Afrikas Sprachdebatte braucht ein Update
Eine «Dekolonisierung des Denkens» forderte der kenyanische Autor Ngugi wa Thiong’o 1986 – gut dreissig Jahre später liegt dieser Grundlagentext nun endlich auf Deutsch vor. Aber ist er noch aktuell?
Eine «Dekolonisierung des Denkens» forderte der kenyanische Autor Ngugi wa Thiong’o 1986 – gut dreissig Jahre später liegt dieser Grundlagentext nun endlich auf Deutsch vor. Aber ist er noch aktuell?
Kritik: Diese Anthologie enthält etwa 60 Gedichte aus dem umfangreichen lyrischen Werk von Yiorgos Anomeritis und umfasst dabei eine Zeitspanne von 1965 bis 2007. Bekannt ist er als Politiker, der über 14 Jahre Abgeordneter im Griechischen Parlament, viermal Minister und …
sinkt am grünen horizont die sonne singen vögel über meinem sarg folgen mir hirsche hör ich gebell beginnt die schonzeit erst am ort ohne grund erwache ich im wald hinterm wind unterm mond in silbernem licht trag ich hörner nicht …
Mit Maxim Gorki betraten neue Helden die Bühne der russischen Literatur: keine Adligen und Wohlhabenden, wie bis dahin üblich, sondern schlichte, einfache Leute aus dem Volk. Vor 150 Jahren wurde der Schriftsteller geboren, der als Begründer des sozialistischen Realismus gilt….
Die Zeit hält mit Pauline de Bok vom Hochsitz nach Beute Ausschau. Die SZ schwärmt von der Konkreten Poesie Eugen Gomringers. Die NZZ denkt mit Ngugi wa Thiong’o über die „Dekolonisierung des Denkens“ nach….
Immer wieder möchten wir euch, kurz und prägnant zusammengefasst, Bücher vorstellen bzw. empfehlen, die wir sehr gerne gelesen haben und die für uns zu Buchperlen wurden. Unter dem Motto #Buchtipps-to-go erfahrt ihr zu einer kleinen Auswahl an Büchern, eBooks oder …
Die britische Komödie „The Death of Stalin“ darf in Russland nicht in die Kinos. In Belarus ist sie erlaubt. Das hat nicht mit unterschiedlichem Sinn für Humor zu tun….
Benjamin von Stuckrad-Barre galt als ultimativ zeitgenössischer Autor. Seine neue Textsammlung „Remix 3“ aber hinkt der Gegenwart hinterher. Macht ihn das weniger gut?…
Der Wahlberliner Reinhard Kleist gehört zu den eifrigsten und erfolgreichsten deutschen Comic-Zeichnern und Illustratoren. Seine Comics handeln von außergewöhnlichen Persönlichkeiten in der Politik, im Sport und in der Popkultur – und wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet.
Beiträge zu einer öffentlichen LiteraturdidaktikRezension von Nicola König zuDieter Wrobel; Christine Ott (Hg.): Öffentliche Literaturdidaktik. Grundlegungen in Theorie und PraxisErich Schmidt Verlag, Berlin 2018
Christian Sieg zeigt gekonnt die Beziehungen politischer Autorschaft zur Religion und nebenbei die Überlegenheit von Pierre Bourdieus LiteratursoziologieRezension von Markus Joch zuChristian Sieg: Die ‚engagierte Literatur‘ und die Religion. Politische Autorschaft im literarischen Feld zwischen 1945 und 1990…
Kent Harufs „Lied der Weite“ ist ein fröhlich-melancholisches LesevergnügenRezension von Monika Grosche zuKent Haruf: Lied der Weite. RomanDiogenes Verlag, Zürich 2018
Zur kommentierten Neuauflage von Stefan Zweigs „Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines Europäers“Rezension von Lukas Pallitsch zuStefan Zweig: Die Welt von Gestern. Erinnerungen eines EuropäersS….
Lübeck (dpa) – Das Günter Grass-Haus in Lübeck nimmt sich einer weiteren Doppelbegabung an. Vom 16. April an zeigt das Forum für Literatur und Bildende Kunst, wie das Literaturmuseum offiziell heißt, Fotografien des irischen Dramatikers George Bernhard Shaw (1856-1950)….
“Oxen. Das erste Opfer” von Jens Henrik Jensen machte mich neugierig, da es sich um einen dänischen Thriller handelt, der mich direkt an Jussi Adler-Olsen erinnerte, obwohl Jens Henrik Jensens Geschichte um den Elitesoldat Niels Oxen anders als die von …
Die US-amerikanische Schriftstellerin Jacqueline Woodson wird mit dem Astrid-Lindgren-Preis für Kinder- und Jugendliteratur ausgezeichnet. Das teilte die Jury am Dienstag in Stockholm mit.
„Nicht Nietzsche hat den Faschismus gemacht, sondern der Faschismus ihn“: Rolf Zimmermann beschreibt, wie Thomas Mann Nietzsche entgiftete und demokratisierte.
Heidelberg (dpa/lsw) – Der Stuttgarter Autor Philipp Stadelmaier erhält für seinen Essay „Die mittleren Regionen. Über Terror und Meinung“ den Clemens-Brentano-Preis für Literatur der Stadt Heidelberg. In seinem Werk untersuche der 1984 geborene Stadelmaier „das ambivalente Verhältnis von Meinung und …
„Digital ist besser“ behaupteten die zum Sloganizing neigenden Tocotronics. In der taz stellt Frank Keil ein analoges Medium vor, das von Jörg Meyer kuratierte Kieler Lyriktelefon (zu erreichen unter der Festnetznummer 0431/901-1156) Hier lesen Autoren ihre Gedichte vor, und neuerdings kann …
In Berlin wird noch einmal über das Gedicht „Avenidas“ diskutiert. In den Hauptrollen: ein fassungslos schweigender Dichter, eine Prorektorin und ein Pseudonym namens „Frau Roth“.
Im Zentrum von Wolfgang Herrndorfs „Bilder deiner großen Liebe“ steht Isa. Das geheimnisvolle Mädchen aus seinem Bestseller „Tschick“ ist schwer zu fassen. Sandra Hüller singt und spricht ihre Geschichte….
Hansjörg Schneider feiert seinen 80. Geburtstag – und schenkt seinen Lesern die Autobiografie «Kind der Aare».
Die begleitende Netz-Anthologie zu DAS GEDICHT 25, zusammengestellt und ediert von Anton G. Leitner und José F. A….
Der River Lea streift die Stadt London und „ihre Abseits liegenden Geschichten“, er berührt kein Zentrum oder durchdringt die Metropole, sondern er fließt vorbei. Er verliert sich und mündet schließlich in der Themse. Brachland, das sich mit Natur, Menschenseelen und …
Bereits als ich zum ersten Mal Kjartan Hatløys Gedichte las, wusste ich, das ist komplex und gleichzeitig in seiner Einfachheit tief berührend, das ist Lyrik, wie sie mir wichtig ist. Der 1952 geborene Dichter lebt in Norwegen, abseits der Städte …