Franz Kafka: Die Kafka
Beim Vorlesen seiner Texte soll Franz Kafka häufig Lachanfälle bekommen haben. Tatsächlich weist sein Werk viele Slapstickmomente auf – und einen widerständigen Humor.
Beim Vorlesen seiner Texte soll Franz Kafka häufig Lachanfälle bekommen haben. Tatsächlich weist sein Werk viele Slapstickmomente auf – und einen widerständigen Humor.
Die FAZ kann kaum glauben, wie aktuell John Sanfords Roman „Menschen vom Himmel“ von 1943 von Rassismus und Ausgrenzung in den USA erzählt. Die SZ hält mit dem von Corry Guttstadt herausgegebenen Sammelband über türkisch-islamischen Antisemitismus ein Glanzstück „politischer Bildung“ …
„Charlotte Löwenskold“ ist der zweite Teil von Selma Lagerlöfs Löwenskold-Trilogie. Und auch ein ganz anderer Text, dessen Verbindungen zum Vorgänger sich rein auf Örtlichkeiten und Personen beschränken. Wir sind wieder im ländlichen Värmland, und die Familie Löwenskold steht im Mittelpunkt, …
Annie Ernaux betreibt nach Roman Buchelis Ansicht ein bisschen arg viel Unterschriften-Inflation: Kaum ein offener Brief, den die Schriftstellerin nach loser Ansicht nicht unterschreibt, sofern das Anliegen zumindest grob ins eigene Raster passt, schreibt Bucheli in der NZZ. Delegiert werde …
„Sofern es überhaupt ein „Bewältigen“ der Vergangenheit gibt, besteht es in dem Nacherzählen dessen, was sich ereignet hat.“ Hannah Arendt…
Hadasa Rubin ist eine jiddische Dichterin aus einer Gegend, die nacheinander zu Russland, Polen und der Ukraine gehörte. Sie wurde 1911 oder 1912* in Jampol bei Krzemieniec (Russisches Reich, heute Jampil, Ukraine) in einer jüdischen Familie geboren. 1921 zog die …
1929 gab der Antikriegsroman „Im Westen nichts Neues“ einer verlorenen Generation eine Stimme, die im Ersten Weltkrieg geopfert worden war. Das Interesse am Stoff von Erich Maria Remarque ist neu entfacht. Was können wir heute daraus lernen?…
In seiner tausendjährigen Geschichte war Jiddisch vor allem eine Alltagssprache. Seine Literaturfähigkeit wurde immer wieder angezweifelt. Spätestens der Literaturnobelpreisträger Issac Bashevis Singer bewies das Gegenteil….
Todesfuge ist ein Gedicht des deutschsprachigen Lyrikers Paul Celan, das mit lyrischen Mitteln die nationalsozialistische Judenvernichtung thematisiert. Es entstand zwischen 1944 und Anfang 1945 und erschien zunächst in rumänischer Übersetzung im Mai 1947. Die deutsche Originalfassung wurde 1948 in……
Wir senden wieder (fast) live aus dem Coming of Karlo Strudel, aus Sprachkunst, geschwärztem Plottschrott und klebrigen Oberflächen. In dieser Folge grasen wir Weihnachten, Silvester und Ostern in einem ab. Dabei begegnen wir dem Teemeister, Leonard Cohen und Schopenhauer….
Die Protagonistin in Anna Metcalfes Debüt „Chrysalis“ nimmt sich, was sie will, stilisiert sich selbst zur Ikone einer suchenden Gesellschaft – und taucht in dem Roman selbst nie auf.
Die Schauspielerin Anke Engelke hat eine neue Version des Kinderbuch-Klassikers „Häschenschule“ gedichtet. Ein Gespräch über vegane Füchse, böse Bauern und ihren Traum vom Lehrersein.
Von rumänischen Freundschaften, Schwestern und dem Lebensende. Unsere Jury prämiert die Literatur-Highlights im Februar.
Viele Verleger sind unzufrieden mit der Leipziger Buchmesse, sogar die Idee einer Konkurrenzveranstaltung kursiert. Auf die neue Direktorin warten gewaltige Aufgaben.
FAZ und FR hören gebannt zu, wenn ihnen die Philosophin Rahel Jaeggi erklärt, wann soziale Veränderungen fortschrittlich sind. Außerdem blickt die FAZ mit Tolkien, Dante und Carlo Rovelli in „Weiße Löcher“. Die SZ lernt von Heinz Bude: Die Boomer …
Louise Meriwethers „Eine Tochter Harlems“ erzählt von einer Jugend in den 1930er JahrenRezension von Walter Delabar zuLouise Meriwether: Eine Tochter Harlems. rororo Entdeckungen Band 3Rowohlt Taschenbuch Verlag, Hamburg 2023
Nele Pollatscheks unterhaltsamer To-do-Listen-Roman „Kleine Probleme“Rezension von Martin Gaiser zuNele Pollatschek: Kleine ProblemeGaliani Verlag, Berlin 2023
Hinweis von Redaktion literaturkritik.de zuOskar Ansull: Papierstreifzüge. Neue PapierstreifenWehrhahn Verlag, Hannover 2023
In „Wie sterben geht“ erzählt Andreas Pflüger eine Geschichte aus den Zeiten des Kalten Krieges Rezension von Dietmar Jacobsen zuAndreas Pflüger: Wie Sterben gehtSuhrkamp Verlag, Berlin 2023
Laudatio auf Dana Vowinckel zum Mara-Cassens-Preis 2023
„Jan Röhnert ist einer der welthaltigsten und weltläufigsten deutschen Dichter“, sagt Raoul Schrott. Dies stellt der Lyriker auch in seinem neuesten Gedichtband „Erdtagzeit“ unter Beweis.
Die Welt hat Marc Reichweins Bericht von seinem Besuch in der Deutschen Nationalbibliothek in Leipzig online nachgereicht. In seiner Reihe über Prousts „Recherche“ für den Tagesspiegel schreibt Gerrit Bartels diesmal über das Verhältnis des Erzählers zu den Kompositionen von Vinteuil. …
Der Star-Autor tourt mit seinem dritten Theaterstück. Auch in der Schweiz hat er Halt gemacht – und gemotzt.
Ein unbeabsichtigter Mord mit Folgen Desmond Thane arbeitet für die Nachrichtenagentur „International Features“ als Boulevardjournalist in London und… Der Beitrag John Mair – Es gibt keine Wiederkehr (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Charles Simic (* 9. Mai 1938 in Belgrad, Königreich Jugoslawien; † 9….