Die Perspektive des weißen Mannes
Ein Konzept zur Rassismuskritik im LiteraturunterrichtRezension von Joachim Schulze-Bergmann zuMagdalena Kißling: Weiße Normalität. Perspektiven einer postkolonialen LiteraturdidaktikAisthesis Verlag, Bielefeld 2020
Ein Konzept zur Rassismuskritik im LiteraturunterrichtRezension von Joachim Schulze-Bergmann zuMagdalena Kißling: Weiße Normalität. Perspektiven einer postkolonialen LiteraturdidaktikAisthesis Verlag, Bielefeld 2020
Die FAZ lernt viel über „rassische Konzepte im weißen Blues“ in Peter Kempers Eric-Clapton-Biografie. Die FR staunt über die poetische Sinnlichkeit in James Noels Roman über das Erdbeben von Haiti. Die SZ erliegt der opulenten Farbenpracht von …
Staatsverschuldung ist schlecht – die schwarze Null ist gut. Manche ökonomische Leitsätze sind zum politischen Mantra geworden. Wie konnten Ökonomen derart mächtig werden?…
Dieser Reiseführer ist ausgesprochen aktuell: Kathrin Passig und Aleks Scholz laden zu sehr unterhaltsamen, virtuellen Zeitreisen durch vergangene Epochen ein. Als hätten sie geahnt, dass der Sommerurlaub 2020, coronabedingt, anders ausfallen wird.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
»Arnold hörte drei Minuten und zweiunddreißig Sekunden zu.«
Zsófia Bán lässt in ihren Erzählungen Frösche und Menschen ebenso aufeinander prallen wie Zirkusartisten und Sülze. „Weiter atmen“ handelt von Menschen, denen die Haut aufreißt oder das Herz bricht. Erst auf schmerzhafte Weise wird Nähe zu anderen möglich….
Eine Kommune, in der Großmütter mit Intimpiercing nackt herumlaufen, 80-Jährige wilden Sex haben und aus Mädchen wie selbstverständlich Männer werden: In „Arkadien“ hinterfragt die Französin Emmanuelle Bayamack-Tam gesellschaftliche Normen.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei
In seiner Walter-Benjamin-Reihe im Standard widmet sich Ronald Pohl dem „Sürrealismus“-Aufsatz des Theoretikers. Besprochen werden Ta-Nehisi Coates‘ Romandebüt „Der Wassertänzer“ (Tagesspiegel), Anne Enrights „Die Schauspielerin“ (SZ), Anna Katharina Hahns „Aus und davon“ (Berliner Zeitung), James Noëls „Was für ein Wunder“ …
Nicholas Shakespeares hat mit „Boomerang“ einen philosophischen Thriller rund um eine Eliteschule in Oxford geschrieben. Es geht um Verantwortung – und um die Frage, ob man in einer neoliberalen Gesellschaft überhaupt richtige Entscheidungen fällen kann.Deutschlandfunk Kultur, FrühkritikDirekter Link …
Der Ort Esperanza war der Endpunkt ihrer Wanderung, wo Isa ihrer Arbeit nachgehen wollte, denn sie war dabei, eine Umweltreportage zu schreiben. Hier in der Nähe war Lithium entdeckt worden, ein wichtiger Rohstoff für Elektrobatterien und Mobiltelefone. Ein internationaler Konzern …
Aus: Poesiealbum Nr. 231: Aimé Césaire….
Kritik: Ganz folge ich dem hohen Ton nicht, den Volker Sielaff in „Barfuß vor Penelope“ anschlägt – und es handelt sich um hohen Ton, ganz unabhängig von der Heiterkeit, die viele der Szenen und Bilder grundiert. Der hohe Ton vermittelt …
Lesart: Daniela Danz ist 1976 in Eisenach geboren. Sie studierte in Tübingen, Prag, Berlin, Leipzig und Halle Kunstgeschichte und Germanistik. Von 2003 bis 2010 nahm sie die Kunstgegenstände in den protestantischen Kirchen Thüringens……
Lakonien, so der Name der Provinz, in der alle, die ich kenne, noch einmal auflaufen, nur in sinnabgewandter Richtung. Mit Mondkarten für Umwege, Anleitungen für die Unwahrheit von Nutzhölzern und Tröstungssprachen aus dem Eisfach. Weiterführend → In den Aufzeichnungen von……
Róža Domašcynas Gedichtband „Stimmen aus der Unterbühne“ lotet Grenzen aus und zeigt neue Wege aufRezension von Thorsten Schulte zuRóža Domašcyna: stimmen aus der unterbühne. gedichtePoetenladen, Leipzig 2020
Von der Bronzeaxt bis zum Roboter von Dr. Patrick Henßler Verlag arsEdition, September 2019 www.arsedition….
Der Erfolg des Suhrkamp Verlags korrespondierte immer auch mit Loyalität zu umstrittenen Autoren. Diese Standfestigkeit ist rund um den 70. Geburtstag umso mehr gefragt….
Jens Bisky schreibt die „Biographie einer großen Stadt“Rezension von Lukas Pallitsch zuJens Bisky: Berlin. Biographie einer großen StadtRowohlt Berlin Verlag, Berlin 2018
Sebastian Kaufmanns „Ästhetik des ‚Wilden‘“ als umfassendes NachschlagewerkRezension von Christine Eickenboom zuSebastian Kaufmann: Ästhetik des ‚Wilden‘. Zur Verschränkung von Ethno-Anthropologie und ästhetischer Theorie 1750–1850Schwabe Verlag, Basel 2020
Christoph Deupmann über literarische Figurationen des Heimkehrers nach dem Ersten WeltkriegRezension von Jens Flemming zuChristoph Deupmann: Die verlorene Generation. Heimkehrer aus dem Ersten Weltkrieg in der deutschsprachigen LiteraturUniversitätsverlag Winter, Heidelberg 2019
Vor 80 Jahren zerschlug Stalin die Kultur der Wolgadeutschen. Ihre Nachkommen leiden bis heute – auch in der Schweiz.
Die FAZ tritt mit Christoph Meckel durch eine „Tür aus Glas“ und dringt zum Glutkern seines Schaffens vor. Die FR erfährt von Anna Bikont, wie Polen mit der Erinnerung an das Massaker von Jedwabne umgeht. Die taz wird süchtig …
Dieses Jahr entdecken wir im Urlaub die Schönheit deutscher Lande. Mit Büchern können Sie trotzdem ganz woandershin reisen – ZEIT-Autoren empfehlen die beste Lektüre.
Kann man sagen, dass ein Virus „handelt“? Jane Bennett plädiert dafür, dass wir über alle Dinge und Lebenwesen so reden wie über Menschen. Denn: Wir werden uns nur dann ökologisch verhalten, wenn wir zuvor unser Weltbild von grundauf erneuern….