„Die Würde der Empörten“ von Lukas Meschik: Im Debattenkreisverkehr
Der Österreicher Lukas Meschik hat einen Roman über den sogenannten Wutbürger geschrieben: analytisch klar und doch überraschend anders, als man es vermutet.
Der Österreicher Lukas Meschik hat einen Roman über den sogenannten Wutbürger geschrieben: analytisch klar und doch überraschend anders, als man es vermutet.
Die kleine Ingoldserie geht in eine Pause (in den Kommentaren gestern und vorgestern habe ich die Vorlagen der Umdichtungen nachgereicht). Heute etwas Neueres….
Ein Buch von Umberto Eco, das niemand kennt, von dem es nur wenige Exemplare gibt und das nicht von Umberto Eco geschrieben wurde. Aber von wem dann? Umberto Eco hätte Freude an dieser Geschichte….
Ein Fremder kommt ins Dorf und mischt die Dorfgesellschaft auf. Das ist ein klassischer Topos der norwegischen Literatur. Auch Tarjei Vesaas’ Roman «Der Keim» aus dem Jahr 1940 spielt das Szenario durch – auf unnachahmlich dichte, kunstvolle und bewegende Weise….
Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, [……
Jede Äußerung menschlichen Geisteslebens kann als eine Art der Sprache aufgefaßt werden, und diese Auffassung erschließt nach Art einer wahrhaften Methode überall neue Fragestellungen. Man kann von einer Sprache der Musik und der Plastik reden, von einer Sprache der……
von Bonnie Garmus Originaltitel: »Lessons in Chemistry« Übersetzung aus dem Englischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann Piper Verlag, März 2022 www.piper.de gebunden mit Lesebändchen 464 Seiten 24,00 € (D), 24,70 € (A) ISBN 978-3-492-07109-3 W E G …
Der Roman „Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins“ des im Exil lebenden Tschechen Milan Kundera (1984)Rezension von Marcel Reich-Ranicki
Milan Kunderas Roman „Die Unsterblichkeit“ (1990)Rezension von Marcel Reich-Ranicki
Holger Kuße räsoniert in „Die Semantik des Meeres“ lyrisch über sichtbare und unsichtbare SchöpfungskraftRezension von Jörn Münkner zuHolger Kuße: Die Semantik des Meeres. Rote Segel – Élan vital. GedichteEdition Noack & Block, Berlin 2022
Vorbemerkungen zur Juli-Ausgabe von literaturkritik.deVon Redaktion literaturkritik.de
Mieko Kawakamis Roman „All die Liebenden der Nacht“ kreist um die Metapher des LichtsRezension von Lisette Gebhardt zuMieko Kawakami: All die Liebenden der Nacht. RomanDuMont Buchverlag, Köln 2023
Ein Gespräch mit Valeria Gordeev, der Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2023Von Vanessa Franke
Vom Menschenschauen im britischen Kolonialreich bis zum Musikclip auf MTV: Heather Radke hat eine enorm erhellende Geschichte des weiblichen Hinterteils geschrieben.
Im knallbunten Bilderbuch „Am Leuchtturm gibt es Erdbeereis“ führt ein schlichter Wunsch in ein großes Abenteuer.
Die FAZ lernt mit Stanislaw Baranczaks Schriften aus den Siebzigern, wie man unter Bedingungen des politischen Drucks als Dichter wahrhaftig bleiben kann. Die Zeit lernt von Marina Zwetajewa, dass man ein ekstatisches Genie und zugleich ein menschliches Monster sein …
Nick Hornby, der Popnerd unter den Bestseller- Autoren, weiß, dass seine Helden Prince und Charles Dickens nichts verbindet – und hat gerade deshalb versucht, sie zu vergleichen.
Wie können Autor:innen ihre eigene Stimme, vielleicht auch die Progressivität bestimmter Themen, in einer Flut von Verlagslogiken und finanziellen Abhängigkeiten behalten?
Simon Reynolds ist der berühmteste Popnerd der Welt. Sein neues Buch handelt von fortschrittlicher Musik, im Gespräch aber sagt er: Die Zukunft hat ihren Glanz verloren.
Milan Kundera, 1980 (Elisa Cabot, CC BY-SA 2.0)Die Feuilletons trauern um Milan Kundera. Für den Kommunismus in seiner tschechischen Heimat begeisterte er sich zunächst glühend, dann blieb es lange ein Hin und Her, bis ihn die Niederschlagung des Prager …
Schon zu einer schönen Gewohnheit geworden: Mein Blick auf die Lyrik in den Herbstvorschauen 2023 der Verlage. Aber: Es ist ein sehr subjektiver Blick, es ist eine sehr kleine Auswahl diesmal, es sind die, die mir am vielversprechendsten erscheinen. …
Weiter mit der kleinen Serie der Gedichte aus dem Deutschen von Felix Philipp Ingold. Die Gedichte dieses Büchleins (aus dem legendären Rainer Verlag) sind Umdichtungen, Parodien oder Übersetzungen von deutschen Gedichten aus dem klassischen und modernen Kanon jener Jahre aus …
Der jüngste Erzählband des Schriftstellers versammelt grotesk traurige Geschichten. Heinz Strunk scheint inzwischen an ähnlicher Misanthropie zu leiden wie seine Figuren.
Man hat mich gefragt, ob der Bösendorfersaal erhalten werden solle. Der frager ging wohl von der voraussetzung aus, daß es eine sache der pietät wäre, einen saal, der in der musikgeschichte Wiens eine so große rolle gespielt hat, nicht……