„Der Morgen der Welt“: Mit Buch und Brille
Warum wurde Europa um 1500 so mächtig und fortschrittlich? Der Historiker Bernd Roeck präsentiert in seinem Buch „Der Morgen der Welt“ originelle, unbekannte Antworten.
Warum wurde Europa um 1500 so mächtig und fortschrittlich? Der Historiker Bernd Roeck präsentiert in seinem Buch „Der Morgen der Welt“ originelle, unbekannte Antworten.
In zehn Tagen fängt unsere Netz-Tagung an, wir sind schon ganz aufgeregt, bis dahin posten wir täglich einen Screenshot (fast wie ein Adventskalender), diesmal von Nikola Huppertz aus der Akademie des Schreibens. #litimnetz #screenshots #schreibakademie…
Wenn Tom Cooper an seine Heimat Florida denkt, sieht er Wasser: Lagunen und Buchten, Bäche und Meere. Vor wenigen Jahren startete er den Versuch, dieses Bild in einem Roman über die Everglades einzufangen. Doch je mehr er sich in die …
Jugendliche zum Schreiben begeistern? Keine leichte Aufgabe. Das Junge Literaturlabor in Zürich versucht es trotzdem….
An ihr kommt bei dtv keiner vorbei: Olga Tsitiridou begrüßt am Empfang die Gäste des Verlags … und erfährt dabei oft die interessantesten Dinge. Heute zu Besuch: Buchhändler Franz Klug….
Einer Medientheorie zufolge verschwinden Medien nicht, die Palette des Ausdrucks verbreitet sich lediglich. Kassettenrekorder sind eine spezielle Form von Audiorekordern, bei denen die Tonaufzeichnung analog auf Kompaktkassetten geschieht. Sie sind eine in den 1970er-Jahren populär gewordene kleine Variante der Tonbandgeräte….
„Lieber Daddy Long Legs“ – so oder so ähnlich beginnen die meisten der Briefe in Jean Websters gleichnamigem Briefroman von 1912. Der Klassiker ist jetzt in einer neuen Ausgabe im […]…
Gerhard Köpfs „Das Dorf der 13 Dörfer“ knüpft an seine früheren Romane anRezension von Friedrich Voit zuGerhard Köpf: Das Dorf der 13 DörferBraumüller Verlag, Wien 2017
Daniel Kehlmann kehrt mit „Tyll“ zum historischen Roman zurückRezension von Philipp Jakob zuDaniel Kehlmann: Tyll. RomanRowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2017
In „Die Königin schweigt“ zeigt Laura Freudenthaler, wie das Schweigen ganze Generationen von immer wiederkehrenden Traumata heimgesucht werden lässtRezension von Jana Fuchs zuLaura Freudenthaler: Die Königin schweigt. RomanLiteraturverlag Droschl, Graz 2017
Ein Tagungsband zwischen Standortbestimmung und OrientierungslosigkeitRezension von Jan Alexander van Nahl zuAlessandra Molinari (Hg.): Mittelalterphilologien heute. Eine Standortbestimmung….
Die junge Australierin Melanie und ihre Zufallsbekanntschaft Frida, eine Schwedin, sind gemeinsam im isländischen Hochland unterwegs, um sich die ungewöhnliche und teilweise atemberaubende Landschaft anzusehen. Als ihr Leihwagen liegen bleibt, und sie kein Handy-Netz haben, machen sie sich auf den …
Christian Kracht erhält endlich seinen eigenen „Text und Kritik“-AutorenbandRezension von Sascha Seiler zuChristoph Kleinschmidt (Hg.): Text+Kritik. Christian KrachtRichard Boorberg Verlag (=edition text + kritik), München 2017
Pierre Lemaitres packender Roman „Drei Tage und ein Leben“Rezension von Anton Philipp Knittel zuPierre Lemaitre: Drei Tage und ein Leben. RomanKlett-Cotta Verlag, Stuttgart 2017
Helga Schützʼ Erzählung „Die Kirschendiebin“ entwirft ein schwermütiges Sehnsuchts-PorträtRezension von Peter Mohr zuHelga Schütz: Die Kirschendiebin. Eine ErzählungAufbau Verlag, Berlin 2017
Reinhard Kaiser hat die Autobiografie von Rétif de la Bretonne für den deutschen Markt aufbereitet. Der Verlag sieht in dem französischen Schriftsteller den „Knausgård des 18. Jahrhunderts“ – und was die schonungslose Offenheit angeht, könnte das sogar stimmen….
Lübeck (dpa/lno) – Zu Ehren seines Freundes und Mentors Günter Grass liest der Schriftsteller Salman Rushdie am Dienstag aus seinem neuen Roman „Golden House“. Im Gespräche mit der Literaturkritikerin und Journalistin Mara Delius werde Rushdie an den 2015 gestorbenen Literaturnobelpreisträger …
Leila Slimani strapaziert die Nerven ihrer LeserRezension von Anne Amend-Söchting zuLeïla Slimani: Dann schlaf auch du. RomanLuchterhand Literaturverlag, München 2017
Eine 13-Jährige hat zu Kriegsende ihr Gedächtnis verloren, aber in einem kleinen Heft bewahrt sie Erzählungen auf. In Paulus Hochgatterers Roman „Der Tag, an dem mein Großvater ein Held war“ geht es um Traumabewältigung mit Hilfe von Literatur – und …
Hong Xiuquan wurde in einer Sänfte in den Himmel getragen
„Anderswo kämpfen die Menschen um ihr Leben, und du sitzt hier und leidest.“ „Du kapierst es nicht….
Eine neue, nach der Apartheid geborene Lyriker-Generation, die so genannten „Born Frees“, hat in Südafrika das Wort ergriffen, erklärt Indra Wussow in einem sehr instruktiven Überblick in der NZZ. Diese zeichnet sich durch einen stark identitätspolitischen Aspekt aus, erfahren wir: …
Das Sachbuch „Augustinus“ des britischen Althistorikers Robin Lane Fox ist keine Biografie des Heiligen, sondern widmet sich dessen Jugendjahren und seinem Aufstieg zum geschickten Debattierer, der als Festredner des Kaisers brillierte. Fox entwirft ein farbiges Gemälde der Welt der Spätantike….
Unser Textkritiker Malte Bremer ist begeistert von einem kleinen Gedicht. Denn so soll es sein: Keine dumpfe Botschaft, kein moralischer Zeigefinger, sondern eine zufällige Begegnung, die Vorstellungen auslöst – letztlich also etwas völlig Normales!…
Verzauberung Nie wird sich die griechische Sprache von der Sauerstoffzufuhr erholen, die ihr durch Sapphos Gedichte zuteil wurde. Nie sich erholen vom unerhörten A-Laut, mit dem sich die Nacht anmahnt in einem der Fragmente, nie von dem Augenblick, als Aphrodites Epitheton …