BÜCHERBRIEF: Sprachmagisches Zirpen
A. L. Kennedy zeichnet ein ebenso zartfühlendes wie bitterböses Porträt zweier Londoner, Vladimir Sorokin wirft in seiner tiefschwarzen Dystopie Nabokov, Proust und Co….
A. L. Kennedy zeichnet ein ebenso zartfühlendes wie bitterböses Porträt zweier Londoner, Vladimir Sorokin wirft in seiner tiefschwarzen Dystopie Nabokov, Proust und Co….
Die FR liest verzaubert Elizabeth Stouts Roman „Alles ist möglich“, der die ganze Welt im kleinen Städtchen Amgash zusammenfasst. Die FAZ begegnet in neuen Biografie von Leonardo da Vinci dem Universalgenie und dem Nihilisten. Die NZZ vergräbt sich im ersten …
Die FAZ lässt sich von dem Literaturwissenschaftler Stefan Andriopoulos die Wechselwirkungen zwischen Technik und Okkultismus erklären. Als lebendiges und lehrreiches Zeitpanorama liest die NZZ Ulinka Rublacks Mikrogeschichte um den Hexenprozess gegen die Mutter von Johannes Kepler. Die SZ schmunzelt über …
Die FAZ lauscht dem sprachmagischen Zirpen von Robert Macfarlanes „Verlorenen Wörtern“. Die SZ bewundert, wie Helen Oyeyemi in ihren Erzählungen Poe und Realityshow mixt. Die NZZ ergründet mit Gerald Hosp, was zum Brexit geführt hat….
Die auf Abenteuer erpichte FR geht mit dem italienischen Physiker Carlo Rovelli auf Entdeckungsreise durch Zeit und Raum. Die NZZ lässt sich von Uwe Hoering über Chinas „Langen Marsch 2.0“ informieren….
Viel Uneindeutigkeit erblickt die FAZ in Andreas Herzaus Bildern von Angela Merkel. Von Alexander Wendts Drogenrecherche „Kristall“ lernt sie, warum der Osten auf Crystal Meth setzte, während sich der Westen Heroin spritzte. Die NZZ verfolgt mit Frank Rexroths „Fröhlicher Scholastik“ …
Beglückt hält die FR die „Estampes“ in den Händen: reduzierte, aber äußerst sinnliche Grafiken von Henri Matisse. Die SZ bespricht Bücher zum Brexit: Während ihr Tessa Szyszkowitz‘ Band „Echte Engländer“ einen guten Überblick über die Probleme der Insel …
Die FAZ freut sich, Gabriela Adamesteanus meisterlichen Bukarest-Roman „Verlorener Morgen“ von 1983 endlich auf Deutsch lesen zu können. Die Welt erkundet den Stand deutscher Lyrik mit zwei neuen Gedichtanthologien. Die NZZ lässt sich von Bettany Hughes zu einem inspirierenden Streifzug …
Die SZ staunt, wie bitterböse Anke Stelling in ihrem Roman „Schäfchen im Trocknen“ das Berliner Selbstverwirklichungsmilieu auseinandernimmt. Als echte Großtat im Sinne eines jeden Bach-Fans preist sie außerdem Friedhelm Krummachers Bände über Bachs Kantaten und Passionen. Die NZZ entdeckt tiefschwarze …
Alles ganz toll hier! Die Zeit lässt sich in den „Mindstate Malibu“ einführen. Die SZ sucht lieber mit dem Podemos-Vordenker Cesar Rendueles in der Literatur nach Alternativen zum Kapitalismus….
Die taz liest radikale Frühaufklärer über die „Drei Betrüger“. Die SZ bewundert das geile Grün rund um die Villa der Manns in Pacific Palisades und vertieft sich in einen deutsch-nordafrikanischen Sammelband zur Redefreiheit. Die FAZ schwelgt in der morbiden Schönheit …
Als wirklich kostbar und große Entdeckung rühmt die FAZ die Anthologie „Die Morgendämmerung der Worte“, die moderne Poesie der Sinti und Roma aus ganz Europa versammelt. Zart wie eine Bleistiftzeichnung findet sie Magdalena Jagelkes Novelle „Ein gutes Verbrechen“. Die NZZ …
Die NZZ träumt mit Erzählungen von Jeffrey Eugenides vom großen Ausbruch. Die taz erkundet mit Kirk Wallace Johnsons „Federdieb“ den größten Museumsraub der Naturgeschichte. Die FAZ kocht mit Nigel Slater Rebhühner und Quittenmousse gegen die Winterdepression….
Elizabeth Bishops Gedichte kommen unmöbliert daher, ohne Deutungen und ohne Interpretationshilfen. Um das Geflecht der Welt und der Sprache zu lockern, ins Freie lösen zu können, hat sie stärkste poetische Mittel eingesetzt. Steffen Popp hat die Denkbewegungen der amerikanischen Dichterin …
Die FAZ liest einen Band über die Restitution von Ernst Ludwig Kirchners „Berliner Straßenszene“ als warnendes Lehrstück. Die NZZ verschlingt den zweiten Teil von Florian Illies‘ „1913“. Noch radikaler als Döblins „Berlin Alexanderplatz“ findet sie Roberto Arlts Roman „Die …
Die FAZ taucht mit A.L. Kennedys „Süßer Ernst“ in das London der Jetztzeit ein….
Die SZ lernt mit Alexander Demandt, die Milde Marc Aurels zu lieben. Die NZZ geht mit Matias Faldbakken ins Nobelrestaurant. FR und FAZ lesen Martin Walsers nicht ganz stubenreine Bekenntnisse „Spätdienst“….
Handke über Beuys, der Peruaner als Maschine, Erdbeere Senga Sengana, Welterfahrungen der Fledermäuse und ein Blumenhütchen. Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt.
Berührt lauscht die FAZ den von Elisabeth Orth gelesenen Briefen der Physikerin Lise Meitner aus dem schwedischen Exil. Mit „Tenderenda der Phantast“ erlebt sie Hugo Ball erfrischend unchaotisch. Die SZ geht auf Kneipentour: Heinz Helle eröffnet ihr im …
Die FAZ erfährt von Peter Neumann, was Kant, Fichte, Schelling, Hegel und Co. im Alltag in Jena um 1800 so trieben. Die NZZ begibt sich mit dem Historiker Arnold Esch auf eine faszinierende Reise durch italienische Landschaften von der …
Die FAZ definiert mit Knut Bergmann fröhlich Politiker über ihre Fähigkeit zu kulinarischem Genuss. Die FR taucht angeregt in den Briefwechsel Ingeborg Bachmanns mit Hans Magnus Enzensberger. Die NZZ lauscht gespannt Denis Diderots Gespräch mit der Marschallin de Broglie wider …
Niedergeschlagene Augen und offene Blicke: Geoff Dyers enzyklopädisches Buch über Garry Winogrand erzählt den großen Film der amerikanischen Straßenfotografie, der im New York der Fünfzigerjahre beginnt und im Los Angeles der Achtzigerjahre endet.
Die taz reist mit der Fotografin Yan Wang Preston den Jangtsekiang entlang und entdeckt einen Fluss von spröder Schönheit. Die SZ bewundert die Virtuosität, mit der Alex Capus sein wahres Märchen der bäuerlichen „Königskinder“ von Versailles erzählt. Die NZZ …
Die SZ begibt sich mit Kent Nerburn auf die alten Pfade der Lakotas und lernt von ihm, vor der widerständigen Weltsicht der Indianer zu kapitulieren. Ré Soupaults Erinnerungen „Nur das Geistige zählt“ liest sie als Lebensgeschichte aus Arbeit, Gefahr und …
Als Triumph der Imagination feiern SZ und Welt Judith Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“, das den Kaspischen Tiger, den Palast der Republik , das Einhorn und ein Südseeatoll versammelt. Die Welt liest bei der grandiosen A.L….