„Herscht 07769“: Endspiel in der Provinz
Hier Nazis, dort Wölfe und überall Chaos: László Krasznahorkai schreibt einen einzigen, sehr langen Satz über ein ostdeutsches Kaff. Was für ein irrer und lustiger Roman.
Hier Nazis, dort Wölfe und überall Chaos: László Krasznahorkai schreibt einen einzigen, sehr langen Satz über ein ostdeutsches Kaff. Was für ein irrer und lustiger Roman.
Clemens Setz, der nun mit dem Büchnerpreis ausgezeichnet wird, schreibt auch viel und schön auf Twitter. Seine stärksten Verse dort handeln von Hasen. Warum Hasen?…
Die Zeit feiert Laszlo Krasznahorkais Roman „Herscht 07769“ als brueghelhaftes Wimmelbild einer Kleinstadt in Thüringen. Mit größtem Vergnügen folgt sie außerdem den Spuren von Gerhard Henschls Helden Martin Schlosser durch Berlin-Kreuzberg in den 90ern. Dlf Kultur empfiehlt Richard …
Mit “Die Weihnachtsfalle” legt Eva Eich auch in diesem Jahr wieder einen Escape Room Adventskalender vor. Im Vergleich zu “Das Geheimnis des Spielzeugmachers” ist dieser Adventskalender aber noch ein wenig besser für Familien geeignet, da hier Kinder selbst die Hauptfiguren …
Der Kulturhistoriker Wolfgang Schivelbusch hat eine anregende intellektuelle Autobiografie in Gesprächsform vorgelegt. Es ist eine unterhaltsame Exkursion in Felder, in denen die Kultur- und Geistesgeschichte äußerst spannend sein kann.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter Link zur Audiodatei…
Im Interview mit der Welt spricht die Autorin Deborah Levy über ihre „Living Autobiography“, deren dritter Band, „Ein eigenes Haus“, gerade erschienen ist. Es geht darin um Kindheit (Levy emigrierte 1968 im Alter von neun Jahren mit ihren Eltern von …
Zum neunten Mal schreibt Schriftsteller Gerhard Henschel über sein Alter Ego Martin Schlosser: In „Schauerroman“ beschäftigen ihn vor allem das Geld, die Familie und Frauen. Das Buch spielt in den 90er-Jahren, doch die Gegenwart ist trotzdem präsent.Deutschlandfunk Kultur, Buchkritik…
Grit Krüger Grit Krüger (Foto: © privat) Wann schreibst du am liebsten?Nachts….
Der Schriftsteller Damon Galgut hat für seinen Roman „The Promise“ den Booker Prize 2021 erhalten. Das Buch sei stark im gesellschaftlichen Konflikt seiner Heimat Südafrika verwurzelt, sagt Korrespondentin Gabi Biesinger.Deutschlandfunk Kultur, FazitDirekter Link zur Audiodatei…
von Solvejg Nitzke Neulich stellte Bernd Ulrich in der ZEIT eine interessante Frage: “Warum gibt es fast keine Romane, die von der ökologischen Katastrophe handeln, die uns widerfährt und die wir sind, die sich bislang ungebremst entfaltet und so …
Reinhard Goering (* 23.6….
In sozialen Netzwerken wie an analogen Stammtischen: Rudolf Steiner polarisiert. Vor allem die, die ihn nicht gelesen haben. Zuletzt wurde darüber diskutiert, ob Steiner ein Philosoph sei….
Seit 1945 ringen die USA und Russland um Einfluss auf der Welt. Auch nach dem Zerfall der Sowjetunion ist der Kampf zwischen den Giganten weitergegangen – das zeigt Tim Weiner in einem Buch, das sich wie ein Spionageroman liest.
Für seinen Roman „The Promise“ hat Damon Galgut den renommierten britischen Literaturpreis erhalten. Die Jury lobte die außergewöhnliche Geschichte und „reiche Themen“.
Manchmal, denkt Herr Nipp, reicht nur ein Wort, ein Geruch oder eine Berührung und schon entsteht ein ganzer Roman. Nicht geschrieben, klar, aber er ist dann da. In Gedanken wird plötzlich verglichen mit den Erfahrungen, mit Begegnungen und Menschen,……
Der 57-Jährige wurde für seinen Roman „The Promise“ ausgezeichnet, der den Niedergang einer weißen Familie in Südafrika beschreibt. Galgut war zuvor zweimal leer ausgegangen.
Der Senegalese Mohamed Mbougar Sarr hat den Prix Goncourt, der Südafrikaner Damon Galgut den Booker Prize gewonnen. Damit gingen die renommierten Preise für den besten französisch- und englischsprachigen Roman an Autoren, die über afrikanische Themen schreiben. Vor wenigen Wochen erst …
Wandkalender GRAFIK WERKSTATT, 2021 www.grafik-werkstatt.de Format: 20 x 20 cm 12 Seiten Spiralbindung Papier: FSC® C130847 12,99 € ISBN 978-3-86229-858-7 LIEBLINGSTAGE ZUM AUSSCHNEIDEN Kalenderrezension von Ulrike Sokul © Der Kalender „Lieblingstage 2022“ nährt buchstäblich und zeichnerisch mit jedem …
Er erinnerte die junge Bundesrepublik an die Schrecken des Krieges. Vor 100 Jahren wurde der Schriftsteller Gert Ledig geboren.
Der Prix Goncourt geht in diesem Jahr an einen senegalesischen Autor. Der 31-jährige Mohamed Mbougar Sarr hat mit „La plus secrète mémoire des hommes“ einen Literaturkrimi geschrieben. Ein herausragendes Buch, findet Kulturjournalist Dirk Fuhrig….
Gabriele Krauze erzählt in „Beide Leben“ autobiographisch von einem Leben zwischen Gewalt und Verbrechen auf der einen sowie einem Studium der englischen Literatur auf der anderen SeiteRezension von Karsten Herrmann zuGabriel Krauze: Beide LebenKein & Aber Verlag, Zürich 2021