„In zwangloser Gesellschaft“: Alle tot
Die Avantgarde war schon mal lebendiger: Leonhard Hieronymis Romandebüt ist eine Friedhofsgeschichte der deutschen Literatur.
Die Avantgarde war schon mal lebendiger: Leonhard Hieronymis Romandebüt ist eine Friedhofsgeschichte der deutschen Literatur.
von Maryam Aras In der britischen TV-Serie Baghdad Central kämpft der ehemalige Polizei-Kommissar Muhsin al Khafaji (gespielt von Waleed Zuaiter) sich mit seinen Töchtern durch die Hölle der von US-Amerikanern und Briten besetzten irakischen Metropole….
Paul Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15….
Literatur ist vergänglich, trotz ihrer Materialität. Denn allmählich entschwinden Bücher in Archivbibliotheken und verlassen unseren Erfahrungshorizont. David Westphal möchte in Nachfolge an die Kolumne »Wiedergelesen« dagegen anschreiben….
Seit meiner frühesten Kindheit sammle ich Bilder: zuerst kleine, naiv kindlich-kitschige Heiligenbildchen oder solche mit hehrem, hohlem Pathos; dann die ersten Kalenderbilder mit Abbildungen der bekannten Werke von Cézanne, Degas, Monet, Manet, Gauguin, van Gogh u.a., die man …
Am 4. Juli dieses Jahres war ich nicht mehr in Rom, wo ein großes Ereignis bevorstand. In der Villa Massimo sollte eine Künstlerin Einzug halten, die zuvor mit dem Fahrrad von Berlin aus dorthin gefahren war….
Nachdem man im Frühjahr Thomas Pynchons Monumentalroman »Die Enden der Parabel« als geniales Hörspiel entdecken konnte, widmet sich nun eine Platte der Musik in Pynchons literarischem Werk. Sie öffnet die Tür zum Rhythmus, die in den Romanen des amerikanischen Erzählers …
Fix Zone: Nancy Cunard (Quelle:BR2) Gelaufen auf BR2 und derzeit nachzuhören im radiohörer: Hörspiel: „Nancys ‚Negro’“ von Karl Bruckmaier Nancy Cunard lächelt auf Fotos nicht – sie starrt… Weiterlesen
Fix Zone: Jelena Popržan ©Wolf-Dieter Grabner Am Freitag im Metallenen Saal in Wien: whir. Zwei der kreativsten Komponistinnen und Musikerinnen in… Weiterlesen
Arthur Galleij ist auf seinem Weg in das Leben als Erwachsener ein einziges Mal falsch abgebogen. Und für sechsundzwanzig Monate im Gefängnis gelandet. Nun ist er entlassen und kann ein Jahr lang in der Wohngemeinschaft von „weitermachen e….
Hinweis von Redaktion Gegenwartskulturen zuRegionalverband Ruhr; Volker W. Degener; Hannes Krauss; Jens Dirksen: Ausgezeichnet. Literaturpreis Ruhr – 33 PorträtsVerlag Kettler, Dortmund 2020
In „Wie die Schweine“ hält Agustina Bazterrica der Gesellschaft den blutigen Spiegel vorRezension von Josephina Weidemann zuAgustina Bazterrica: Wie die Schweine. RomanSuhrkamp Verlag, Berlin 2020
Michael Andricks „Philosophie für die Arbeitswelt“ liefert das Handwerkszeug, sich in einem Geflecht der „Erfolgsleere“ zwischen Anerkennungssuche und atomisierter Mitschuld selbst zu erkennen und neu zu verortenRezension von Veit Justus Rollmann zuMichael Andrick: Erfolgsleere. Philosophie für die Arbeitswelt…
In ihrem Werk „Sexismus“ zeigt Susan Arndt die Omnipräsenz dieser Diskriminierungsform aufRezension von Verena Brunschweiger zuSusan Arndt: Sexismus. Geschichte einer UnterdrückungVerlag C. H….
Ausgerechnet mit „Annette, ein Heldinnenepos“ über eine 96-jährige Französin gewinnt Anne Weber den Deutschen Buchpreis – ein literarisches Signal in Krisenzeiten.
In der ZEIT-ONLINE-Reihe „Die blaue Hand“ erklärt Yuval Harari die Weltgeschichte. Er ist Gast im unendlichen ZEIT-Podcast „Alles gesagt?“….
Die vier brillanten Denkerinnen, die Wolfram Eilenberger in dem Buch „Feuer der Freiheit“ porträtiert, sind Simone de Beauvoir, Hannah Arendt, Simone Weil und Ayn Rand. Alle mussten in den 30er-Jahren unter dem Druck der Kollektive ihren Weg finden.Deutschlandfunk Kultur, …
In seinem ungewöhnlichen Essay „Drei Fliegen“ erzählt Nico Bleutge sehr persönlich, wie er zum Schreiben von Gedichten kam und immer noch kommt. Man staunt, wie viele Fliegen der Dichter angeschaut und auch bei anderen Schriftstellern erlesen hat.Deutschlandfunk Kultur, Das …
Die FAZ folgt in Meena Kandasamys „Schläge“ entsetzt der Geschichte einer jungen Inderin, die versucht, der totalen Kontrolle ihres Ehemannes zu entkommen. Der Dlf muss zugeben, dass Alice Schwarzer keinen Grund hat, in ihrer Autobiografie ihr Licht unter einen Scheffel …
Hier geht es nicht konkret um Lyrik oder Poesie, aber es stehen Kultur, Sprache und Rituale im Mittelpunkt. Es geht um deren gemeinhin gerne einmal unterschätzte Relevanz sowie die Gefahren, die bei ihrer Besetzung durch die falsche Seite entstehen. …