Literaturprojekt – Eine Klasse schreibt einen Roman
Ein Lehrer ist verschwunden. Rund um diesen Vorfall schreibt eine Hamburger Schulklasse einen Roman. Mit dem Projekt will Autorin Isabel Abedi Jugendlichen aus ärmeren Familien Mut machen….
Ein Lehrer ist verschwunden. Rund um diesen Vorfall schreibt eine Hamburger Schulklasse einen Roman. Mit dem Projekt will Autorin Isabel Abedi Jugendlichen aus ärmeren Familien Mut machen….
2008 verlor Barbara Pachl-Eberhart bei einem Verkehrsunfall an einem unbeschrankten Bahnübergang ihren Mann und ihre beiden Kinder. 2010 erschien ihr Buch »Vier minus drei«, in dem sie schilderte, wie sie dieses schreckliche Unglück verarbeitete und wieder zurück ins Leben fand….
Posten, hinfahren, Tränen weinen – und dann Chicken Wings bestellen. Der gestrandete Wal Timmy zeigt, wie symbolische Anteilnahme als ideologische Schutzschicht funktioniert, meint David Lauer – und sieht darin trotzdem eine Chance.Ein Kommentar von David Lauer…
Schwierige Fragen Die Zeitung “De Standaard” in Brüssel hat schon länger die Rubrik “Mein Leben in Büchern”. Darin stellt sie Autoren individuell zugeschnittene ungewöhnliche Fragen. Mir unter anderem die Fragen “Das Buch, das ich nach meinem Tod verschenke” und “Das …
Im Kino: Wieder einer dieser Filme, die ich mir vermutlich nicht an einem Stück anschauen kann, weil mich schon der Trailer so mitnimmt.
Als kleine Sensation würdigt die FAZ, wie Julia Wolf in ihren Erzählungen elf Frauen zwischen Beherrschung und Entgleisung porträtiert. Gern verirrt sie sich auch im erzählerischen Labyrinth des spanischen Autors Enrique Vila-Mata. Der Dlf amüsiert sich prächtig …
Klára Hůrková stellt an jedem 17. des Monats interessante lyrische Funde aus ihren beiden Heimatländern Tschechien und Deutschland vor. Sie übersetzt ausgewählte Texte in die [……
Im Halbdunkel des Mondlichts zeigt Nina Bußmann, wie trügerisch Gewissheiten sind, und lässt uns Fährten folgen, die sich im nächsten Moment verlieren – ein leises, aber anhaltendes Spiel aus Zuspitzung und EntzugRezension von Christina Bickel zuNina Bußmann: Drei …
Der Sammelband „Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies“ mit Essays zur Literatur zeigt eindrucksvoll, wie gegenwärtig die Zusammenkunft von Autoren und Lesern sein kannRezension von Hermann Rotermund zuFritz Rudolf Fries: Auf der Suche nach dem verlorenen Paradies. …
Sarah Iles Johnstons Neuerzählungen griechischer Mythen „Von Göttern und Menschen“ sind ebenso unterhaltsam wie informativRezension von Rolf Löchel zuSarah Iles Johnston: Von Göttern und Menschen. Die griechischen Mythen neu erzähltVerlag C.H….
Colm Tóibíns Novelle „Die Schwestern“ ist wenig spannungsreichRezension von Mechthild Hesse zuColm Tóibín: Die SchwesternHanser Berlin, Berlin 2026
Mit der Freiheit der Ungewissheit sollte man leben lernen, sagt die Autorin Gabriele von Arnim. In ihrem neuen Buch „Abschied leben“ setzt sich die fast 80-Jährige mit einem Zeitgefühl auseinander, das herausfordert, aber auch Glück schenken kann.Arnim, Gabriele von…
„Sexismus darf in der Literaturkritik wie anderswo keinen Platz haben“, stellt Michael Wurmitzer im Standard zur aktuellen Causa Scheck fest, „man sollte mit dem Sexismusvorwurf aber auch bedacht umgehen“. Wilhelm von Sternburg erinnert in der FR an den Schriftsteller und …
Für Krimi- und Geheimdienstfans ein Genuss Ein namenloser Schriftsteller, nennen wir ihn X, wird von seinem alten Freund… Der Beitrag Christoffer Carlsson – Hinter dem Nebel (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Literatur verbindet Menschen. Diese Erkenntnis mag nicht neu sein, aber selten habe ich dies so unmittelbar gespürt wie bei unserer Leipziger Wohnzimmerlesung. Wie immer – so kann man inzwischen sagen – stellt mein guter Freund Hannes Lehner während der Leipziger …
114 Wörter, 1 Minute Lesedauer. LnPoe-Messelese #13 · Charlotte van der Mele Eine aktuelle Kolumne mit neuen Texten, Fundstücken und Wiederentdeckungen rund um die Leipziger Buchmesse….
Es geht weiter auf unserer Reise, diesmal nach Estland. Ein kleines Land im Nordosten Europas, das im Alltag vieler Menschen kaum präsent ist und doch in den letzten Jahren immer wieder als Beispiel für eine moderne, digitale Gesellschaft genannt wird. …
In Deutschland lässt sich die Qualität von Literatur mit einer ganz einfachen Faustregel bestimmen: Je mehr Geld jemand mit seinen Büchern verdient, desto verdächtiger. Fitzek-Verdacht, Farbschnitt-Quatsch, öffentlichkeitswirksam ab in die Tonne damit!…
Die FAZ empfiehlt Reportagen von Rebecca West, Janet Flanner und Martha Gellhorn über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Mit Markus Messling blickt sie auf Bartholdis Champollion-Statue und denkt neu über Kolonialismus nach. Auf die lange Geschichte des russischen Kolonialismus blickt derweil …
Hermann Hesse ist ja nun kein wirklich schlechter Schriftsteller. Viele seiner Texte sind nett, gefällig, lesen sich ganz gut herunter. Freilich, manche Passagen, die eher süßlich als geschliffen klingen, haben mir schon in dem Alter wehgetan, in dem man Hesse …
Der Maikäfer, Direktor Haffenloher, Nscho-tschi und Karl Marx Eine Causerie zum Abschied von Mario Adorf – von Wolfgang J. Ruf Der erste Schauspieler, dem ich ganz persönlich begegnete, war Waldemar Leitgeb. Er war anlässlich des 50….
Rosa Grimm hat mit „Ach, mein Joggele!“ die Briefe der Marianne Rein an Jakob Picard als Zeugnis deren Lebens und Schaffens herausgegebenRezension von Friedrich Voit zuRosa Grimm (Hg.): »Ach, mein Joggele!…
Selten berührt ein lakonsicher Ton so tief wie bei Tom Schulz, der in dem Gedichtband „Salz und Erinnern“ das Leben im Vorbeigehen und als ein Verschwinden beschreibt und im Erinnern zugleich für die Unvergänglichkeit des Vergangenen votiertRezension von Nora …
Die Schriftsteller sind empört. Scharenweise verlassen sie den Verlag Grasset, denn sie wollen keine Steigbügelhalter für Autoritarismus in der Kultur sein. Was sich momentan bei dem Verlag abspielt, beschäftigt längst nicht nur die Literaturszene….
Auch ohne einen neuen Roman (aber immerhin mit einem Musikalbum und einem Gedichtband) „ist 2026 ein Michel-Houellebecq-Jahr“, ist Nils Minkmar in der SZ überzeugt, denn der Schriftsteller „wirkt wie ein Symbol unserer Gegenwart“, dessen Bücher unsere polykrisenhafte Gegenwart seit Jahren …