So fremd kann nur die Heimat sein
Wer hat nun recht – die eigene Erinnerung oder die Jugendfreunde, die meinen, alles sei ganz anders gewesen? Das ist nur eine der Fragen, die sich Alain Mabanckou bei seiner Rückkehr in die Republik Kongo stellen.
Wer hat nun recht – die eigene Erinnerung oder die Jugendfreunde, die meinen, alles sei ganz anders gewesen? Das ist nur eine der Fragen, die sich Alain Mabanckou bei seiner Rückkehr in die Republik Kongo stellen.
Moçambique hat ihn zum Symbol nationaler Grösse erhoben – aber wer war König Ngungunyane wirklich? Der Schriftsteller Mia Couto entwirft ein ziemlich finsteres Porträt.
Mit „Gullivers Reisen“ wurde Jonathan Swift bekannt. Ursprünglich war das Jugendbuch eine beißende Satire auf die englische Gesellschaft. Manche seiner Satiren erregten solches Aufsehen, dass die englische Regierung ein Kopfgeld auf ihn aussetzte….
Das Unmittelbare, da ist keine Ankunft: das langsame Sehen, das Sagen.- Der Fall hat Strecke, dem Bruch liegt Zerstreuung voraus. Der Schreck sucht den Anlass, die Angst Weg….
Die NZZ bringt einen lesenswerten Schwerpunkt mit neuer afrikanischer Literatur. Besonders begeistert sie Alain Mabanckous melancholische Rückkehr nach Pointe-Noire. Dazu passt die SZ-Besprechung eines Bandes über afrikanische Fotografie….
Was als wunderschönes, romantisches Date gedacht war, endet als Entführung. In „Ich komm dich holen, Schwester“ erfährt man, wie falsch man liegen kann, wenn es um das Thema Vertrauen geht. [……
Von Brooklyn über Wien nach Zypern. Immer wieder wurde die Jüdin Elsie Slonim verstoßen und verlor alles. Jetzt hat die Hundertjährige ihre Lebenserinnerungen unter dem Titel „Vom Brot im Meer – Die ersten hundert Jahre der Elsie Slonim“ aufgeschrieben….
Der „Mad Men“-Schöpfer Matthew Weiner hat seinen ersten Roman geschrieben. „Alles über Heather“ ist ein großartiger Psychothriller – und eine gnadenlose Gesellschaftsstudie.
Herausgegeben von Julia Bachstein Wochenkalender 56 Blatt Format: 24 x 32 cm Spiralbindung Verlag Schöffling & Co. http://www.schoeffling….
Odessa ist nicht nur eine Stadt der Literatur. Sondern auch eine der Hunde. So verwundert es kaum, dass Autoren, die in Odessa geboren sind, und jene Autoren, die eng mit der Hafenstadt am Schwarzen Meer verbunden sind, häufig selbst auf …
Meiningen (dpa/th) – Märchen stehen mitunter im Ruf, grausam zu sein und Kindern Angst zu machen – zu Unrecht, finden Fachleute. Auf einem Symposium in Meiningen diskutierten am Freitag rund 120 Teilnehmer, darunter Volkskundler, Pädagogen und Theaterschaffende, über das Thema. …
Zum 200. Geburtstag von Karl Marx legt Jürgen Neffe eine bemerkenswerte Biografie vorRezension von Manfred Orlick zuJürgen Neffe: Marx. Der UnvollendeteDer Hörverlag, München 2017
Zum 200. Geburtstag von Karl Marx legt Jürgen Neffe eine bemerkenswerte Biografie vorRezension von Manfred Orlick zuJürgen Neffe: Marx. Der UnvollendeteC….
Ich wollte dieses Buch nicht, hatte nicht danach gefragt, kannte weder Absender, Autorin noch Verlag. Es lag eines Tages einfach in meinem Briefkasten. Normalerweise verschenkeContinue Reading
Ann Leckie beendet ihre Radch-Trilogie mit dem Band „Das Imperium“ eher enttäuschendRezension von Rolf Löchel zuAnn Leckie: Das Imperium. Ein Roman aus der fernen ZukunftWilhelm Heyne Verlag, München 2017
Christian Bangels Debüt „Oder Florida“ ist ein witzig-melancholischer Wenderoman mit einem sympathischen HeldenRezension von Dietmar Jacobsen zuChristian Bangel: Oder Florida. RomanPiper Verlag, München 2017
Kürzlich stellte ich euch „Good Night Stories for Rebel Girls“ vor. Ein erzählendes Sachbuch, das berühmte Frauenbiographien im Stil von Märchengeschichten erzählt. Ich liebe das Buch sehr und es wird uns noch lange begleiten….
Ulrich Holbein wurde 1953 geboren. Er hat Sozialpädagogik und freie Malerei studiert. Seit 1989 veröffentlicht er Texte….
Mit dem Containerschiff von Rotterdam nach Hamburg
Berlin (dpa) – Fast 300 unabhängige Verlage stellen sich am Samstag und Sonntag (25./26. November) auf der Messe Buch Berlin vor….
„Wenn wir etwas anschauen, kann es aus unserer Sicht verschwinden, aber wenn wir nicht versuchen, es zu sehen, kann dieses etwas nicht verschwinden.“…
Besprochen werden Petra Morsbachs „Justizpalast“ (NZZ), der Gesprächsband „Das Leben wortwörtlich“ von Jakob Augstein und Martin Walser (Tagesspiegel), Karan Mahajans „In Gesellschaft kleiner Bomben“ (NZZ), Dany Laferrières „Die Kunst, einen Schwarzen zu lieben ohne zu ermüden“ (SZ), Michael Opitz‘ Biografie …
Im Gespräch mit seinem Sohn Jakob Augstein zieht Martin Walser Resümee. Spannende Generationskonflikte lässt das Buch „Das Leben wortwörtlich“ weitgehend vermissen.
Trotz Netflix und Co. gibt es heute rund 1.000 professionelle Märchenerzähler….
Sappho Fr. 102 Voigt Süße Mutter, ich vermag nicht das Gewebe zu spinnen, von der Begierde bezwungen für einen Jungen der delikaten Aphrodite wegen (Bagordo)…