Der Entdecker der Langsamkeit
Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Sten NadolnyVon Peter Mohr
Zum 75. Geburtstag des Schriftstellers Sten NadolnyVon Peter Mohr
Man ahnt ja nicht, was dem erwachsenen Tierfreund alles für Möglichkeiten geboten werden, sich fortzubilden oder auch nur mit dem Objekt seines Interesses zu befassen! Für die meisten Erwachsenen beschränkt sich der Kontakt mit Tieren auf eine zufällige Beobachtung bei …
Mit »Wieder unterwegs« und »Bleierne Hitze« sind in diesem Frühsommer zwei neue Alben des franco-italienischen Zeichners Hervé Barulea, besser bekannt als Baru, erschienen. Seine Alben »Autoroute du soleil« und »Die Sputnik-Jahre« gehören zu internationalen Comic-Bestsellern. Wir sprachen mit ihm über …
Als Traum von einem arabischen Frühling in Ägypten von einem Bombenhagel zerstört wurde, stürzte sich Mansura Eseddin auf die Literatur, auf Sebaldt, Tausendundeine Nacht und die Notizen zu ihrem Roman „Jabal al-Zumurrud“. Literatur kann niemanden retten, nicht einmal trösten, aber …
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Von Erich Kästner (23. Februar 1899 Dresden – 29. Juli 1974 München) das siebte seiner dreizehn Monatsgedichte, eindeutig ein Sommergedicht….
Das Lesen gehört zu den zauberhaftesten Vergnügungen. Wir lernen dabei mehr über uns als über die Bücher selbst. Das ist nicht immer schmeichelhaft und ist dennoch das schönste Abenteuer….
Die Gespenster der deutschen Geschichte kehren in Jana Hensels aussergewöhnlichem Roman in vielen Verkleidungen zurück. Die Vergangenheit ist noch längst nicht vergangen.
Essay: In memoriam George A. Romero * 04. Februar 1940 in NYC † 16….
Kritik: Ein bisschen blümerant war einem schon nach der Lektüre von „Im Stein“: Nicht nur, dass es eine Fülle von Ausschweifungen zu betrachten gab, von denen man nicht immer wusste, ob man über sie unterrichtet sein möchte. Vielmehr zeigte sich …
Kritik: Hart und cool sind Clemens Meyers Erzählungen nicht, mit einem Fingerhut an jeder Fingerbeere greift er behutsam nach den Figuren. Diese erzählerische Vorsicht ist ihm zunächst anzurechnen. Jockey, Lokführer usw….
Zum Hals heraus hängen uns die Stimmbänder – spiel was drauf, die Gesichter ernst, die Farben und erst die Farbenspiele. Welk wie Laub und Lauben und der Park gegen. Wie lange für immer Nachdenken: weil’s spaßmacht das Erfinden….
Die taz reist mit der finnischen Krimiautorin Kati Hiekkapelto in die Wojwodina. Die FAZ legt sich mit Michael Köhlmeiers heiligem Antonius von Padua aufs Pflaster und lernt mit Anna Baars Roman „Als ob sie träumend gingen“ die Wahrheit als Zumutung …
Hallo und herzlich willkommen zur Blogtour “Alkatar”! Wir schrieben damals das Jahr 2030 und ich möchte mich bei Ihnen verehrte Besucher aus der Vergangenheit bedanken, dass ihr gekommen seid. Ihr dürft alles Anschauen, Fragen stellen und unsere heutige Lebensweise einmal …
Nach 40 Jahren hört die «New York Times»-Buchkritikerin Michiko Kakutani auf. Ein Rückblick auf ihr turbulentes Schaffen.
Girl on the water ?“Julia, ich bin?s….
Fast ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod erscheint aus Tolkiens Nachlass die Liebesgeschichte „Beren und Lúthien“. Doch die Erzählung offenbart ein unlösbares Problem des Autors.
Als die Truppen des Warschauer Paktes am 21. August 1968 in Prag einmarschieren, zeigte der Realsozialismus einmal mehr seine repressive Fratze. Josef Koudelkas Fotografien aus dem umkämpften Prag beweisen eindrucksvoll, dass der Sozialismus nicht im Stande war, Vernunft und Menschlichkeit …
Ohne Wasser gäbe es auf diesem Planeten nur wenig Leben – und ohne seine Repräsentationen wären auch die Künste deutlich ärmer. Vor allem in der Poesie diente es als Spiegel- und Reflexionsraum, der mit Ängsten und Utopien erfüllt ist.Deutschlandfunk …
Berlin (dpa) – Mit der ungewöhnlichen Geschichte des bedächtigen Polarforschers John Franklin wurde Sten Nadolny 1983 auf einen Schlag berühmt. Sein Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ hat sich inzwischen 1,8 Millionen Mal verkauft und ist in mehr als zwanzig Sprachen übersetzt.
In dem Roman „Das Versteck“ erkundet der französische Journalist Christophe Boltanski die Gründe für das exzentrisch-obsessive Verhalten seiner prominenten Familie. Es gelingt ihm, das ironisch und respektvoll gleichermaßen zu tun – eine großartige literarische Entdeckung.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link …
Der Schriftsteller Christopher Kloeble war Mitglied eines Knabenchors. Wie erlebte er diese Welt, aus der jüngst die erschreckenden Missbrauchsfälle bekannt wurden?
Im Debütroman „Liebwies“ der Österreicherin Irene Diwiak wird eine Unschuld vom Lande zur großen Sängerin aufgebaut, obwohl sie gar nicht singen kann. Der Roman spielt 1924. Sie interessiere sich sehr für die Musik und Literatur dieser Zeit, sagt die Mittzwanzigerin….
Es gibt sie also glücklicherweise noch immer, die bemerkenswerten Debüts, die sich keiner Mode und keinem Schreibschuleneinerlei unterordnen. Ich bin ziemlich beeindruckt von Andreas Mosters Roman, der in keiner Großstadt spielt, schon gar nicht in Berlin … Ganz ähnlich erging …
In der SZ fragt Anna Helbling, die in Hildesheim „Kreatives Schreiben“ studiert hat: „Wieso gibt es überhaupt noch Sexismus an so einem Ort? Im Jahr 2017? In einem künstlerisch-akademischen Milieu, in dem sich die Mehrzahl als links-liberal bezeichnen würde….