Sie schockierte Jugendliche, um die Welt zu retten
Gudrun Pausewang jagte mit ihren Büchern einer ganzen Generation Angst ein. Nun ist die Autorin 91-jährig verstorben.
Gudrun Pausewang jagte mit ihren Büchern einer ganzen Generation Angst ein. Nun ist die Autorin 91-jährig verstorben.
Gudrun Pausewang schrieb Jugendbücher über Faschismus und Atomtod, die sie selbst für Kinder teils ungeeignet fand. Nun ist die Autorin im Alter von 91 Jahren gestorben.
Die FAZ liest beklommen die von Pavel Polian herausgegebenen Briefe aus der Hölle von Auschwitz-Birkenau. Außerdem stolpert sie amüsiert mit Gustav Mahlers unbekanntem Sohn durch das Wien der Jahrhundertwende. Die SZ unternimmt mit Michi Strausfeld einen farbigen Streifzug durch …
Im Film »1917« von Sam Mendes wird der Erste Weltkrieg als Action-Tapete missbraucht. Es ist, als schaut man sich im Kino das Let’s Play eines schlechten Computerspiels an. Welch ein Gegensatz zum Buch »Im Westen nichts Neues«….
In Schönheit sterben mit Gerhard Richter, sich lebendig lachen mit Adolf Endler, fliegen mit Böcklin und Speisen mit Kim Jong-Il. Arno Widmann hat Bücher vom Nachttisch geräumt.
Mit „Die letzten Kinder von Schewenborn“ und „Die Wolke“ setzte sie neue Standards in der Kinder- und Jugendliteratur. Nun ist die Autorin mit 91 Jahren gestorben.
Ihr Roman „Die Wolke“ wurde zur Bibel der Anti-Atom-Bewegung und prägte Generationen von Schülern. Nun ist Pausewang im Alter von 91 Jahren gestorben.
In Südafrika ist „Kollektive Amnesie“ von Koleka Putuma ein Bestseller. Die Dichterin gilt als Stimme einer neuen Generation. Ihre Lyrik ist hochpolitisch und experimentell – mit verkappten Bühnenszenen, poetischen Listen oder leeren Seiten mit Fußnote….
Wie könnte eine ganzheitliche feministische Kanonarbeit aussehen? Von der literarischen Sozialisation in der Schule, im Studium, in Schreibstudiengängen bis hin zum literaturbetrieblichen Alltag: An welchen Stellschrauben kann gedreht werden, welche Sensibilisierungen müssen stattfinden, um das literarische Feld gleichberechtigter zu …
Die guten Vorsätze für das neue Jahr einzuhalten, ist gar nicht mal so einfach. Doch zumindest in Hinsicht auf Bücher machen wir es euch mit unseren Februar-Neuerscheinungen so leicht wie möglich….
Besprochen werden Annie Ernauxs autobiografischer Text „Eine Frau“ über ihre Mutter (NZZ), Lisa Taddeos „Three Women“ (FR), Michail Prischwins „Tagebücher. Band 1. 1917 bis 1920“ (NZZ), Michi Strausfelds „Gelbe Schmetterlinge und die Herren Diktatoren: Lateinamerika erzählt seine Geschichte“ (SZ) und …
Ein Ding, das von unserem Heute erzählt, ein Ding von morgen
© ARD Degeto/André Poling Mit “Ihr letzter Wille kann mich mal!…
Die alten weißen Männer des Südens: James Lee Burke lässt noch einmal Dave Robicheaux ermitteln. Es ist schon sein 21. Fall….
von Martina Kübler Hier ist eine alte Geschichte, so neu, dass sie sich gerade erst zuträgt, sich in diesem Moment fortschreibt, ohne zu wissen, wohin und zu welchem Ende. Ein alter Mann schläft in einem Bett in einer Pflegeeinrichtung, in …
In den über 100 Jahren sind etliche dieser Gedichte, die einmal befremdeten, zu Publikumslieblingen avanziert. Unsere Expressionismus-Anthologie 2020 versucht auch weniger Bekanntes zu bringen, aber die Ohrwürmer dürfen nicht ganz fehlen. Die Sammlung begann mit van Hoddis‘ Weltende, das …
Michail Prischwin schrieb fünfzig Jahre lang ein geheimes Tagebuch über die Schrecken der Sowjetexistenz. Wie durch ein Wunder sind die Aufzeichnungen erhalten geblieben. Sie stellen eine literarische und historische Quelle ersten Ranges dar….
Nach dem Buch über ihren Vater schreibt die französische Schriftstellerin Annie Ernaux nun auch über ihre Mutter. Es ist ein ergreifend genaues Porträt geworden.
An solchen Abenden, wenn er allein ausgeht, vielleicht um neue Leute kennen zu lernen, vielleicht auch nur, um andere zu beobachten, kann er sich oft nur wundern. Leute, die kein Problem damit haben, wenn sie beobachtet werden, es sogar darauf……
Fix Zone: Kleine Presseschau: Ilma Rakusa bespricht in der NZZ zwei Bände ungarische Lyrik: „So präsentiert sich der Band «Hamlet Berlin» als ein Diptychon, das mit «… Weiterlesen
Fix Zone: Kleine Presseschau: Im Deutschlandfunk spricht Tobias Lehmkuhl auf Nachfrage aus, was viele denken: „Kritiker Tobias Lehmkuhl findet die Entscheidung… Weiterlesen
Heute wird Gottfried Böhm, Architekt und erster Pritzker-Preisträger, hundert Jahre alt. Die Zeitungen würdigen das mit großen Artikeln und das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt widmet ihm eine Ausstellung. In der taz porträtiert Klaus Englert den Architekten: „Gottfried Böhm gehörte in……