FOTOLOT: Die Maske abgenommen
Gedanken zur komplexen Beziehung zwischen Künstler und Modell, zur Arbeit im Atelier, zu Nacktheit, Transgression, Jacques Rivette, Michel Piccoli, Paul Cezanne und einer Begegnung auf Augenhöhe.
Gedanken zur komplexen Beziehung zwischen Künstler und Modell, zur Arbeit im Atelier, zu Nacktheit, Transgression, Jacques Rivette, Michel Piccoli, Paul Cezanne und einer Begegnung auf Augenhöhe.
Die NZZ berauscht sich an Jean-Henri Fabres „Erinnerungen eines Insektenforschers“. Die FAZ empfiehlt indes Jan Mohnhaupts Studie über Tiere im Nationalsozialismus und begleitet Walter Schüblers „Komteß Mizzi“ durch das Wien des 19. Jahrhunderts….
Die FR blickt mit Peter Englund auf einen „Mord in der Sonntagsstraße“ im Stockholm der 50er Jahre. Die SZ versinkt mit Juri Andruchowytschs parahistorischem Roman „Die Lieblinge der Justiz“ in einem Karneval der Gewalt. Dlf Kultur freut sich, dass mit …
Die FR lauscht dem Konzert David Rothenbergs mit den Berliner Nachtigallen. Der Dlf liest Gedichte von Ocean Vuong. Die FAZ empfiehlt die Erinnerungen des Theatermachers Ernst Lothar….
Der Dlf feiert die zauberhaft leichte Geschichte, in der Helen Wolff ihrem Mann ein bisschen „Hintergrund für Liebe“ liefert. Mit Jürgen Wertheimer galoppiert er durch dreitausend Jahre europäische Kulturgeschichte. Die SZ besucht mit Thomas Wolfe auf „Deutschlandreise in sechs Etappen“ …
Die NZZ feiert den literarischen Reichtum von Jean Staffords wiederentdecktem Roman „Die Berglöwin“. Die FAZ ist ganz verzaubert von Gerda Raidts Kinderbuch „Limonade im Kirschbaum“, das von der Emanzipation des kleinen überbehüteten Otto erzählt. Die SZ liest mit Mareike …
Die rätselverliebte FAZ folgt der Dichterin Kerstin Preiwuß auf ihren mäandernden Gedanken. Die FR freundet sich in Emma Viskics Thriller „No Sound“ mit einem gehörlosen Privatdetektiv an. Die SZ amüsiert sich mit Penelope Bagieus Comicadaption von Roald Dahls „Hexen hexen“….
Die SZ tanzt mit den Dämonen von Max Jacobs „Saint Matorel“. Die FAZ vergnügt sich lieber mit Füchsen: Katrin Schumacher erzählt ihr die Kulturgeschichte des Fuchses, Adele Brand wirbt für ein Miteinander zwischen Mensch und Fuchs. Die NZZ lässt mit …
Die FAZ lässt sich von Juri Buidas Roman „Nulluhrzug“ in einen absurden Mikrokosmos der späten Sowjetunion ziehen. Viel Lob auch für Benjamin Labatuts „Das blinde Licht“, das die FAZ rasant und mit viel Krimi-Suspense zu den Grundlagen moderner Physik …
Als Abgesang auf ein vernichtetes Bürgertum liest die FAZ Amir Cheheltans „Zirkel der Literaturliebhaber“ und versinkt mit Barbara Beuys in Bewunderung für Asta Nielsen. Die FR reibt sich voller Wonne mit Sy Montgomery am „Herzensguten Schwein“. Die NZZ hofft mit …
Der DlfKultur verhert Rachel Cusk für die vehemente Offentheit in ihrem Scheidungsbuch „Danach“. Außerdem steigert er mit Jim Holt in die Cocktail-Klasse der Wissenschaftsgeschichte auf. Die FAZ fühlt sich mit Bill Bryson auch in der Wissenswelt des Alltags sehr wohl….
Die Welt lässt sich von Simon Raven in die fadenscheinige Bürgerlichkeit der britischen Upper Class einführen. Die FAZ therapiert mit Delphine de Vigan die französische Gesellschaft. FR und taz empfehlen neue Bücher über Antisemitismus….
Der DlfKultur feiert Stuart Halls Lebens- und Theoriegeschichte „Vertrauter Fremder“, die vom Werden zwischen allen Stühlen erzählt. Schön provokant findet sie auch Roberto Simanowskis KI-Schrift „Todesalgorithmus“. Die FR erkennt den ausgebufften Erzählplan hinter Susanne Gärtners Roman „Herrmann“….
Die FAZ blickt mit Albert Londres auf die Brutalität des französischen Kolonialismus, ohne zu vergessen, dass Londres diesen verbessern, nicht aber unbedingt abschaffen wollte. Die FR empfiehlt Georges Perros‘ „Klebebilder“ – vor allem allen künftigen Schriftstellern. Die SZ …
Der Dlf empfiehlt wärmstens Albrecht Selges Roman über den höchst widersprüchlichen „Beethovn“. Die FAZ lernt mit Ulrike Ackermanns „Das Schweigen der Mitte“ die Freiheit neu schätzen. Mit Cihan Acars Roman „Hawaii“ schnuppert sie Heilbronner Lokalkolorit….
Die FAZ flitzt mit Ziemowit Szczerek durch die polnische Seele und lässt sich vom Islamwissenschaftler Hazim Fouad den Salafismus erklären. Die FR wird ordentlich durchgerüttelt von Juri Andruchowytschs freakigen Stories aus der Ukraine. Die NZZ durchleuchtet mit Gabor Steins „Der …
Tea Obreht peppt den alten Western erfrischend aus migrantischer und feministischer Perspektive auf, Nicole Flattery zündet surreale Feuerwerke mit kaputten Frauen, Shariar Mandanipur schickt einen alternden Playboy durch die Islamische Revolution und Paolo Giordano wagt einen ersten Versuch, die Coronakrise …
Die SZ lernt von Clive Hamilton und Mareike Ohlberg, wie China auch mehr und mehr seine Medienweltmacht ausspielt. Mit Erleichterung verzeichnet sie, dass David Runciman nicht nur pessimistisch in die Zukunft der Demokratie blickt. Mit Vergnügen und Erkenntnisgewinn liest …
Die FAZ vertieft sich mit Gerard Raulet in Walter Benjamin und die französische Intelligenz und blickt mit Volker Ullrich auf die letzten acht Tage des Dritten Reichs. Die SZ erinnert sich mit Lars Gustafsson und Agneta Blomqvist an eine Kindheit …
Die FAZ versenkt sich in Hans Freys informativer Geschichte der deutschen Science-Fiction-Literatur zwischen 1918 und 1945. Die SZ liest das juristische Buch zur Stunde: Anna-Bettina Kaisers Habil. zum „Ausnahmeverfassungsrecht“….
Sara Paretsky schickt in ihrem Roman „Altlasten“ ihre Chicagoer Heldin Vic Warshawski ins Herz von Kansas, wo die US Army nicht mehr Marschflugkörper, sondern mikrobiologische Forschungslabore unterhält. Aber Achtung: Die Lektüre beschert Halskratzen. Lisa Sandlin schreibt mit „Family Business“ ihre …
Lob für zwei Comics, die zwei herausragende Frauen würdigen: die Physikerin Marie Curie und die Dadaistin Emmy Ball-Hennings. Die FAZ freut sich außerdem über einen Katalog der Fotografin Charlotte Joël, die Benjamin, Adorno, Buber und die Dietrich …
Die Ausstellung „Masculinities“ im Londoner Barbican Centre musste kurz nach der Eröffnung im Februar schließen. Die Berliner haben größere Chancen sie zu sehen – dort soll sie ab Oktober im Gropiusbau laufen. Einen – leider leicht enttäuschenden – …
Der DlfKultur durchwandert mit Amanda Lasker-Berlin die Abgründe, die sich zwischen drei Schwestern auftun. Berührt liest er auch Salome Benidzes und Dina Oganovas Frauenporträts aus Georgien „Nicht mal die Vögel fliegen mehr dort“. Bewegt ist die FAZ von Drago Jancars …
Die FR geht freudig mit, wenn Patrick Hofmann in „Nagel im Himmel“ seine Helden in die Höhen der Mathematik schießt. Von Martha Nussbaums Revision des „Kosmopolitismus“ lässt sich die SZ nur halb überzeugen. Die taz verneigt sich vor dem großen …