„Identitti“: „Literatur muss freundlich sein“
Mithu Sanyals Romandebüt „Identitti“ greift mitten hinein in die aktuellen Diskurse über Identitätspolitik und Rassismus. Ein Besuch bei der Schriftstellerin
Mithu Sanyals Romandebüt „Identitti“ greift mitten hinein in die aktuellen Diskurse über Identitätspolitik und Rassismus. Ein Besuch bei der Schriftstellerin
Helen Meier ist 92-jährig gestorben. Obwohl sie erst spät zur Schriftstellerei kam, war sie eine gefeierte Autorin.
»Lockdown-Lyrik 2.0! Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen….
In meinem Germanistikstudium dachte ich nicht viel über die Verbindung von meiner Lebenswirklichkeit zur Literatur nach. Literatur war meist etwas, was von alten weißen Herrschaften aus gutem Hause vor etlichen hundert Jahren verfasst worden ist. Der Bezug zu meiner Wirklichkeit, …
Auf ZeitOnline kritisiert Insa Wilke den herbeigeführten Niedergang der Literaturkritik: Entscheider insbesondere im Rundfunk sprechen von bunter Vielfalt, die sie mit leichteren Formaten herbeiführen wollen. Dabei gebe es doch „ein stabiles buchinteressiertes Publikum. Könnte die Frage dann nicht sein: Was …
Geführt von Sibylle Luithlen Mithu M….
Kaum jemand hat die Symbolik westdeutscher Wohnzimmer so brillant analysiert wie Martin Warnke. Die Essays des Kunsthistorikers sind nun in einem Sammelband erschienen.
Sergej Jessenin (Сергей Александрович Есенин, * 21. September jul….
Im Bilderbuch „Fuchs auf Mission in der Tiefsee“ nimmt Benjamin Flouw uns mit auf die Suche nach der Glimmeranemone der Tiefsee. Worteweberin Annika hat sich Schwimmflossen und Sauerstoffflasche geschnappt und ist mit ins Meer gesprungen….
2020 hätte das große Jahr von Marlene Streeruwitz werden können. Die feministische Schriftstellerin sollte zu ihrem 70. Geburtstag gefeiert werden….
Haben wir im Zeitalter des digitalen Kapitalismus unsere Hände vergessen? Jochen Hörischs Kulturgeschichte der Hand
Freundliche Erinnerung an die Generation „Woke“, dass sie auf den Schultern von Riesinnen steht: Bernardine Evaristos neuer Roman „Mädchen, Frau etc.“
Der Argentinier Nahuel Pérez Biscayart brilliert als jüdischer Sprachkünstler neben einem genialen Lars Eidinger als manischem SS-Kommandant in Vadim Perelmans Drama »Persischstunden«.
Ein Gedicht von Justinus Kerner und einige Anmerkungen zum Dichter (Wer die folgenden Verse als Beitrag zu den diesjährigen Faschingstagen verstehen möchte, liegt möglicherweise ebenso wenig daneben, wie jene, die sie als Loblieb auf die Friseurzunft interpretieren. Wer jedoch Kerners …
Von Redaktion literaturkritik.de
Der Ausstellungsband „IN THE CUT“ zeigt den männlichen Körper in der Feministischen KunstRezension von Monique Grüter zuAndrea Jahn; Amelia Jones; Richard Meyer; Rachel Middleman: IN THE CUT. Der männliche Körper in der Feministischen KunstKerber Verlag, Bielefeld 2019
Das weiße Hamburg-Buch bietet einen ungewöhnlichen Blick auf die Mikroräume des PositivenRezension von Wolfgang Bühling zuMichele Avantario; Klaus Sieg; Martin Langer: Das weiße Hamburg-Buch. Unbekannte Glanzmomente, Heldentaten, Errungenschaften und Erfindungen aus fünf JahrhundertenConferencePoint Verlag, Hamburg 2018
Mit Marietheres Wagners „Epikurs Bibliothek“ auf den Spuren zum persönlichen Buch-GlückRezension von Sandy Scheffler zuMarietheres Wagner: Epikurs Bibliothek. Geschichten vom GlückMidas Verlag, Zürich 2021
Die SZ beschwört mit Marina Zwetajewa den Zauber der Dichtung im „Lichtregen“, nimmt mit Hengameh Yaghoobifarah in einem „literarischen Zimmer“ Platz, in dem gar nicht so viel gepöbelt wird und empfiehlt neue Kinderbücher. Die FAZ packt das Clavichord auf den …
Felicitas Hoppes kleine Prosa „Fieber 17“ über die Sehnsucht nach dem Erwachsenwerden und dem Kindsein.
Weil ich zurzeit viele Filme schaue & mich mit Drehbüchern beschäftige, werde ich ab jetzt etwa einmal pro Woche Texte… Weiterlesen Film-Freitag 1 – Was gute Horrorfilme ausmacht.
In öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten schwinden die Orte für Literatur und ihre Kritik. Das ist ein Symptom eines viel größeren Problems.
Was für ein berückender Roman. Barney Norris‘ „Die Jahre ohne uns“ nimmt uns mit auf eine Liebesreise zwischen Raum und Zeit. Dabei beginnt es ganz alltäglich: Eine Frau und ein Mann treffen sich in einer Bar und kommen miteinander ins …