Feminismus: Am Anfang war das Nö
In ihrem Sachbuch-Debüt plädiert die queerfeministische Pfarrerin Maike Schöfer für die Kraft des Neinsagens – und landet beim Ja des Christentums.
In ihrem Sachbuch-Debüt plädiert die queerfeministische Pfarrerin Maike Schöfer für die Kraft des Neinsagens – und landet beim Ja des Christentums.
Papyrus gilt als beste Schreibsoftware für Autoren. Dieses Livewebinar an zwei Vormittagen zu Version 11 und 12 in Zusammenarbeit mit dem VfLL richtete sich speziell an Lektorinnen und Lektoren….
Eine ungarische Familie versucht in „Zu wenig vom Guten“ in den 1980er-Jahren in der Schweiz heimisch zu werden, bricht aber nach dem Tod des Großvaters auseinander. Die turbulente politische Gegenwart jener Zeit kommt in dem Roman aber zu kurz.Sielmann, …
Die FAZ bringt die Übersetzung eines unter dem Pseudonym Boris Klad veröffentlichten Statements eines russischen Schriftstellers zum Stand der Literatur in Russland: Noch vor wenigen Jahren war diese frei, seufzt er. Heute herrsche dumpfe Repression – zahlreiche Bücher, auch Übersetzungen …
Mein August war wieder ein ziemlich bunter Lesemonat – mit teils großer Begeisterung, einer wunderbaren (Wieder-)Entdeckung, aber auch ein, zwei Bücher, die mich nicht wirklich gepackt haben. Lasst uns ohne lange Vorrede direkt starten – es gibt viel zu besprechen …
Die obige Frage formuliert Samanta Schweblin im Zusammenhang mit ihrem jüngsten Buch, aber sie ist dem gesamten Werk der argentinischen Autorin eingeschrieben. Die Antwort findet sie nicht unbedingt in der direkten Konfrontation mit Gegenwartsthemen: Schweblins meist in kurze Erzählformen gefasste …
Hilde Rubinstein (geboren 7. April 1904 in Augsburg; gestorben 5. August 1997 in Göteborg) war eine deutsche Malerin und Dichterin….
Im chinesischen Bürgerkrieg fällt die verwöhnte Grundbesitzertochter Hua Manyue tief. Die Sucht nach dem Glücksspiel Mah-Jongg reisst sie ins Verderben. Doch die eigentliche Katastrophe sind die Exzesse des Maoismus….
Maja Freydank (Bettina Zimmermann l.) und Julia Kramer (Meriel Hinsching r.) mit dem neugeborenen Kälbchen Jule© MDR/Thomas Dietze…
Nina hat gerade ihren Bachelor über Erinnerungskultur in der Weimarer Klassik gemacht und lebt mit ihrer Familie und den gemeinsamen Tieren einen kleinen Bullerbü-Traum. Sie erzählt von ihrem Leben zwischen Studium und Arbeiterfamilie, zwischen Familienbetrieb und dem Wunsch nach Unabhängigkeit, …
Ihre Väter wurden von den Rechtsterroristen des NSU ermordet. Das prägt das Leben von Semiya Şimşek und Gamze Kubaşık. Jetzt erzählen sie ihre Geschichte – von Trauer, Demütigung, Verdächtigungen und Freundschaft….
Warum gemeinsames Essen von Fleisch- und Pflanzenfressern heute schnell zu einem Kulturkampf ausartetEssay von Dirk Kaesler und Stefanie von Wietersheim
Serhij Zhadans Erzählband „Keiner wird um etwas bitten“ versammelt Momentaufnahmen des Kriegsalltags in der UkraineRezension von Thorsten Schulte zuSerhij Zhadan: Keiner wird um etwas bitten. Neue Geschichten | Zeugnisse von Liebe, Trauer und Solidarität im Ukraine-KriegSuhrkamp Verlag, Berlin 2025
SZ und FR lesen den neuen Leif Randt: Die FR fühlt sich gut aufgehoben in diesem popliterarischen Paralleluniversum, die SZ befindet: Die Listen der Mode durchdringt Randt nicht. Die NZZ lernt die ganze Gewaltgeschichte Russlands kennen, wenn Sergej Lebedew …
Der ein-FACH-Verlag hat mit der Autobiografie „Leben“ und dem Roman „Herland trifft Ourland“ dankenswerterweise zwei weitere Bücher von Charlotte Perkins Gilman erstmals ins Deutsche übersetztVon Rolf Löchel
Die französische Philosophin Manon Garcia hat ein Buch über den Pelicot-Prozess geschrieben. Hier spricht sie darüber, wie sie der Schrecken nicht mehr losließ.
Zum Jubiläum der Erstpublikation ist das Antikriegsbuch wieder erschienenRezension von Manfred Orlick zuBertolt Brecht: Kriegsfibel. 7. (3….
Nach fast 15 Jahren meldet sich Satire-Altmeister Max Goldt wieder mit einem Buch mit neuen Kolumnen und Dramoletten zurück. Was einst frech wirkte, klingt heute oft wie bleierner Altherrenhumor – angriffslustig wie immer, aber aus der Zeit gefallen.Von Oliver …
Wie gut schreibt ChatGPT wirklich? Wo kann KI beim Schreiben und Vermarkten eigener Bücher und Manuskripte helfen, wo stößt sie an Grenzen?…
„Der Fremde“ von Albert Camus gilt als schwer verfilmbar. Regisseur François Ozon hat es trotzdem gewagt und sein Werk auf dem Filmfest Venedig vorgestellt. Seine Lesart des Romans ist teils radikal, aber respektvoll und folgerichtig….
„Wie kann man durch etwas völlig leer gemacht und ebenso überfüllt werden?“ Irgendwo stehen ein paar Wohnwagen, eine Schießbude, ein Zuckerwattestand. Irgendwo steigt Adrian in einen Ring, um andere zu vermöbeln oder sich selbst vermöbeln… Mehr
Bestellen Sie bei eichendorff21!In der Perlentaucher-Kolumne „Wo wir nicht sind“ stellt Benita Berthmann den einzigen Roman des Argentiniers Jorge Barón Biza vor, „Die Wüste und ihr Samen“. Er erzählt vom Säureattentat des Vaters auf Jorges Mutter, vom Leben danach, …
Schwarz wie der Tod Fribourg in der Schweiz. Es ist Donnerstag, der 3. Oktober des Jahres 2019….
von Gerrit Wustmann Von Ende April bis Mitte Juli 2015 fand im Contemporary Jewish Museum in San Francisco die Ausstellung „Beyond The Veil Of Vision: Reinhold von Kreitz and the Das Beben Movement“ statt. Der bildende Künstler Anthony …
180 Wörter, 1 Minute Lesezeit Ingeborg Meyer, uns bekannt unter dem Namen Inge Müller, wurde bei einem Luftangriff in Berlin zusammen mit ihrem Hund unter den Trümmern ihres Hauses begraben und konnte erst nach drei Tagen geborgen werden. In 3 Gedichten …