Die Schweizer Erzählerin Adelheid Duvanel – Das stille Glück der Ausgestoßene
Funck, Gisa
Funck, Gisa
Heute gilt das Werk der 1996 verstorbenen Adelheid Duvanel als vergessen – zu Unrecht. In ihren Erzählungen schaffte es die Autorin mithilfe einer sehr eigenen Sprache, sogenannte Verliererfiguren überraschend selbstbewusst wirken zu lassen. (Erstsendung am 08….
„Die Bar war wie ein Zirkus mit tausend verschiedenen Manegen, die alle gleichzeitig bespielt wurden.“ Hier treffen sich die Fremden und die Einheimischen, die Sieger und Besiegten, die Soldaten und die Zivilisten, die Offiziere und… Mehr
„Die Hebamme von Auschwitz“, die im Vernichtungslager dreitausend Babys auf die Welt half, hat es wirklich gegeben. Inspiriert von Recherchen erzählt die Bestseller-Autorin Anna Stuart, wie die Polin aus Łódź dem KZ-Grauen begegnete.Von Christoph Vormweg…
Heute ausnahmsweise ein kleiner Blick in mein analoges Tagebuch: Zu sehen: Ein Handyfoto von einem ins Notizbuch geklebten, mit einer „echten“ Kamera aufgenommenen Foto aus dem Garten. Wenn das keine GROSSE KUNST ist……
Hier nur eine kurze Empfehlung. Astrid Lundberg ist in erster Linie Wissenschaftskommunikatorin, die in Shorts auf diversen Kanälen über Paläontologie aufklärt, Schwerpunkt Dinosaurier. Mir hat der YouTube-Algorithmus Lundberg aber mit einem Song vorgeschlagen, der mich in seiner Vortragsweise und dem …
Bewegt liest die FAZ Korrespondenzen zwischen Autorinnen im Exil und ihren deutschen Kolleginnen. Amos Oz lernt sie in dessen Essays und Reden einmal mehr als kritischen Geist kennen. Als kritische Außenansicht und facettenreiche Innenansicht empfiehlt Dlf Kultur Hamza Abu Howidys …
å oder au: In åben die erda erkundet Liv Thastum das Grenzland zwischen Deutsch und Dänisch und die Bedeutung der Sprache für die Identität. »es beginnt mit einem riss, einer spaltung im stein….
Juni 12, 2026 Michael Kausch Henning Mankell: Ich sterbe, aber die Erinnerung lebt Henning Mankell kennen viele als Krimiautor. Mit dem alten Eigenbrötler Kommissar Kurt Wallander sind vermutlich schon viele von Euch durch das verregnete Ystad auf der Suche nach …
Eines Tages verlässt der 18-jährige Wolf sein Studentenzimmer und reist nach Lappland, um sich umzubringen. Der Familie schreibt… Der Beitrag Lara Taveirne – Mein Bruder Wolf (Buch) erschien zuerst auf booknerds….
Mit „‚Von Speis zu kochen‘“ macht Barbara Denicolò historische Kochbücher als Spiegel ihrer Zeit lesbar und eröffnet einen ungewöhnlichen Zugang zu Kultur, Alltag und gesellschaftlichem WandelRezension von Silvio Barta zuBarbara Denicolò: „Von Speis zu kochen“. Kochbücher und Rezeptsammlungen …
Ken Follett legt mit „Stonehenge – Die Kathedrale der Zeit“ einen holzschnittartigen Roman vorRezension von Michael Fassel zuKen Follett: Stonehenge. Die Kathedrale der ZeitBastei Lübbe, Köln 2025
Eine gewisse Helena Falke gibt ihrer Ermittlerin in „Noch fünf Tage“ ziemlich wenig ZeitRezension von Walter Delabar zuHelena Falke: Noch fünf Tage. Thriller | Eine Frau sucht ihren MörderSuhrkamp Verlag, Berlin 2026
Ben Shattuck erzählt in „Eine Geschichte der Sehnsucht“ von den Verbindungen zwischen Vergangenheit und GegenwartRezension von Florian Birnmeyer zuBen Shattuk: Eine Geschichte der SehnsuchtHanser Berlin, Berlin 2026
20 Jahre lang hat Kiran Desai an ihrem neuen Roman gearbeitet. Auf 750 Seiten erzählt die Booker-Preisträgerin ein weltumspannendes Familien- und Liebesepos. Welche Rolle die besondere Würze des indischen Kebab dabei spielt, erzählt sie hier….
Florian Leclerc berichtet in der FR von einer Veranstaltung mit Katja Lange-Müller und Clemens Meyer. Besprochen werden unter anderem Heike Geißlers „Michael Kohlhaas“ (Welt), Flix‘ und Robert Kleists Lucky-Luke-Hommage „Die Grimm Brothers“ (SZ) sowie Amos Oz‘ „Worte. Essays und Reden“ (FAZ)….
189 Wörter, 1 Minute Lesedauer. Karl Kraus …
Literatur ist mitunter ein altmodischer Zaubertrick in verkehrter Richtung: statt Menschen wie Kaninchen verschwinden zu lassen, lässt sie manchmal unter dem Zylinder der Sprache die Verlorenen wieder erscheinen. Sie übt sich in der Verwandlung. Mit sechsundzwanzig Buchstaben versucht sie das …
Noch ist Corona kaum mehr als eine ferne Bedrohung, als Evan Moore aus Belfast im Frühjahr 2020 im kleinen Dorf Ballybrady an der nordirischen Ostküste ankommt. Seine Ehe steht nach dem Tod seiner Tochter Jessie im Säuglingsalter auf der Kippe, …
„Langsamer Abschied“ von Irina Korsun ist vom Umfang her eine ideale Lektüre für etwa einen Tag. Der kurze Roman erzählt von Nora und Pierre, die lange Jahre in einer Beziehung und Ehe hinter sich haben, samt einigen Krisen. Der Text …
Die SZ liest Bücher über sehr wütende Frauen und lobt besonders Clara Leinemanns Roman „Gelbe Monster“ über eine junge Frau, die zuschlägt. Die FAZ erfährt von Tobias Escher, wie KI und Big Data den Fußball verändern. Brillant findet der …
Valzhny Mort hält 2026 die „Berliner Rede zur Poesie“. Die Lyrikerin blickt mit Sorge auf ihre Heimat Belarus und die USA, sagt aber auch: „Künstler sollten sich an der Welt reiben, aber auch zeigen, warum es sich lohnt zu leben …
Benjamin von Stuckrad-Barre preist mit „Udo Fröhliche“ die Ikone Udo LidenbergRezension von Thorsten Schulte zuBenjamin von Stuckrad-Barre: Udo Fröhliche. Alles über Udo Lindenberg – von Alkohol bis ZigarreKiepenheuer & Witsch, Köln 2026
Mit poetischer Klugheit erkundet Daniela Seel in „Nach Eden“ die dunklen Seiten der menschlichen NaturRezension von Marie Isabel Matthews-Schlinzig zuDaniela Seel: Nach Eden. GedichtSuhrkamp Verlag, Berlin 2024
80 Prozent aller Debütromane in den großen deutschen Verlagen stammen mittlerweile von Frauen, hat Maja Beckers für die Zeit ausgerechnet und das wirft für sie Fragen auf: „Sind die Romane von jungen Frauen so viel besser? Ist jungen Männern die …