Erst vergessen, dann ein Klassiker: Paula Fox ist gestorben
Die Schriftstellerin Paula Fox kam erst spät zum Erfolg, ihre Werke waren zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten.
Die Schriftstellerin Paula Fox kam erst spät zum Erfolg, ihre Werke waren zwischenzeitlich in Vergessenheit geraten.
Foto: Banksy Drei Jahre BingeReader – Hoch die Tassen und danke an Euch. Ohne Eure Kommentare, Fragen, Kritiken wäre das hier nur halb so schön….
Lukas Bärfuss erklärt, welches Verhältnis der Dichter zur Gesellschaft hat und warum Ruhm besser als Erfolg ist.
Am 3. März 1978 streiten der Schriftsteller und der Bundesrat über das Verhältnis von Kunst und Gesellschaft. Eine bis heute brennende Frage….
Auch im Frühling 2017 erscheinen wieder viele spannende Prosa- und Lyrikdebüts. Einige von ihnen stellen wir in den kommenden Wochen vor. Den Autoren haben wir ein paar Fragen zur Literatur und Person gestellt….
Der Kommunismus hat gezeigt, dass die menschliche Natur miserabel und finster ist. Wie jedes totalitäre Regime. Es ist verstörend, die Spuren noch immer zu sehen….
Ziehen und Stehlen – Unmöglich, hat Jenny Erpenbeck gesagt, über etwas zu schreiben, was einen nicht interessiere, wie wichtig das Thema auch sei….
Los Angeles (dpa) – Wer die neue, künftige Stipendiaten-Unterkunft der Bundesrepublik Deutschland in Los Angeles besucht, trifft zurzeit noch auf ein zugewachsenes Gebäude – eine Villa im Dornröschen-Schlaf.
Maxim Biller geht, Thea Dorn kommt: Heute feiert die Schriftstellerin ihren Einstand als Neu-Mitglied des „Literarischen Quartetts“ im ZDF. Sie fühle sich dabei ein wenig wie ein Ritter, der für sein Fräulein, das Buch, in den Ring steige, sagt Thea …
Interview und Leseprobe Ich hab euch ja schon verraten, dass „Rabenkinder“ richtig gut ist. Das Manuskript von Heike Duken ist mein Favorit für den Blogbuster 2017 und steht nun auf der Longlist. Was ihr aber noch nicht wisst, ist, dass …
„Er wusste nur eins: Dies war die schlimmste Zeit….
In der NZZ beschreibt der niederländische Schriftsteller Abdelkader Benali seine Liebe zur Literatur. Sie humanisiere, sagt er – insbesondere auch in ihrer Konzentration auf menschliche Abgründe: „Uns [bleibt] die Aufgabe, das Menschliche zu entdecken, das uns dann doch geblieben ist. …
In „Die lachenden Ungeheuer“ begegnen sich ein Söldner und ein Killer im westafrikanischen Sierra Leone. Sie träumen von einer Minidiktatur mit Beach-Girls, Bars und Strandarmeen unter ihrer Herrschaft. Der Roman von Denis Johnson ist von Null auf Platz 1 der …
Liebe L&Poe-Leserinnen und -Leser, seit Ende 2000 gibt es die Lyrikzeitung, 15 Jahre als Tages-, jetzt als Wochenzeitung. Jeden Freitag neu mit Nachrichten aus der Welt der Poesie….
Norbert Wehrs Schreibheft ist seit Jahrzehnten verläßliche Informationsquelle in Sachen Weltliteratur. Poetische Kontinente, die es einfach nicht auf Deutsch gäbe. Auch die neue Ausgabe so voll, daß ich wohl zwei Wochen brauche, um alles recht zu bedenken….
(Hansens Flaschenpost) Von Dirk Uwe Hansen (Greifswald) Ich muss einen Text nicht lieben, um ihn zu übersetzen, aber ich muss ihn respektieren, sonst geht die Sache garantiert schief….
Viel Lob und ein wenig Kritik auch im März 2002. – Aber zuvor über zwei Tote Karl Krolow „Die Gedichte, die er Tag für Tag schreibt“, liest man in Peter Härtlings schönem, sehr persönlichem Nachwort, „sind nicht mehr nur Gedichte, sie …
Lesen ist wie Trampolinspringen: Es bringt uns dem Himmel um ein schönes Stück näher. Und zugleich dem Abgrund.
Aus lauter kurzen Beobachtungen und Betrachtungen setzt sich der neue Prosaband von Alissa Walser zusammen. In den besten Stücken geht sie damit in Kafkas Spuren.
Litauen ist ein kleines und gefährdetes Land, weshalb es wichtig ist, sich immer wieder seines Zusammenhalts zu versichern. Die Buchmesse in Vilnius ist ein Fest der Literatur und der Gesellschaft.
In «Der Lärm der Zeit» nähert sich Barnes dem Komponisten Dmitri Schostakowitsch an, um zugleich ein düsteres Kapitel des 20. Jahrhunderts zu reflektieren. Ein Buch von erschreckender Aktualität….
Kritik: Als unlängst Felix Philipp Ingold in der Neuen Zürcher Zeitung 1 einmahnte, daß alles schreibe, wie es talke, warf man ihm erwartbar wie gleichwohl enttäuschend vor, er sei bloß elitär. Falsch. Er zeigte Schlampigkeiten, die gedankliche Unklarheit verraten – …
Kritik: „Was soll das Sieb?“ Wer stellt denn diese Frage? Es handelt sich um Vers 2416 in Faust I, Johann Wolfgang Goethe lässt Mephistopheles den Meerkater fragen….
Kritik: Und wieder ein Barockbuch aus dem Hause Reinecke & Voß (oder offenbart der Rezensent da irgendeine Ahnungslosigkeit im Detail, wenn er so grob und ungefähr vom ‚Barock‘ schreibt und nicht stattdessen bloß vom goldenen Zeitalter der Niederlande? – mal …
Als charmantes Gegenprogramm zu den großen literarischen Dystopien der letzten Jahre liest die SZ Andreas Stichmanns „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“. Die FAZ rekapituliert mit dem von Frank Raddatz herausgegebenen Band „Republik Castorf“ das Nachwende-Wunder Volksbühne. Wie ein Psychokrimi …