Oswald Egger: Im Tal der Schöpfung
Wer das Buch „Val di Non“ aufschlägt, betritt ein Märchenland, das sich beständig verwandelt. Oswald Eggers lyrische Prosa ist ein herrlicher Nerven- und Sinnenkitzel.
Wer das Buch „Val di Non“ aufschlägt, betritt ein Märchenland, das sich beständig verwandelt. Oswald Eggers lyrische Prosa ist ein herrlicher Nerven- und Sinnenkitzel.
Robert Menasse kämpft für Europa. Sein Werk „Die Hauptstadt“ ist der weltweit erste EU-Roman – und Träger des Deutschen Buchpreises 2017.
In deutschen Komödien eiert man ängstlich über das Minenfeld der Political Correctness. Witz? Fehlanzeige….
Selbst Hollywood findet Feminismus derzeit schick. In ihrem Essayband „Bitch Doktrin“ erklärt Laurie Penny, warum das im Kampf gegen Diskriminierung nicht ausreicht.
Hamburg, das bedeutet: Alster, Hafen, Strandperle. Das ist große Liebe und Schicksal zugleich. Aber was, wenn man wegziehen muss?…
Der Baumarkt ist die Krone der kapitalistischen Schöpfung. Das großartige Buch des Historikers Jonathan Voges erzählt nun, wie die Deutschen das Selbermachen entdeckten.
Der Dichter John Ashbery ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Mit der Sammlung „Self-Portrait in a Convex Mirror“ wurde er in den 70er Jahren weltberühmt.
Zum Islam konvertiert, verschwunden in Syrien. Der Thriller „Jenseits“ erzählt von einem jungen Deutschen, der sich dem IS anschließt. Eine Vorabveröffentlichung
Der Liedermacher Wolf Biermann animiert auf seiner Tour zum Wählen. Ein Gespräch über Angela Merkel, die Wut der G20-Kämpfer und die Angst vor einem neuen Kommunismus
Mit „Wiener Straße“ hat Sven Regener wieder einen Roman über das alte West-Berlin geschrieben. Ein Gespräch über beglückte Dilettanten, Hipster und Gelassenheit
Wolkenformationen deuten. Tiere zählen. Schwimmen im Fluss….
Vor 150 Jahren starb der große Dichter Charles Baudelaire. Sein legendärer Gedichtband „Die Blumen des Bösen“ erscheint jetzt in einer glänzenden Neuübersetzung.
Anrührend, aber unpathetisch: Der Schriftsteller Richard Ford erinnert sich in „Zwischen ihnen“ an seine Eltern. Das Buch ist eine Reise in eine versunkene Epoche.
Nie süßlich, nie kitschig: Die Schriftstellerin Mariana Leky erzählt in „Was man von hier aus sehen kann“ von der Schönheit des Lebens.
Mit „Die Geschichte der getrennten Wege“ erscheint der dritte Teil von Elena Ferrantes Neapel-Saga. Was für ein Glück, wenn ein Welterfolg tatsächlich mal bravourös ist.
Ein bisschen „Homeland“, ordentlich „Life of Brian“, dazu viel Blut und viel, viel Bratwurst. Das erste Mal in Bayreuth heißt: mitten hinein ins deutsche Dilemma.
Zadie Smith erzählt in ihrem Roman „Swing Time“ von den Ballettträumen zweier junger Mädchen. Und davon, wie sie an den Fallstricken schwarzer Identität scheitern.
Wortgewaltig, radikal und zutiefst emotional – ein modernes, kompromissloses Frauenleben.
Angeblich verschwindet die deutsche Sprache in der Berliner Gastronomie! Vielleicht liegt es an der Ehrfurcht vor unserer unergründlich funkelnden Muttersprache.
Nach 23 Jahren besuchte ich zum ersten Mal meine Heimatstadt Sarajevo. Ich fand Geschichten über Explosionen, Wunden, Hunger und Tumore. War das schön….
In seinem jüngsten Buch über Schopenhauer schmeißt Michel Houellebecq mit lauter kleinen Bömbchen voll dreister Blödheit. Das ist amüsant, aber nicht abendfüllend.
Wahrscheinlich handelt jedes meiner Bücher von ihm. Mein Vater hat mir beigebracht, mich immer mit den Chefs anzulegen.
Wer sich heute durch Buchblogs und soziale Medien klickt, trifft auf ein bestimmtes Verhältnis zur Literatur: Wohlfühlen und Kitsch.
Während das Kulturmilieu sich von den Neuen Rechten abschirmt, versucht der Soziologe Thomas Wagner in seinem Buch „Die Angstmacher“ mit ihnen ins Gespräch zu kommen.
Die Bundesliga beginnt und mit ihr die große Depression. Die Hoffnungen und Transfer-Gerüchte des Sommers sind verpufft. Jetzt hilft nur noch beten….