Erzählungen von Colum McCann: Seltsame kleine Momente
Plot ist nicht alles – das legt der Ire Colum McCann angehenden Schriftstellern ans Herz. Er selbst demonstriert die hohe Kunst introspektiven Erzählens in seinem neuen Buch.
Plot ist nicht alles – das legt der Ire Colum McCann angehenden Schriftstellern ans Herz. Er selbst demonstriert die hohe Kunst introspektiven Erzählens in seinem neuen Buch.
Kritik: Reinhard Mey – bzw. Frédérik Mey, sein Pseudonym in Frankreich schaffte es aufs Cover, nicht allerdings Alfons Yondraschek (übrigens auch im Liedtext zu Ankomme Freitag den 13. zu finden) und Rainer May – ist einer der beliebtesten Liedermacher Deutschlands….
Kritik: Ein feministischer Gedichtband, der sich 25 Wochen lang auf der New York Times Bestsellerliste hält? Das klingt zu schön, um wahr zu sein! Ist es leider auch nicht….
Die FAZ tiriliert vor Freude über „Die Kritik der Vögel“, in der ihr die Gebrüder Roth alles über die Abartigkeit der Meisen verraten beziehungsweise über die Affenliebe der Menschen. Mit Spannung Freude verfolgt sich auch die Fortsetzung von Deborah Feldmans …
die bewegungen gedrillt wie die eines opernballetts das bild ist bezaubernd laternenanz du bist biegsamer williger als wo ich herkomme nun er war der kleinste wohl mir dass ich weiss erreichen oder sterben und alle menschen ihre bahn …
„Er rennt, rennt, rennt.“ So beginnt dieser außergewöhnliche Roman von Sara Baume „Die kleinsten, stillsten Dinge“. Und so endet er auch….
Berlin 1934. Ein brutaler Mord an einem SA-Mann. Angeblich sind kommunistische Untergrundkämpfer die Täter, aber Gereon Rath hat einen anderen Verdacht….
Deborah Feldman bricht aus einer ultraorthodoxen jüdischen Gemeinschaft aus. Sie landet in Berlin – ausgerechnet. In ihrem neuen Buch beschreibt sie ihre schwierige Ankunft….
Über das Auffahrtswochenende wurde in Solothurn zum 39. Mal die Literatur gefeiert. Es war ein schönes und fröhliches Fest….
Der schwierige Briefwechsel zwischen Hilde Domin und Nelly SachsRezension von Michael Braun zuHilde Domin; Nelly Sachs: BriefwechselDeutsche Schillergesellschaft, Marbach am Neckar 2016
Der Internationale Literaturpreis ist ein Preis der Neugier – auf Stimmen, die aus anderen Lebenswelten erzählen. In einer Zeit, in der zunehmend um Fakten und Faktencheck gestritten wird, haben Auskünfte, die uns fiktionale Verdichtungen geben können, einen besonderen Wert. …
Margaret Atwoods dystopischer Roman „Der Report der Magd“ ist aus dem Jahr 1985. Umso erschreckender, wie aktuell oder gar prophetisch er im Jahr 2017 wirkt. Buchstaplerin Maike findet: unbedingt lesen!…
Über Dominic Smiths „Das letzte Bild der Sara de Vos“Rezension von Christina Dittmer zuDominic Smith: Das letzte Bild der Sara de Vos. RomanUllstein Verlag, Berlin 2017
Fix Zone: Das Haus der Kulturen der Welt gibt die Shortlist zum Internationalen Buchpreis bekannt. Preis für übersetzte Gegenwartskulturen. Preisverleihung 06….
„Daher wird es dem Dichter so schwer, zugleich dichterisch zu seyn und vollkommen wahr und natürlich zu bleiben, da seine Einbildungskraft, um diesen Gipfel der Kunst zu erreichen, noch mitten im strengsten Gehorsam ihre Freiheit bewahren muß.“ (Wilhelm …
Im Jahr 1926 erschien das Buch „Montag“ des sowjetisch-jiddischen Dichters Moyshe Kulbak zum ersten Mal. Hauptfigur ist ein Bücherwurm in revolutionären Zeiten, der tagespolitischen Parolen trotzt, und von den Kommunisten erschossen wird – wie später auch Kulbak selbst.Deutschlandfunk Kultur, …
Als Autor wie als Musiker singt PeterLicht das „Lob der Realität“ – oder behauptet das zumindest. Bei seiner Suche nach dem Klang der Wirklichkeit hat Andi Hörmann ihn für unsere Reihe „Originalton“ in seiner Heimatstadt Köln begleitet.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Ein Enthüllungsbiograf sollte in der Lage sein, zwischen Leben und Werk des Porträtierten zu unterscheiden. Literatur wird leider besonders oft missverstanden.
A fool and his machine
SHORTLIST 2017: EPITEXT-Redakteurin Sophia Lohmann über „Die Vegetarierin“ von Han Kang, aus dem Koreanischen übersetzt von Ki-Hyang Lee
SHORTLIST 2017: EPITEXT-Redakteurin Sophie Sumburane über „Tram 83“ von Fiston Mwanza Mujila, aus dem Französischen von Katharina Meyer & Lena Müller
EPITEXT-Redakteurin Franziska Schatte über „Ministerium für öffentliche Erregung“ von von Amanda Lee Koe, aus dem Englischen von Zoë Beck
EPITEXT-Redakteurin Vera Marschner über „Mordor kommt und frisst uns auf“ von Ziemowit Szczerek, aus dem Polnischen von Thomas Weiler
EPITEXT-Redakteur Sebastian Somfleth über „Die letzten Tage des Comandante“ von Alberto Barrera Tyszka, aus dem Spanischen von Matthias Strobel
EPITEXT-Redakteurin Julia Linne über „Der Tod backt einen Geburtstagskuchen“ von Hamed Abboud, aus dem Arabischen übersetzt von Larissa Bender