Leïla Slimani im Gespräch: „Talent geht nicht mit Moral einher“
Die französische Schriftstellerin Leïla Slimani über den Mord am weiblichen Selbstbild. Und die Frage, wie politisch korrekt Literatur sein muss.
Die französische Schriftstellerin Leïla Slimani über den Mord am weiblichen Selbstbild. Und die Frage, wie politisch korrekt Literatur sein muss.
Die nominierten Bücher für den Schweizer Buchpreis stehen im Zeichen des Kampfes und bieten den Lesenden schwere Kost.
Vom Ort schwäbischer Schiller-Verehrung zum Zentrum der deutschen Literatur: Jan Eike Dunkhases fabelhafte Institutionengeschichte des Literaturarchivs Marbach.
„Wächst das Rettende auch?“: Unter dem Vorzeichen dieses Hölderlin-Wortes riefen die Akademie für gesprochenes Wort und das PEN-Zentrum Deutschland im vergangenen Jahr zu einer literarischen Auseinandersetzung mit den individuellen und sozialen Dimensionen der Coronakrise auf. An dem anonym durchgeführten …
1935 überfiel das faschistische Italien Äthiopien. Es sollte der letzte und größte Kolonialfeldzug Europas werden. Eine große Rolle in dem Krieg spielten auch äthiopische Frauen….
Gerade gebildete Leute rümpfen über Schlager gern die Nase. Dabei steckt manchmal Grosses in ihnen. Ein Augenöffner….
In ihrer Perlentaucher-Lyrikkolumne befasst sich Marie Luise Knott diesmal mit den Gedichten von Mary Ruefle, die ihr die aktuelle Ausgabe des Schreibheft nahe bringt. Unter anderem geht es um Ruefles Technik des Ausweißens, die von Emily Malbone Morgans Roman „The …
Ein jüdischer Großschriftsteller, ein aufstrebender Jungautor und im Hintergrund das Erbe zweier deutscher Diktaturen. Maxim Billers neuer Roman erzählt satirisch und lustvoll von der Konkurrenz kreativer Karrieristen.Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik…
Im Herbst 1946 schickt eine schwedische Zeitung den jungen Schriftsteller Stig Dagerman nach Deutschland. Er sieht zerstörte Städte, trifft Menschen, die in Kellern hausen, und behält in seinen Reportagen immer den Einzelnen im Blick.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Ihr Name ist mir zwar schon begegnet, aber niemals hätte ich ihr Werk entdeckt, hätte sie nicht kürzlich den Hamburger Lichtwark-Preis 2021 (den ich auch nicht kannte) erhalten. Auf der Preis-Website steht über Etel Adnan:…
Emil Botta (* 15. September 1911 in Adjud; † 24….
weil du es mir sagst, mit durchsichtigen lippen und dem leuchten der mittagssonne auf deinen türkis lackierten fingerspitzen, muss es wahrheit sein. *** counting magpies, von Julia Kulewatz, kul-ja, 2021 Ein Taschenbuch im wahrsten Sinne des Wortes….
Achim Raven veröffentlicht in loser Folge am 13. eines Monats Überlegungen zu Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Gedichteschreibens. Im ersten Beitrag geht es um den Vers, der weder Zeile noch Satz ist und in der Ambivalenz seiner Möglichkeiten höchsten Scharfsinn oder …
Gestern wurde in der Rezension zu Mary Lawsons lesenswertem Roman „Im letzten Licht des Herbstes“ die Bekanntgabe der Shortlist des diesjährigen Booker Prize erwähnt. Lawson stand (bereits zum zweiten Mal) auf der Longlist, schaffte es aber leider nicht in die …
Hinweise von Redaktion literaturkritik.de
Beim Internationalen Literaturfestival in Berlin stand der Montagabend ganz im Zeichen des Booker Prize. Mit Maaza Mengiste und C Pam Zhang – erste in Addis Abeba geboren, zweite in Peking – waren zwei US-Autorinnen zu Gast, die im Rennen um …
Zwischen Generationenpanorama und Selbstauflösung: Mit „Draußen ist weit“ hat Sabine Schönfellner einen Roman über das Unbestimmte geschriebenRezension von Andreas Urban zuSabine Schönfellner: Draußen ist weitLiteraturverlag Droschl, Graz 2021
John Sauter fragt in „Zone“ in Schleifen nach den Überresten eines Lebens in einer still zurückgelassenen, aber Geschichten und Gedächtnis atmenden HeimatRezension von Simon Scharf zuJohn Sauter: Zoneedition AZUR, Dresden 2021
Maxim Biller schreibt mit „Der falsche Gruß“ einen schmalen und provozierenden RomanRezension von Peter Mohr zuMaxim Biller: Der falsche GrußVerlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021
Gestern wurde in der Rezension zu Mary Lawsons lesenswertem Roman „Im letzten Licht des Herbstes“ die Bekanntgabe der Shortlist des diesjährigen Booker Prize erwähnt. Lawson stand (bereits zum zweiten Mal) auf der Longlist, schaffte es aber leider nicht in die …
Ein Held mit Prostata-Beschwerden, ein Besuch in der Unterwelt: Lesestoff, empfohlen von der «Literaturclub»-Runde.
Jeden Morgen setzt sich die amerikanische Dichterin Mary Ruefle vor die Doppelseite eines Buchs und löscht Wörter mit Tipp-Ex aus, bis nur noch wenige sichtbar sind. Eine Meditation, von der man viel über das Lesen lernen kann. Das Schreibheft hat …
Der Dlf lernt von Eva Illouz und Dana Kaplan, wie sexuelles Kapital in der Ökonomie der Affekte wirkt. Der DlfKultur lernt von F.C….