Adelphi Verlag: Eine neue Inge?
Die Schriftstellerin Anna Katharina Fröhlich möchte künftig den berühmten Mailänder Adelphi-Verlag mitprägen. Dem Rest der Anteilseigner könnte das nicht gefallen.
Die Schriftstellerin Anna Katharina Fröhlich möchte künftig den berühmten Mailänder Adelphi-Verlag mitprägen. Dem Rest der Anteilseigner könnte das nicht gefallen.
Der lustvolle Erzähler, Retter der Langsamkeit und unnützen Umwege Sten Nadolny wird 80 Jahre alt.
Wenn ein Fuhrpark Rollatoren am Rand der Halle parkt, hat Hasnain Kazim Heimspiel. Doch derart geliebt wird er nicht überall.
Kodo Nishimura erzählt in der Autobiographie „Der Mönch in High Heels. Du darfst sein, wer du bist“ von seiner Emanzipation jenseits des InselhorizontsRezension von Lisette Gebhardt zuKodo Nishimura: Der Mönch in High Heels. Du darfst sein, wer du …
Quellenforschung, fundiert und originell: der Sammelband „Ökonomie und Moral im langen 20. Jahrhundert“ von Jürgen Finger und Benjamin MöckelRezension von Sönke Abeldt zuJürgen Finger; Benjamin Möckel (Hg.): Ökonomie und Moral im langen 20….
In unserer Interviewkolumne fragen wir bekannte Autoren und Autorinnen nach ihrer aktuellen Lektüre. In dieser Folge: Lena Gorelik.
Wie man von den Dingen der Natur redet, ohne sie nach Menschenmaßstäben zu messen: Der Dichterpfarrer Christian Lehnert erschreibt sich die Schöpfung.
Das Wiener Leopold-Museum bietet mit der Ausstellung „Geschäfte mit Kopien – Der fotografische Kunstverlag Otto Schmidt“ einen faszinierenden Einblick in die frühe Kommerzialisierung der Fotografie. Am besten liefen natürlich die Akte. Problematische und unheimlicher sind aber die Fotosammlungen nach …
Die FAZ lernt von Veronique Zanetti, was nötig ist für das Gelingen eines Kompromisses. Die SZ erkundet mit Katharina Hackers sprechenden Tieren „Möglichkeitsräume“ jenseits der Realität. Der Dlf lauscht den zweifelnden Tönen und schönen Versprechen der Wasserfrau Melusine in …
„Tristania“ von Marie Kurtto ist ein kurzer, sprachlich dichter, stellenweise poetischer Roman, der auf der laut Wikipedia entlegensten besiedelten Insel… Weiterlesen Dicht & poetisch, aber teils wenig plausibel – „Tristania“ von Marie Kurtto.
Eva Goldbach und Johannes Korsche begeben sich für die SZ in die Welt von Bücher-TikTok (oder „BookTok“), nach „Bookstagram“ dem nächsten großen Bücherding, wenn es um Literatur auf jungen Social-Plattformen geht. „Die populäre Literatur verändert sich gerade nach den Spielregeln …
Elke Mählmann – Da will ich nicht hin (Buch) Befreiung von einem Trauma Für die 36-jährige Ich-Erzählerin beginnt… Der Beitrag Elke Mählmann – Da will ich nicht hin (Buch) erschien zuerst auf booknerds.de – alle medien & genres….
Bereits im Jahr 2020 gab es hier einen Beitrag über das Thema Psyche im Buch: Depressionen/Psychische Erkrankungen/Psychiatrie. Ich finde es richtig, dass dieses Thema auch im Buch immer mehr Eingang findet….
Elke Heidenreich hat das Literaricum 2022 eröffnet. In unseren Podcast-Folgen aus Lech am Arlberg steht ein Gespräch mit ihr am Schluss. Elke Heidenreich spricht über den Bartleby, das Gefährliche an lesenden Kindern und warum früher nicht alles besser war….
Das Buch »Roter Hunger« von Anne Applebaum kaufte ich mir vor ein paar Jahren, um eine Wissenslücke zu schließen. Denn ich wusste bisher wenig über die große Hungersnot, die 1932 und 1933 die Ukraine heimsuchte – außer, dass sie von …
Rajzel Żychliński (Rajzel Zychlinski, * 27. Juli 1910 in Gąbin, Polen, als Rajzla Żychlińska; † 13….
„Du schiebst alles auf, was Arbeit macht, du verdrängst deine Pflicht. Du suchst belanglose Abenteuer und weißt nicht, wie du dein Leben gestaltest.“ „Ich weiß“, antwortete ich, „aber ich lerne auch aus meinen Eskapaden….
Ein Land hinter Spiegeln: Keiichirō Hirano hat einen faszinierenden Kriminalroman über mysteriöse Identitätswechsel geschrieben.
Die Historiker Dietmar Süß und Cornelius Torp skizzieren eine Geschichte der „Solidarität“ vom 19. Jahrhundert bis zur Corona-KriseRezension von Kai Sammet zuDietmar Süß; Cornelius Torp: Solidarität. Vom 19….
Auf einmal sind große Buchläden voller pastellfarbener Umschläge: Der Handel wird gerade von einem merkwürdigen Trend auf Tiktok umgekrempelt – dem Lesen. Von was für einer Literatur reden wir da?
Eva Tinds Roman erzählt in „Ursprung“ von der Suche nach Identität dreier Familienmitglieder in verschiedenen LebensphasenRezension von Christine Lentz zuEva Tind: UrsprungMare Verlag, Hamburg 2022
Ziemlich gut gefällt der FAZ Sang Young Parks traumartiger Roman „Love in the Big City“ über eine schwule Jugend in Seoul. Die SZ lässt sich von Durs Grünbeins Gedichtband „Äquidistanz“ in den Modus des Erkennens versetzen. Die NZZ stellt Katja …
Nach der Pandemie ist vor der Pandemie: Katharina Hacker erzählt von einer Zukunft der verlassenen Städte, Liebesroboter und schwindenden Sprachen. Ob uns die Fantasie dann noch retten kann?