Rezension: Der Knochenraub von San Marco | Stefan Maiwald
Das zweite Abenteuer des venezianischen Spions Davide Venier1570. Carnevale – ganz Venedig spielt verrückt! Die Stadt ist ein einziges rauschendes Fest, eine gewaltige Orgie….
Das zweite Abenteuer des venezianischen Spions Davide Venier1570. Carnevale – ganz Venedig spielt verrückt! Die Stadt ist ein einziges rauschendes Fest, eine gewaltige Orgie….
Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Am Erker“ kommt aus München
Stefan Zweifel hat „Das Flimmern des Herzens“ übersetzt, die Vorstufe zu Marcel Prousts großem Romanzyklus.
Es gibt keinen höheren Zweck der Kunst, als in dem Menschen diejenige Lust zu entzünden, welche sein ganzes Wesen von aller irdischen Qual, von allem niederbeugenden Druck des Alltagslebens wie von unsaubern Schlacken befreit und ihn so erhebt, daß er, …
Zum ersten Mal nach über zwei Jahren kamen Nord- und Südkorea zum Jahresbeginn zu direkten Gesprächen zusammen. Thomas Reichart beobachtet als Asienkorrespondent für das ZDF die Lage zwischen den verfeindeten Bruderstaaten. Um ermessen zu können, was diese Gespräche bedeuten, muss …
Kritik: Pflanzen: Nahrung, Zierde, Naturelement, Inbild für Leben und Sterben. Um sie soll es in dieser Ausgabe des Poesiealbum-neu gehen. Es beginnt mit der flüchtig wirkenden und doch Bestand bedingenden Tat einer Amsel, in dem Gedicht „Wahrheit“ des leider……
Moshabak-Nights return this Friday (19.01.) to the Lettrétage and will so again in February (16….
„Allah ist mir genug“ oder „Zeit für Allah finden“ – Bücher mit populär-religiösen Inhalten verkaufen sich in der Türkei glänzend. Der Boom ist symptomatisch für eine Zeit, in der Verlage unter Zensurdruck stehen und die Regierung Religiosität in allen Lebensbereichen …
Owen King ist der Sohn von Erfolgsschriftsteller Stephen King. Beide zusammen haben ein brennend aktuelles Thema in einem Thriller verarbeitet: die Geschlechterdebatte.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
Das Smon Smon lebt auf dem Planeten Gon Gon, es gerät in Not und findet am Ende doch sein Glück. Die Illustratorin Sonja Danowski hat mit „Smon, Smon“ ein wundervolles Bilderbuch vorgelegt, das die Betrachter in eine fantastische Bilderwelt entführt….
Simone de Beauvoir sei heute noch aktuell, sagt ihre Biografin Julia Korbik. Vieles von dem, was sie geschrieben hat, könne man als Kommentar zu unserer Zeit verstehen, sagt die Autorin im Gespräch über ihr Buch „Oh Simone“.Deutschlandfunk Kultur, Lesart…
Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A….
Im Hain, im Bamberger, rauschen die Wasser am Wehr. Spazieren im Abend und schauen. Die Luft ist diesig, sie trieb ins kühle Rot, im Winterlicht, hin zur Dämmerung….
In der NZZ bringt Jürgen Ritte zu Louis-Ferdinand Célines antisemitischen Pamphleten aus den 30ern und 40ern, die nach Protesten nun doch nicht bei Gallimard erscheinen werden. Besprochen werden die René Goscinny gewidmete Ausstellung im Musée dʼart et dʼhistoire du Judaïsme …
»Wie echt sind wir?« Die Frage stellt Avishai seiner Freundin Emily, und es bleibt offen, ob er ihre Beziehung oder das Leben generell meint. Er ist der letzte Bibliothekar auf Erden….
Inger Christensen (* 16. Januar 1935 in Vejle, Dänemark; † 2….
Seit Monaten beschäftigt die #MeToo-Debatte die Öffentlichkeit. Die Essays der Amerikanerin Rebecca Solnit falten den Hintergrund der Diskussion breit aus; aber auch diese intelligente Autorin ist manchmal auf einem Auge blind.
Sie entbinden sich aller Zutat, die auf Verknotungen beruht, solange sie einander befestigen am immer Beweglichen. Das Bewegliche hat geordneten Raum und eine Zeit, die sich der Dauer versichert, solange Haltlosigkeit sich Chaos nennt. Da gibt es offene Stellen ohne …
Nach Rebecca Solnits feministischen Essays empfiehlt die NZZ, unbedingt auch noch Virginia Woolf zu lesen. Die SZ folgt der schottischen Dichterin Nan Shepherd auf die Cairngorm Mountains. Die Welt erkennt mit Hugo Fischer in Lenin den eiskalten Machtpolitiker….
Ein schwangeres Mädchen landet bei älteren Junggesellen und brutale junge Männer leihen ihre Freundin dem Freund aus. Zart und bodenständig zugleich beschreibt der Autor Kent Haruf in „Lied der Weite“ das Leben seiner Protagonisten in einer amerikanischen Kleinstadt.Deutschlandfunk Kultur, …
Fix Zone: Guy Bourdin: „Charles… Weiterlesen
Fix Zone: Erik-Ernst Schwabach tauchte um 1912 wie aus dem Nichts im Leipziger Literaturmilieu auf. Zunächst betätigte sich der Bankierserbe als Unterstützer des… Weiterlesen
Die Formulierung „Dreißigjähriger Krieg“ ist so gebräuchlich und das Ereignis liegt so lange zurück, dass man sich nur selten Gedanken darüber macht, was für eine furchtbare Zeit die Jahre zwischen 1618 und 1648 gewesen sein müssen. Oder wie sie sich …
Anregungen zu einem Vergleich – mit Vorbemerkungen zur Januar-Ausgabe 2018 von literaturkritik.de im 20. JahrgangVon Thomas Anz
Ein kleines Ensemble gnadenlos überforderter Figuren schickt Volker Heise in seinem Debütroman los und das geht übel aus. Da ist die junge Nadine, die in einem Berliner Callcenter arbeitet und sich mit ihrem ebenso jungen Kollegen Jan einlässt. Sie kommt …