirkt. Die zweite Hälfte ist eine relativ klassische Schauergeschichte, also schon recht nah …
Geiseln im Labor
Mit ihrem Roman „Stunde um Stunde“ festigt Candice Fox ihren Ruf, eine der besten und innovativsten Thrillerautorinnen der Gegenwart zu seinRezension von Dietmar Jacobsen zuCandice Fox: Stunde um Stunde Suhrkamp Verlag, Berlin 2023
Nicolai Riedel knüpft zwei Ariadne-Fäden durch das Labyrinth der deutschen Lyrik seit 1945
Ein „Bibliographisches Handbuch“Rezension von Wulf Segebrecht zuNicolai Riedel: Bibliographisches Handbuch der deutschsprachigen Lyrik 1945-2020J. B. Metzler Verlag, Heidelberg, Berlin 2023
„Wellness“ von Nathan Hill: Die Kunst, sich zu belügen
Der US-Autor Nathan Hill wurde durch seinen Debütroman „Geister“ 2016 schlagartig berühmt. In seinem zweiten Roman erzählt er nun über das Elend und das Glück einer Ehe.
Roman „Weiße Flecken“ – Auf den Spuren des deutschen Kolonialismus
Eine junge Deutsche fährt nach Togo und stößt dort auf die Spuren deutscher Kolonialgeschichte: Autorin Lene Albrecht erzählt in ihrem Roman „Weiße Flecken“ von dieser Reise. Es ist auch eine Reise in die eigene Familiengeschichte, sagt sie. Albrecht, Lene…
Efeu – Die Kulturrundschau vom 23.01.2024 – Literatur
Die elfte Lieferung zum siebten Band (von irgendwann einmal zehn) des Goethe-Wörterbuchs ist erschienen und für FAZ-Kritiker Frieder von Ammon (und, wie er unterstreicht: „für alle an der deutschen Sprache, ja an Sprache überhaupt Interessierten“) ist es ein einziges Fest, …
Haruki Murakami: „Die Stadt und ihre ungewisse Mauer“
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer … Friede, Freude, Eierkuchen? Von phantastischer Literatur lässt sich nur vor dem Hintergrund eines entzauberten Weltbildes sprechen. Erst wenn alles scheinbar erklärbar, rationalisierbar und mit Wahrscheinlichkeitsattributen versehbar geworden ist, gibt es eine diesen Erwartungshorizont …
Der Fäulnis Chemien
Georg Trakl (* 3. Februar 1887 in Salzburg; † 3….
Stanislaw Assejew durchlebte die Hölle eines russischen Foltergefängnisses in Donezk. Ein Treffen mit dem ukrainischen Journalisten
Zwei Jahre konnte Stanislaw Assejew aus den von Separatisten und russischen Geheimdienstkräften besetzten Gebieten in der Ostukraine berichten. 2017 wurde er verschleppt, inhaftiert und gefoltert. Über diese Zeit hat er einen erschütternden Bericht verfasst….
Unausweichlich dem Ende zu – László Krasznahorkais Erzählband «Im Wahn der Anderen» ist durchtränkt von Wahnsinn und Untergang
Der ungarische Katastrophenvisionär László Krasznahorkai ist der Weltuntergänge durchaus nicht müde. In seinen jüngsten Stücken herrschen weder Kausalität noch Moral, das macht das Ganze so unheimlich.
Abendstimmung
Stumm wurden längst die Polizeifanfaren, Die hier am Tage den Verkehr geregelt. In süßen Nebel liegen hingeflegelt Die Lichter, die am Tag geschäftlich waren. An Häusern sind sehr kitschige Figuren….
„Identitätskrise“ von Alice Hasters: Umverteilung statt Tannenbaum
Die Antirassismus-Aktivistin Alice Hasters folgt der Tradition westlicher Selbstkritik. Sowohl inhaltlich als auch stilistisch bietet ihr Buch wenig Neues.
Berlinale 2024: Kino in schmerzhaften Zeiten
Nach fünf Jahren ist die 74. Berlinale auch die letzte von Mariëtte Rissenbeek und Carlo Chatrian. Einst trat das Duo mit dem Auftrag an, das von Dieter Kosslik heillos überfrachtete Festival künstlerisch und organisatorisch zu reformieren….
Sachbuch „Fortschritt und Regression“: Warum Gesellschaften sich bessern
Die Welt scheint sich rückwärts zu drehen, doch die Berliner Philosophin Rahel Jaeggi verteidigt in ihrem neuen Buch einen tröstlichen Gedanken: Geschichtlicher Fortschritt ist möglich.
Ein alter Alutopf und eine riesige, rote Couch
In ihren Romanen „Mama Odessa“ und „Baumgartner“ erschaffen Maxim Biller und Paul Auster vielfältige Wege zur Erinnerung und zeigen einige Gemeinsamkeiten „Anna war an seiner Seite, auf der ganzen Reise gingen sie nebeneinanderher, sprachen miteinander, hörten einander zu, während sie …
Nathan Hill: „Wellness“: Wer’s glaubt
Ist es wichtig, immer die Wahrheit zu kennen? In Nathan Hills Gesellschaftsroman „Wellness“ entscheidet sich ein Paar in der Krise lieber für die bessere Geschichte.
Tuvia Tenenbom: „Gott spricht Jiddisch“: Vielleicht doch Rabbi werden
Tuvia Tenenbom hat mit „Gott spricht Jiddisch“ ein faszinierendes Buch geschrieben, das die Welt der ultraorthodoxen Juden ausleuchtet.
Jetzt anmelden: Unsere Webinare zu Schreibwettbewerben, ChatGPT, Papyrus Autor und zum erfolgreichen Veröffentlichen
Insgesamt vier Live-Webinare bietet das literaturcafe.de im Februar und März an….
BÜCHERSCHAU DES TAGES: Planetarische Nebel
Die FAZ amüsiert sich mit Filiz Penzkofers Jugendbuch „Alles im Grünen“ mit einer durchgeknallten Berliner WG, die eine Leiche beseitigen muss. Mit Fiona Longmuirs Kinderkrimi ist sie „Auf der Suche nach Emily McCrae“ und dabei angenehm gegruselt. Der Dlf fliegt …
