Was das Dorf zusammenhält
Zwischen Heimatidyll und Concrete JungleRezension von Jan Niederprüm
Zwischen Heimatidyll und Concrete JungleRezension von Jan Niederprüm
Soziale Ungleichheit ist zentrales Thema in „Frankfurt, Dezember 17“Rezension von Theresa Müller
Debüt-Regisseur Soozandeh überzeugt mit einem animierten Drama über Sex, Drugs und ErshadRezension von Sarah Maus
Das Erstlingswerk „Swimmingpool am Golan“ von Esther Zimmering nimmt sich einiges vorRezension von Lisa-Marie Krosse
Die Definition von Sünde ist ja, weiß Gott, sehr verschieden.
Nach den Diskussionen um Falschzitate: Die Erfindungen von Robert Menasse mögen gut gemeint sein. Aber Fiktionen retten die Idee von Europa leider auch nicht.
Michel Houllebecq, der Miesepeter der französischen Literatur, schreibt in seinem neuen Roman über das Glück.
Mit dem letzten Schwung an Houellebecq-Besprechungen spürt die taz heute sogar einen feministischen Geist durch „Serotonin“ wehen. Die FAZ lobt Anne Goldmanns feinsinnigen Gewaltroman „Das größere Verbrechen“. Mit Tito Topins dystopischen Roman „Tanzt!…
Zu früh für seine Zeit: Günther Birkenfeld zeichnete bereits in den 1950er-Jahren in „Wolken – Orkan – und Staub“ ein differenziertes Bild der deutschen Gesellschaft zur NS-Zeit. Jetzt wird die Trilogie neu entdeckt.Deutschlandfunk Kultur, BuchkritikDirekter Link zur Audiodatei…
Zu einem übersehenen JubiläumEssay von Markus Joch
Hassen Sie Ihr eigenes Schreiben? – Das kommt häufiger vor, als Sie denken. Von den Autorinnen und Autoren, die komplette Bücher von sich verabscheuen, bis hin zu denen, die bei ein paar ausgewählten Sätzen schaudern – es ist durchaus normal, …
„Öffnen Sie das Buch auf Seite 99, und die Qualität des Ganzen wird sich Ihnen offenbaren.“ (Ford Madox Ford). Wir lesen mit der Lupe und schauen, was der Text auf dieser Zufalls-Seite leistet….
In den letzten Jahren lässt sich eine Verschärfung des Strafrechts und ein Anstieg der Gefangenenzahlen beobachten. In seinem Buch „Der Wille zum Strafen“ zeigt Didier Fassin auf, dass im neoliberalen Kapitalismus eine populistische Kriminalpolitik verbreitet ist.Deutschlandfunk Kultur, LesartDirekter …
Erst die Zusammenarbeit von Text und Bild erzeugt das Staunen – auch im Besuchertest: das Bild-und-Textbuch »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker und Horst Alexy. Beitrag »Besuchertest mit Bravour: »Inventarium: Späte Huldigungen« von Tina Stroheker« veröffentlicht im literaturcafe….
Nadja Küchenmeister ist Allround-Talent in Sachen Lyrik. In ihren Texten verarbeitet sie oftmals ihre ostdeutsche Herkunft inklusive Ringelpullover und weizenblondem Haar. Einflüsse anderer Schrifterstellerinnen und Schriftsteller begleiten ihre Arbeit konstant….
< ?xml version="1.0"?> Ich bin in Verzug. Seit einem halben Jahr wurde hier nicht mehr gebloggt. Das Türmchen mit den Rezensionsexemplaren schaut mich vorwurfsvoll an….
Es ist endlich soweit. Wir haben uns durch 18.277 Seiten gewühlt, aus 69 Romanen eine Shortlist mit fünf Kandidaten erstellt und diese von den teilnehmenden Bloggern bewerten lassen….
Der Schauspieler Christian Berkel spricht im Interview mit der Berliner Zeitung über seinen autobiografischen Roman „Der Apfelbaum“. Im Standard gibts einen Vorabdruck aus Lydia Haiders und Esther Straganzs Splatter-Roman „Am Ball“. Und Ronald Pohl erinnert an den vor zehn Jahren …
Mit ihrer Erzählung „Die gelbe Tapete“ schrieb Charlotte Perkins Gilman 1892 einen Schlüsseltext des Feminismus. Das Werk sei noch heute ein Zeugnis weiblicher Ermächtigung, sagt unsere Kritikerin. Und das habe enorme soziale Sprengkraft….
Prophet, Seher, Gesellschaftsanalytiker? Die deutsche Presseresonanz zum neuen Roman „Serotonin“ des französischen Autors Michel Houellebecq sei sehr stark mit der PR-Politik seines Verlages verknüpft, kritisiert der Romanist Markus Messling.Deutschlandfunk Kultur, InterviewDirekter Link zur Audiodatei…
Christiane Grosz Absage Nimm deine Hand von meinem Kleidersaum und geh….
In seinem Roman «Serotonin» schickt der französische Schriftsteller seine Figur durch Himmel und Hölle. Seine Leser aber verhöhnt er und führt sie an der Nase herum.
Michel Houellebecqs Schwanengesang auf den alten weißen Mann bringt die Kritiker in Wallung. Nora Bossong nimmt uns mit auf einen poetisch-politischen „Kreuzzug mit Hund“ vom Okzident bis in den Orient, Gabriele Adamesteanu begibt sich auf eine rumänische „Suche nach der …
steh an de straßenecke vor de brust en schild steh an … ich bin en mietsänger leute jedem sing ich sein bild ich sing für jeden nur nit für schweine wahr ich sing … für ne mark schreib …
Eine ambitionierte wissenschaftliche Unternehmung rückt mit einer begonnenen Werkausgabe den russischen Denker und Theologen Sergij Bulgakov in ein west-östliches BlickfeldRezension von Volker Strebel zuSergij Bulgakov: Aus meinem Leben. Autobiographische ZeugnisseAschendorff Verlag, Münster 2017