„Bruder und Schwester Lenobel“: Gefühle unter fremdem Gerümpel
Michael Köhlmeiers neuer Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ erzählt eine Midlife-Krise und bleibt dabei ehrlich: Die Suche nach dem Selbst läuft ins Leere.
Michael Köhlmeiers neuer Roman „Bruder und Schwester Lenobel“ erzählt eine Midlife-Krise und bleibt dabei ehrlich: Die Suche nach dem Selbst läuft ins Leere.
Das Christentum war für Hexenverfolgung, Kolonisierung und Pogrome verantwortlich? Der Theologe Manfred Lütz verteidigt die Kirche gegen die Klischees ihrer Kritiker.
Optimierung, Motivationssprech, Dauerranking. Ist das noch dystopisch? Julia von Lucadous Debütroman „Die Hochhausspringerin“ kommt unserer Gegenwart erschreckend nah….
Ausweg aus der Vereinsamung und Verrohung: Virginie Despentes beendet die Trilogie um ihren Helden Vernon Subutex mit der leisen Hoffnung auf die Kraft des Kollektivs.
Was ist das Problem mit der Integration? Wirklich der muslimische Hintergrund vieler Einwanderer? Zwei Autoren mit Migrationserfahrung ziehen entgegengesetzte Schlüsse….
Auf georgischen Friedhöfen isst und trinkt man mit den Verstorbenen, damit es ihnen im Jenseits gut geht. Leider macht die Totenverehrung auch vor Stalin nicht halt.
Juli Zehs Roman „Neujahr“ spielt in der majestätischen Leere Lanzarotes. „Hier ist nichts Menschengemachtes“, sagt die Autorin, „nichts, was man interpretieren muss“.
Francisco Cantú arbeitete für den US-amerikanischen Grenzschutz, bis er es nicht mehr aushielt. Sein Buch „No Man’s Land“ erzählt die Abscheulichkeiten des Grenzregimes.
Michael Lentz hat ein vollkommen verrücktes, aus dem Ruder laufendes Vaterbuch geschrieben: „Schattenfroh“. Es ist Familienrequiem und Schlachtengemälde zugleich.
Nackte Männerfüße gehen gar nicht? Sagt wer? Seit Mai rekelten sich die Zehen unseres Autors in der Sonne….
Der Satiriker Michail Sostschenko entkam knapp dem stalinistischen Terror. Durch das Hörbuch „Wie mit Gabeln aufs Wasser geschrieben“ kann man ihn nun wiederentdecken.
Thilo Sarrazin hat ein neues Buch geschrieben. Wie wird es zum Beststeller? Es gibt da ein paar Regeln, etwa: Keep it simple!…
Mit Fritz the Cat und Mr. Natural schuf Robert Crumb legendäre, provokante, zornige Comicfiguren. In ihnen spiegelt sich sein eigenes Leben….
Wie sterben Demokratien? Ist die Kunst frei? Ergibt Lohnarbeit noch Sinn?…
Thilo Sarrazin hat ein Buch über den Islam geschrieben. „Feindliche Übernahme“ zeigt, dass der Autor das Thema nicht einmal im Ansatz durchdrungen hat.
Der Bestsellerautor und ZEIT-Herausgeber Florian Illies leitet künftig den Buchverlag Rowohlt. Den Posten übernimmt er ab Januar kommenden Jahres.
Die Nackten fürchteten nichts: weder den Sonnenbrand am Hintern noch die verpasste Bikinifigur, weder die Kollegen noch die DDR. Mein erster Sommer neben dem FFK-Strand
Spannung, Spiel, Trickserei und die Frage, wer mit wem schlief. Verena Roßbachers Roman „Ich war Diener im Hause Hobbs“ ist eine herrlich überdrehte Detektivgeschichte.
Ein neuer „Harry Potter“ fällt nicht einfach so vom Himmel. Acht von zehn Versuchen, einen Bestseller gezielt zu landen, gehen schief.
Heinz Strunks Erzählband „Das Teemännchen“ ist ein Buch voller Hoffnung – denn so trist wie hier kann die echte Welt kaum sein. Oder doch?
Die Autorin Fatma Aydemir führt den Deutschen ihre verlogene Liberalität und ihren unterdrückten Rassismus vor. Mal sehen, ob sie das auch beim Frühstücksdate durchzieht.
Ruinen, wo einst Häuser standen. Tote, wo einmal Leben war. Unser Autor ist als Junge aus Syrien geflohen….
Alexa Hennig von Langes Roman „Kampfsterne“ präsentiert normal chaotische Familienverhältnisse der Achtzigerjahre. Ein Buch aus Slang und Sentiment
Ein Buch im richtigen Moment: Der Autor Max Czollek rechnet in seinem furiosen Essay mit einem verklärten deutschen Selbstverständnis im Integrationsdiskurs ab.
Der Flokati aus Laubbäumen ist verschwunden. Die biblische Dürre-Prophezeiung scheint wahr geworden. Werden wir bald auf rituellen Regenwegen wandern müssen?…