Nicole Flatterys „Nicht Besonderes“ – Hinter den Kulissen von Andy Warhols Factory
von Julia Stanton Als Valerie Solanas am 3. Juni 1968 auf Andy Warhol schießt, begründet sie ihre Tat mit den Worten: „Er hatte zu viel Kontrolle über mich“….
von Julia Stanton Als Valerie Solanas am 3. Juni 1968 auf Andy Warhol schießt, begründet sie ihre Tat mit den Worten: „Er hatte zu viel Kontrolle über mich“….
Die Ramon-Llull-Stiftung (FRL) hat in Andorra die Internationalen Ramon-Llull-Preise vergeben, mit denen Personen und Institutionen außerhalb des katalanischen Sprachraums auszuzeichnen, die sich um die Förderung der katalanischen Sprache und Kultur auf internationaler Ebene verdient gemacht haben. Den Vorsitz der Preisverleihung …
Für Hitlers Schergen war er ein linker Antimilitarist, nach dem Krieg galt er als Anpasser: Erich Kästner ist der bekannteste Autor, der Deutschland während der Nazizeit nicht verlassen hat. Tobias Lehmkuhl hat Kästners Leben in der Kriegszeit ausgeleuchtet.
Tech-Gurus träumen von der Unsterblichkeit. Ein Irrweg, so ist die österreichische Philosophin Lisz Hirn überzeugt. Der Mensch müsse sich auf das Menschliche besinnen, sagt sie….
Das Volk wird nie nach ihm schrein; er sättigt nicht, er ist überhaupt nicht zum essen, man kann höchstens eine seiner Hände streicheln oder seinen Mund küssen – er hat einen schüchternen Kindermund. Der erzählt immer von sich, immer……
In 15 Staffeln der TV-Serie „Supernatural“ hat Geschichtenbewahrerin Michaela Sam und Dean Winchester dabei zugesehen, wie man in der Praxis Monster jagt und vernichtet. Doch wer eine erfolgreiche Monsterjägerin werden will, oder ein erfolgreicher Monsterjäger, braucht auch theoretisches Wissen. Der …
Die 40. Ausgabe der Comicreihe »Asterix«, »Die weiße Iris«, kehrt zu alter Größe zurück. Texter Fabcaro und Zeichner Didier Conrad liefern eine amüsierende Geschichte mit frischen Ideen, in der die Römer versuchen, Asterix und seine Gefährten durch Positivismus zu zähmen….
Auch in seinem neuen Buch „Sätze, die die Welt verändern“ gibt Bruno Preisendörfer wieder Geschichtsstunden, die man sich als Schüler gewünscht hätte.
Carel van Schaik und Kai Michel fordern in ihrem Buch „Mensch sein“, dass wir aus der Evolution lernen und uns wieder kooperativer verhalten.
Die amerikanische Autorin Melissa Febos schreibt in „Girlhood“ über den Schrecken ihrer Mädchenjahre und fragt sich, welche Auswirkungen der auf sie hatte.
Claudia Kromreis maßstabsetzend objektiver Bildband über Berliner Gesellschaftsbauten der Postmoderne.
Der Tübinger Philosoph Otfried Höffe feiert die Selbstbeschränkung. Welcher Gewinn liegt im Verzicht?
Treppenhäuser, Früchte, Wollknäuel: Die Komikerin Lisa Frischemeier erinnern etliche Dinge an Vulven. Ein Bildband dokumentiert einige und verändert das Sehen.
Das Leben Rainer Maria Rilkes war voller Widersprüche und Unzulänglichkeiten. Gunnar Decker schildert es mit kritischer Empathie und großem erzählerischen Können.
Niklas Maak und Leanne Shapton spielen schreibend und malend eine berühmte Filmeinstellung nach: Zwei Leute fahren Auto und blicken in dieselbe Richtung. Wir Zuschauer gucken zurück.
Charly Hübner und Carmen Miosga haben erstmals Uwe Johnsons „Jahrestage“ vollständig eingelesen und erschließen den detailvernarrten Jahrhundertroman damit einem neuen Publikum.
Leise gesprochen: Cordelia Edvardsons erschütternder Roman einer Überlebenden, „Gebranntes Kind sucht das Feuer“, gelesen von Nina Kunzendorf.
Die Dramatikerin Olga Bach erzählt in ihrem Romandebüt „Kinder der Stadt“ von Freundschaft, dem Theater als Lebensform und davon, wie man sich von beidem frei macht.
Auf der Suche nach dem großen russischen Roman: Sergej Lebedew taucht in „Titan oder die Gespenster der Vergangenheit“ ab in die russische Geschichte und findet Schlimmes und Allerschlimmstes.
Adam Thirlwells Romane gehören zu den besten, die es derzeit gibt. In „Die fernere Zukunft“ geht es nun um eine Frau, die den Kampf gegen eine Welt aufnimmt, in der für sie kein Platz vorgesehen ist.
Als die Patriarchen ihre Rechnungen noch mit Whiskey beglichen: Jeanette Walls‘ Prohibitions-Roman „Vom Himmel die Sterne“.
Joe Abercrombies Klingen- bzw. First Law-Reihe ist zumindest einmal gefeierte High-Fantasy, die nicht wirklich enttäuscht. Mit weniger Vorschusslorbeeren bedacht als Martin oder Sanderson, bekommt man hier eine solide, spannende Geschichte in einer ganz interessanten Welt, die gar nicht erst versucht, …
Ab einer gewissen Fülle der Anschauung kommt es auf Thesen nicht mehr an: Das Werk des Historikers John Röhl wird schon allein wegen seiner schieren Materialfülle überleben. Jetzt ist er in Sussex gestorben.
Marc-Uwe Kling hat mit der Erfindung des kommunistischen Kängurus Millionen von Menschen erreicht. Nun hat er mit seinen Zwillingen einen Roman geschrieben. Wie war das?…
In Charles Lewinskys neuem Roman „Rauch und Schall“ erleidet der Geheimrat eine SchreibblockadeRezension von Manfred Orlick zuCharles Lewinsky: Rauch und SchallDiogenes Verlag, Zürich 2023