VOM NACHTTISCH GERÄUMT: Primo soprano
Über Heldensoprane, Donald Trump und die Mafia, die Iwein-Fresken in Südtirol, Fußballtaktiken und das Jahr 1946.
Über Heldensoprane, Donald Trump und die Mafia, die Iwein-Fresken in Südtirol, Fußballtaktiken und das Jahr 1946.
Sehr kunstvoll findet die FR, wie Hildegard Baumgart mit „Bettine und Achim von Arnim“ die Geschichte einer ungewöhnlichen Ehe erzählt. In höchsten Tönen lobt die FAZ Efrat Gal-Eds Biografie des jiddischen Dichters Itzik Manger. Die NZZ lässt sich verzaubern …
Mit großer Begeisterung hört die FAZ Montaignes Essays, denen Bodo Primus noch einmal besondere Solidität und Autorität verleiht. Auch wie sich Bastian Ronge für Adam Smith ins Zeug legt, gefällt ihr gut. Castro und Tito bleiben weiterhin die beliebtesten Diktatoren …
Als literarische Sensation begrüßt die FAZ die Entdeckung von Mordechai Striglers Bericht aus den Konzentrationslagern – „Majdanek“ widerlege überdies den Mythos vom Schweigen der Überlebenden. Dir FR begibt sich Joseph McVeigh in „Ingeborg Bachmanns Wien“. Die SZ liest David …
Die FAZ liest begeistert Dieter Manns autobiografische Gespräche zum 75. Die FR reist mit der frühen Hilary Mantel in die Enge der Siebziger und gruselt sich vor Gespenstern. Wenn die Zukunft so poetisch ist wie in Boualem Sansals „2084“, gibt …
Die FAZ saust mit Szczepan Twardochs Roman „Drach“ vor und zurück durch die Geschichte Schlesiens. Die NZZ wirft mit Joanna Bators Roman „Dunkel, fast Nacht“ einen Blick ins Kaczynski-Polen. Die Zeit liest Gedichte von Ann Cotten….
Jede Menge Tempo und Witz bescheinigt die FAZ Yelena Akhtiorskayas „Der Sommer mit Pasha“, ein Roman um einen soziophoben Odessiten in New York. Die taz singt mit Nick Cave den Sick Bag Song. Die Welt beugt sich über die Leiche …
Die taz lernt von Gabriela Burkhalter, dass auch auf dem Spielplatz die Selbstbestimmung dem Sicherheitsbedürfnis weichen musste. Die FAZ liest Oscar Martinez‘ hervorragende, aber deprimierende Lateinamerika-Reportagen „Geschichte der Gewalt“. Die Welt ahnt mit Michael D’Antonio, dass die …
Die FAZ schwelgt im Briefwechsel zwischen Gottfried Benn und Friedrich Wilhelm Oelze und erfährt, dass Letzterer sich hinter seinem Idol nicht verstecken musste. Außerdem stöbert sie mit Christian Rudder in den Daten von Datingportalen und entdeckt mehr als ihr lieb …
Die FAZ träumt mit Christian Adam vom „Jahre Null“ und bringt ein wenig Ordnung in die Nachkriegsliteratur. Die FR liest derweil begeistert die „gottverdammten Träume“ von Richard Russo.Die SZ lauscht gebannt den Anekdoten über musikalische und sexuelle Erweckung von …
Die FAZ reist mit einem spitzbübischen Dennis Gastmann durch unentdeckte Länder. Die NZZ bekommt eine verstörende Lektion über das Gleichgewicht des Hasses in Howard Jacobsons Roman „J“. Die SZ lässt sich vom belgischen Comicautor Simon Spruyt ins Fin-de-Siecle-Preußen entführen und …
Einfach hingerissen ist die FR von Julia Kissinas Roman „Elephantinas Moskauer Jahre“, in dem die junge Heldin ihre Jugend bestens mit Liebe und Lyrik verschwendet. Die NZZ atmet euphorisch die dünne Luft in den reflexiven Höhen von Tom McCarthys Roman …
Tolle Punchlines und den Rhythmus von South East London entdeckt die begeisterte SZ im Debüt der Rapperin Kate Tempest „Worauf Du dich verlassen kannst“. Weltliteratur!, ruft die taz überwältigt von Yvonne Owuors kenianischer Familiensaga „Der Ort an dem die …
Postreligiöses Erzählen aus Bulgarien, ein biografischer Roman über den spanischen Bürgerkrieg, rumänisches Kleinstadtleben, eine Geschichte der Violine – dies alles und mehr in unseren besten Büchern des Juni.
Die NZZ feiert Hector Abads von Peter Kultzen brillant übersetzten Roman „La Oculta“ als neues Meisterwerk der kolumbianischen Literatur. Die FR blättert durch zwei Bildbände über die Atelierwohnungen von Beuys und Kiefer. Lob gibts in der NZZ auch für das …
„Wann wird die Sonne in ihrer Schönheit wieder über ganz Afrika scheinen?“ fragt der südafrkanische Dichter Wanga Gambushe. Noch stehen vor einer afrikanischen Renaissance Selbstzweifel, die Wunden der Apartheid und die Sünden der Väter….
Die FAZ streift mit Norman Lewis durch Neapel im Jahre 1944. Fasziniert erkundet sie mit „Keplers Dämon“ auch das Grenzgebiet zwischen Literatur und Wissenschaft. Die SZ kreist mit Francis Picabias dadaistischen Texten um die Avantgarden….
Die NZZ träumt mit Michelle Steinbecks Debütroman „Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch“ vom Meer. Die SZ nimmt mit Lasha Bugadze den Literaturexpress. Die FAZ folgt den Spuren Wilhelm Tells nach Manila….
Die FAZ entdeckt in Ernst Jandls Werken Sprachschätze für ein ganzes Lektüreleben. Die FR macht es sich im England der 50er gemütlich mit einem Cozy Krimi von James Runcie. Die NZZ geht mit zwei Kindern auf die Suche nach dem …
Klug, elegant und überzeugend findet die SZ, wie Wolfgang Ullrich in seinem Essay „Siegerkunst“ den refeudalisierten Kunstmarkt seziert, für den das Vokabular der Moderne nur noch wertsteigerndes Ornament ist. Die FAZ ist ganz hingerissen von der Poesie und Märchenhaftigkeit …
Berührt und begeistert liest die FAZ Sally Nicholls‘ Jugendbuch „Wünsche sind für Versager“, das die Geschichte eines ungeliebten Kindes erzählt. Für Leseglück sorgt bei der FAZ auch Philippa Pearces Kinderbuchklassiker „Als die Uhr dreizehn schlug“. Die Welt folgt noch …
Einfach hingerissen ist die Welt von Luiz Ruffatos Roman „Ich war in Lissabon und dachte an dich“: Unmöglich, dem Sound des Brasilianers nicht zu verfallen! Die FAZ lernt von François Garde alles über das Leben und „Lachen der Wale“. Die …
Analytische Schärfe, fundierte Argumente und überraschende Lösungen präsentiert Sahra Wagenknecht in „Reichtum ohne Gier“, stellt die FAZ beeindruckt fest. Äußerst aufschlussreich findet sie auch Patrick Kingsleys Fluchtreportage „Die neue Odyssee“. Ein Meisterstück inmitten von Etüden entdeckt die SZ in Georgi …
Die fleißige Zeit überlässt sich mit Cecile Wajsbrot in einem Pariser Café der Vergangenheit, übt sich mit Ilija Trojanow in den achtzig olympischen Sommerdisziplinen, begutachtet mit Riad Sattouf den Araber von morgen und setzt sich der vollen Härte von Michael …
Die SZ liest mit Oguz Atays Roman „Die Haltlosen“ einen Klassiker der türkischen Literatur. Die FAZ lässt sich von Pavel Pepperstein in die Zukunft der russischen Avantgarde katapultieren. Die NZZ staunt über Burt Glinns Fotos von der Revolution in Kuba….