Vom Hügel
Ein Kommentar zu den viralen Texten des Lyrik-Shootingstars Amanda GormanVon Jonas Heß
Ein Kommentar zu den viralen Texten des Lyrik-Shootingstars Amanda GormanVon Jonas Heß
„Alle Farben weiß“ von Christa Ludwig beginnt mit einer Dreiecks- oder Vierecks-WG-Geschichte im Kunststudentischen Milieu. Selina liebt Niklas, aber geht… Weiterlesen Faszinierender Kunst-„Krimi“ mit generischem Beginn und frustrierendem Schluss. „Alle Farben weiß“ von Christa Ludwig….
Christoph Walter Für sehr viele Leserinnen und Leser (mich eingeschlossen) dürfte das 2017 erschienene, immens erfolgreiche „Was man von hier aus sehen kann“ der erste Kontakt mit Mariana Leky gewesen sein. Dabei hatte die Autorin bereits vor ihrem wundervollen Bestseller …
„Geradezu furchterregend ehrlich“ findet die taz Tore Ditlevsens endlich ins Deutsche übersetzte Erinnerungen. Die FAZ bleibt mit Dieter Kosslick „Auf dem Teppich“ und lässt sich von Malu Halasa erzählen, wie es einem Schweinemetzger in Jordanien ergeht. Die FR begibt sich …
Den Verfasser eines Buches persönlich zu kennen, macht es nicht unbedingt einfacher, darüber zu schreiben. Ganz besonders, wenn man den … Mehr
1964 wurde für den dritten Bond-Film „Goldfinger“ in der Schweiz gedreht, nun blickt ein opulentes Fotobuch hinter die damaligen Kulissen. Das hat nostalgische Wucht.
Wenn ich ein Buch aufschlage, dann schaue ich instinktiv, ob auch ein Bleistift in Reichweite liegt, mit dem ich die Stellen, die den Text für mich besonders machen, markieren kann. Beim Roman »Das perfekte Grau« von Salih Jamal allerdings hatte ich …
In Städten fehlen oft Räume für die Jugendkultur – auf dem Lande fehlt es manchmal an Jugend, oft aber nur an Koordination und Ideen. Ein Projekt aus Sachsen-Anhalt zeigt, wie man das Landleben für junge Menschen attraktiv machen kann.Deutschlandfunk …
Seit den 1980er-Jahren hat sich die Zahl der Höfe in der Schweiz von 100.000 auf 50.000 halbiert….
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
Die NZZ bringt ein erstmals auf Deutsch übersetztes Gespräch, das Mario Vargas Llosa und Jorge Luis Borges im Juni 1981 geführt haben. Letzterer gibt sich dabei als „alter spencerscher Anarchist“ zu erkennen: „Ich glaube, der Staat ist ein Übel, einstweilen …
Das Taxi wurde im Berlin der 20er zum magischen Vehikel. Der russische Emigrant Alexander Kareno hat 1929 seine Erfahrungen als Chauffeur aufgeschrieben. Sie sind eine Sittengeschichte der Metropole, die damals als zweite russische Hauptstadt galt….
Es ist ebenso vernünftig, eine Art Gefangenschaft durch eine andere darzustellen, wie irgendetwas, was wirklich existiert, durch etwas, was nicht existiert. Albert Camus gehört sicherlich zu den bedeutendsten Literaten der modernen Literatur. 1913 in Nordafrika geboren und 1960, drei Jahre …
Johann Heinrich Voß (* 20. Februar 1751 in Sommerstorf, Mecklenburg-Schwerin; † 29….
Nachdichtung einer nigerianischen Volkssage Ein Wanderer kommt tief in einen dunklen Wald bleibt im Gestruep hængen stolpert ueber einen Totenschædel Der Schædel klappert & beginnt zu sprechen »Wie ist das nur mœglich?« schaudert der Wanderer »Das Reden brachte …
Der Begleitband „Das Piranesi-Prinzip“ erschien im vergangenen Jahr zur gleichnamigen Sonderausstellung, die in der Kunstbibliothek in Berlin gezeigt wurde und demnächst auch wieder wird. Geschichtenzeichnerin Celina hat sich sowohl die Ausstellung als auch den Katalog angesehen….
Die Bestsellerautorin Connie Palmen hat die Liebe ihr Leben lang ausgekundschaftet. Ein Gespräch über den Stand ihrer Forschung.
Katharina Raabe und Frank Wegner haben in „Warum lesen?“ Antworten auf eine grundlegende Frage zusammengestelltRezension von Mario Wiesmann zuKatharina Raabe; Frank Wegner (Hg.): Warum Lesen….
Jürgen Heimbach erkundet in „Vorboten“ die Gefühlslage im besetzten Rheinhessen des Jahres 1920Rezension von Miriam Seidler zuJürgen Heimbach: Vorboten. KriminalromanUnionsverlag, Zürich 2021
„Undienlichkeit“: Iris Därmann wichtige, aber nicht immer überzeugende Überlegungen zu Widerstand, Versklavung und ArbeitRezension von Kai Sammet zuIris Därmann: Undienlichkeit. Gewaltgeschichte und politische PhilosophieMatthes & Seitz Verlag, Berlin 2020
Zu Lebzeiten war Lucia Berlin wenig Ruhm beschieden. Erst zehn Jahre nach ihrem Tod eroberte eine Neuausgabe ihrer Stories die Bestsellerliste der „New York Times“. Auch in Deutschland wurde ihr Werk zum Erfolg….
Die negativen Rezensionen zu dem Film I am Mother zu lesen, schmerzt. Warum stellen sich Menschen so dumm? Besonders die,… Weiterlesen Filmfreitag II – „I am Mother“ – Missverstandenes Sci-Fi-Meisterwerk
John Rawls‘ vor 50 Jahren erschienene „Theorie der Gerechtigkeit“ ist das einflussreichste Buch der politischen Philosophie der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Er denkt darin Gerechtigkeit als Fairness….
Thomas Hürlimanns Familienromane und seine Antworten auf die Sirenenrufe der Literaturgeschichte: Eine Werkschau der Zeitschrift „Text und Kritik“.
Die FAZ lauscht Mozart mit Stephan Mösch und sieht mit Jay H. Gellers Geschichte der Scholems ein neues Werk im Kanon der Forschungsliteratur zur neueren deutsch-jüdischen Geschichte. Die SZ schaut mit Jürgen Brokoff zurück auf Literaturstreitigkeiten in der DDR und …